Es wär sooooo lieb wenn sich jemand dieser Fragen annehmen würde, ich suche nämlich schon so seit 2 Stunden und hab bis dato noch keine richtige Antwort gefunden -> HILFE! Das wär echt super von euch!
Liebe Grüße!

Grundsätzlich ist Norwegen mal kein Entwicklungsland. Du bekommst in Supermärkten genauso viel Sachen wie in D auch, zum Teil sogar von besserer Qualität.Wie sieht es mit den Einkaufsmöglichkeiten in Norwegen aus, im Vergleich zu Deutschland/Österreich. Also gibt es mehr Auswahlmöglichkeiten als hier oder eher wenigere?
Absolut gesehen wirst Du natürlich nicht so viele finden, relativ zu den Einwohnerzahlen jedoch weitaus genug. Dabei sind es weniger die Tanztempel für tausende Leute als vielmehr gemütliche Kneipen und Pubs. Discos wie du sie aus D kennst, findest Du vornehmlich in größeren Städten.Dann meine 2. Frage, gibt es viele Discos in Norwegen?
In unendlich vielen!in wie vielen Sprachen werden Kinofilme gezeigt?

In diesem Zusammenhang interessiert mich mal, wie das mit der Logistik in Norwegen funktioniert. Ich sehe bei meinen Besuchen immer sehr viele LKW von "Nor-Cargo" bis in die kleinsten Winkel herumfahren.Lutz hat geschrieben:Natürlich gibt es in Oslo so ziemlich alles was dein Herz begehrt, aber "auf dem Land" dominieren einzelne Geschäfte die zu Ladenketten gehören und von Halden bis Kirkenes das gleiche Angebot haben.

Wie du schon vermutet hast: Es wird von A nach B transportiert auch quer durch Norwegen hinweg. Das macht auch bei Obst/Gemüse wenig Unterschied, vorausgesetzt sie werden korrekt gelagert. Deine Erdbeeren aus Spanien sind auch eine Woche unterwegs. Boller zum Beispiel schmecken bei Rimi in Oslo, Bergen und Trondheim gleich. Das Rezept ist identisch, die Zutaten auch. Sie werden nur bei verschiedenen regionalen Bäckereien hergestellt. Diese Waren halten sich nämlich nicht lange.Mario hat geschrieben:Wie also schaffen die Norweger es, das gleiche Sortiment wie in Oslo auch in Kirkenes und dann noch fast zum identischen Preis und identischer Qualität zu verkaufen?
habe eben mit unserem Gruppenleiter Export gesprochen (ich arbeite in einer Spedition). Er hat mir zu Norwegen folgendes erklärt (nehmen wir als Beispiel eine normale Stückgutsendung [keine Kühlfracht] nach Kirkenes): Holen wir am Montag die Ware in Bielefeld ab, ist sie Dienstag Nachmittag in Oslo. Dort wird sie, von unserem Partner in Norwegen, nach Trondheim verladen. Dort trifft die Ware am Mittwoch ein. Dort werden die Sendungen für die PLZ Bereiche 8 & 9 gesammelt und alle zwei Tage fährt ein, dem Roadtrain in Australien ähnlicher, LKW in den Norden. Fährt der LKW schon am Mittwoch ab, ist die Ware spätestens am Freitag in Kirkenes. Das ganze geht bei Kühlgut wesentlich schneller, da es nur in Oslo umgeschlagen wird. Die Lagerhäuser sind auch entsprechend ausgestatt, um eine Unterbrechung der Kühlkette zu verhindern. Ist also alles kein Problem. Denk nur einmal daran, wie lange Bananen für den Transport nach Deutschland brauchen.Mario hat geschrieben:In diesem Zusammenhang interessiert mich mal, wie das mit der Logistik in Norwegen funktioniert. Ich sehe bei meinen Besuchen immer sehr viele LKW von "Nor-Cargo" bis in die kleinsten Winkel herumfahren.Lutz hat geschrieben:Natürlich gibt es in Oslo so ziemlich alles was dein Herz begehrt, aber "auf dem Land" dominieren einzelne Geschäfte die zu Ladenketten gehören und von Halden bis Kirkenes das gleiche Angebot haben.
LKW haben aber nun mal die Eigenschaft, die Strecke bspw. bis nach Kirkenes oder meinetwegen nur bis Honningsvåg nicht in einem Tag zurückzulegen. Das bedeutet also, das die Waren bereits mehrere Tage unterwegs sind, bevor diese zum Verkauf bereitstehen und nicht mehr ganz frisch sind.
... na bloß gut, daß es das bei uns nicht gibt (Römme mal ausgenommen).Karoline hat geschrieben: ... - aber hier gibt es viele andere sachen die es in euren laendern nicht gibt (rømme - rentierfleisch - elch - wal - osv.)