Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

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Beaubacy
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Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Beaubacy »

Hallo alle zusammen,

wollte mal von euch wissen, wie eure Eltern und Verwandten das Auswandern aufgefasst haben. Waren sie begeistert oder eher nicht?
Also wir werden in ca. 1-1 1/2 Jahren auswandern. Wollte es meinen Eltern eigentlich noch nicht erzählen. Aber ich konnte es nicht mehr für mich behalten, zumal wir schon seit ca. 2 Jahren mit den Gedanken spielen.
Sie konnten sich zwar schon sowas denken....aber waren trotzdem total geschockt :shock: Sie verstehen nicht, wie wir hier alles aufgeben können, um nach Norwegen zu gehen. Wir haben hier einen Job, Freunde, ne Wohnung etc......Wir wissen, dass es nicht einfach wird und das man auch viel Zurückstecken muss. Wir sind noch nie blauäugig gewesen und haben uns schon immer auf alles Neue gut vorbereitet. Wir informieren uns über viele Sachen und tun alles um uns auf unseren Traum so gut wie geht vorzubereiten. Naja das Ende vom Lied ist, dass sie auch gesagt haben, dass sie uns nicht besuchen werden.... Das ist natürlich hart :cry: Aber wir möchten einfach in Norwegen leben mit allen Vor -und Nachteilen. Wir würden uns später ärgern, wenn wir diesen Schritt nicht gewagt hätten.

Ich würde gerne von euch wissen, wie ihr das Auswandern erlebt habt oder noch erleben werdet. Wie denken eure Eltern/Verwandte darüber? Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht.

LG Anja
Liebe Grüße Anja und Sebastian + 8 Pfoten
Geirangerfjord
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Geirangerfjord »

Hey!
Wir leben jetzt seit 2 Jahren hier in Norge und bereuen es nicht.(bis jetzt :D )
Also meine Eltern waren erst auch nicht sehr begeistert, aber nachdem ich die Situation erklärt hab und das für uns die besseren Zukunftsaussichten in Norge sind hatten sie schon Verständnis dafür. Okay, mit einem 3 Monate alten Baby auszuwandern fanden sie nicht so toll und hatten wohl andere Vorstelungen...
Nun stehen sie aber voll hinter uns und finden das gut und sind schon ein bisschen stolz, da ja auch alles super geklappt hat uns sich weiterhin gut entwickelt.
Mein Bruder fand das von vornherein super und mutig, aber eben auch schade das man sich nicht mehr so oft sieht.Meine Eltern kommen übrigens im Juni zum 2.mal zu besuch :lol: und das obwohl sie schon um die 70 sind.
Bei meiner Frau´s Familie war der Tenor durchweg positiv. Alle fanden das gut und waren auch schon alle mehrfach zu besuch hier. Da kommt es einem schon so vor das wir uns öfter sehen als es in D der Fall war.(zwischen ihrer Familie und unserem Wohnort in D lagen ca.500km) Da ist man ja auch nicht mal eben zum WE hingefahren.
Also alles in allem stehen alle nun voll hinter unserer Auswanderung und wir sind froh den Schritt gemacht zu haben. Wenn ich in D geblieben wäre und mir später jemand nen Film gezeigt hätte was ich hier verpasst hätte; ich hättte mich wohl schwarz geärgert oder noch was anderes...
Und gesetzt den Fall es wär in die sogenannte Hose gegangen hätte man es zumindestens probiert.
In diesem Sinne: Lykke til!
Viel Erfolg Euch und vielleicht ändern Eure Eltern ihre Meinung ja noch.
LG Olaf
cruiser67
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von cruiser67 »

Hei Beaubacy,

mein Beitrag von eben ist wohl gerade im Fjord versunken......oder wo auch immer.

Also nochmal in Kürze:

Meine Eltern (vor allem Muttern) waren absolut nicht begeistert, weil so weit weg, man sich dann kaum noch sieht und vor allem "wie könnt ihr uns die Enkelkinder wegnehmen".

Mutter und Geschwister von meinem Mann waren zwar auch nicht gerade begeistert und der ein oder andere dachte wohl "die scheitern sowieso und kommen bald wieder", aber nach einem Besuch von einer meiner Schwägerinnen sind nun alle beruhigt und wissen, daß es uns hier gut geht.

Wir haben es sehr kurzfristig bekanntgegeben (7 Wochen vor Abreise) da wir genau wussten, man würde uns sonst das Leben nur noch schwer machen und 365 Tage im Jahr belabern "lasst das doch bleiben".
Aber kann mich noch total gut erinnern, wie nervös ich war als ich dies meinen Eltern beichten musste und daß ich die Nacht vorher kaum schlafen konnte.

Mittlerweile hat sich meine Mutter wohl einigermaßen damit abgefunden und zeigt auch immer reges Interesse an unserem Leben hier. Ich sehe das mal als gutes Zeichen an.

Ich finde es allerdings ganz schrecklich, daß Deine Eltern gleich sagen "wir werden Dich dort nicht besuchen". Du versuchst doch auch nur Dein/Euer Leben so zu leben, wie Ihr es Euch vorstellt und da kann ich diese Reaktion gerade überhaupt nicht verstehen.

Meine Eltern waren zwar auch noch nicht hier - was aber wiederum daran liegt, daß es meiner Mutter gesundheitlich nicht gut geht und sie immer noch nicht in der Lage ist eine solche Reise anzutreten. Eigentlich wollten diesen Sommer kommen.......aber.....

Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Glück, daß Ihr Euch Euren Traum erfüllen könnt und vor allem, daß Deine Eltern sich irgendwann besinnen und feststellen, daß Du trotzdem noch Ihr Kind bist - auch wenn einige Kilometer mehr dazwischen sind.

Alles gute für Euch !
Hilsen
Beaubacy
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Beaubacy »

@Geirangerfjord

Von meinen (fast) Mann die Eltern ( also auch Schwiegereltern genannt :lol: ) haben auch nicht so ein Problem damit und meinten sogar, wenn sie jünger wären, dann würden sie sowas auch wagen. Zwischen uns und unseren Eltern liegen ja auch ca. 400km und da sieht man sich, wie du schon geschrieben hast, auch nicht jedes WE. Klar schief gehen kann es auch aber das kann es auch anderswo oder man hat in D pech. Ich hoffe, dass sie noch ihre Meinung ändern und uns auch mal besuchen.

Danke für dein Erfahrungsbericht

Hilsen fra Kalrsuhe
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Beaubacy
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Beaubacy »

cruiser67 hat geschrieben:Wir haben es sehr kurzfristig bekanntgegeben (7 Wochen vor Abreise) da wir genau wussten, man würde uns sonst das Leben nur noch schwer machen und 365 Tage im Jahr belabern "lasst das doch bleiben".Aber kann mich noch total gut erinnern, wie nervös ich war als ich dies meinen Eltern beichten musste und daß ich die Nacht vorher kaum schlafen konnte.
Ja deswegen wollte ich es auch erst so ein paar Wochen vorher sagen. Wenn sozugen schon alles "zu spät" ist :wink: Dann hat men eh schon fast alles geregelt und steht schon in den Startlöchern. Aber leider bin ich der Typ, der sowas auch irgendwann erzählen muss und dann ist eben passiert. Aber du hast recht, ich muss mir jetzt immer anhören, dass ich es mir nochmal überlegen soll..... Naja das nervt zwar aber ich bin da ganz hart und steh drüber. Was ich mir in den Kopf gesetzt habe, setze ich auch IMMER durch. Eigentlich müssten das meine Eltern wissen :lol:

Danke für den Bericht

LG Anja & Co
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cruiser67
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von cruiser67 »

Dann wünsche ich Dir wirklich sehr gute Nerven und ein besonders gutes Durchhaltevermögen ! Kann mir super gut vorstellen was Du Dir nun immer anhören darfst. Kann mich so richtig gut in die Lage reindenken........

Wie ist es denn mit den Freunden ? Denken die auch eher "ach die sind doch verrückt" oder ähnlich ? Oder finden sie Euer Vorhaben gut und unterstützen Euch moralisch ein bißchen ?

Wir hatten mit den Freunden schon mehr Glück, es waren zwar auch alle erstmal total überrascht aber der Großteil fand das Vorhaben gut und kam nicht mit irgendwelchen seltsamen Sprüchen daher. Es haben auch fast alle gleich Hilfe angeboten (Möbelschleppen, Kisten packen,usw...) und auch heute noch kommen immer wieder die Nachfragen "braucht ihr irgendwas - wir schicken es Euch".
Also von Seiten der Freunde kam eigentlich fast nur Positives ! Und das hilft dann schon wieder ganz ungemein, wenn es dafür mit den Eltern kriselt.

Hoffe also, daß Ihr nicht nur Negatives in Zukunft zu hören bekommt, sondern auch ganz viel positive Unterstützung !
Hilsen
Beaubacy
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Beaubacy »

@cruiser67

Also Bekannte und Freunde finden es sehr mutig und einen großen Schritt. Aber sie finden es nicht negativ. Viele haben auch schon gesagt, dann können wir ja endlich mal Urlaub in Norwegen machen. Klar, wer uns letzendlich in Norwegen besucht und bei uns Urlaub macht, dass sieht man erst, wenn man dort ist.
Glaube nur meine Eltern sind da etwas komisch. Aber sie haben früher auch schon immer so geklammert und waren ängstlich. Sie denken auch immer so pessimistisch. Aber jeder lebt sein eigenes Leben und muss seine Erfahrungen machen. Bis jetzt haben wir alles geschafft, was wir wollten und sind auch was Norwegen betrifft, guter Dinge. Da hilft nur durchhalten und nicht unterkriegen lassen.

Anja
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Rehauge »

mach dir mal keinen kopf darüber das deine eltern dich später nicht besuchen wollen. früher oder später wird sie die neugier zu dir treiben. und schafft es die neugier nicht, dann denk ich schafft es auf jeden fall die sehnsucht nach dem kind.... :wink:
Björn.K
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Björn.K »

Hei Beaubacy,

also ich plane mit Freundin und Kind so in ca. 1-2Jahren nach Norwegen zu gehen und habe das auch schon vor ungefähr einem Jahr bei meinen Eltern angekündigt. Erst mal waren sie schon etwas geschockt doch mittlerweile unterstützen sie uns bei diesem Vorhaben. Hilfreich war, glaube ich, dass meine Mutter, genauso wie meine Freundin und ich, im Gesundheitswesen tätig war und sie weiß wie schlecht die Arbeitsbedingungen in Deutschland in diesem Bereich sind. Mit dem Wissen und der Überzeugung, dass die beufliche Zukunft in Norwegen besser ist als in Deuschland lässt sich das für Eltern glaube ich besser ertragen. Trotzdem kommt immer wieder die Frage, ob es denn in Österreich oder der Schweiz nicht auch bessere Bedingungen gäbe als in Deutschland und ob man sich nicht doch ein näheres Land aussuchen könne.
Freunde und Arbeitskollegen finden es ausnahmslos gut auszuwandern.

Wünsche Euch viel Erfolg bei der "Elternarbeit"
LG Björn
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Mietzekatze »

[quote="Björn.K"]
ob man sich nicht doch ein näheres Land aussuchen könne.


Na,so weit ist es auch nicht,
dauert nur halt länger um hinzukommen :lol:
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Alinghi
Beaubacy
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Beaubacy »

@Rehauge
Der Hoffnung bin ich da auch noch. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt :D

@Björn.K

Ich glaube auch das viel darn liegt, dass es soooooo weit weg ist. Aber in der heutigen Zeit bist mit dem Flugzeug so schnell da. Ach so, stimmt, mein Vater fliegt ja nicht. Ist noch nie geflogen und will es auch nicht.
Naja dann muss er halt mit dem Auto fahren und Fähre oder so. Machen wir ja auch , wenn wir in den Urlaub nach norge fahren.

Schönen Tag noch
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Tina&Kei
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Tina&Kei »

Hallo!

Also bei mir ist es so, dass die "ältere" Generation es mehr als "Kopffurz" bezeichnet :| . Aber deswegen mache ich mich nicht verrückt.....die werden spätestens "Abschiedsfeier" begreifen, dass ich in den Tagen danach weg bin! Die jüngere Verwandtschaft und auch Freunde oder Arbeitskollegen finden es durchweg super. Was da dann alles Norge besuchen möchte.......aber mal abwarten, wenn 1/4 von den kommen, die es jetzt sagen, reicht es mir schon völlig (könnte ja dann nicht mehr arbeiten....oder gleich ein Gästehaus aufmachen???? :lol: - kleiner Scherz).
Ich sehe es auch so, wenn ich es jetzt nicht wage, wage ich es wahrscheinlich nie. Und ich kenn mich....ich würde mich in ca 5 Jahren so in den A.... beissen, wenn ich es nicht tue!

Die Entfernung sehe ich da als überhaupt kein Problem. Ist ja nicht in Übersee. Entfernung ist immer relativ! Man kann die Strecke mit dem Auto bewältigen, die Landschaft genießen und 1-2 Übernachtungen einbauen. Mit dem Flieger ist das ganze in 2 Std vorbei.....auch nicht weiter wie Spanien oder des Deutschen liebstes...Mallorca!

Das Einzige, das mich etwas schmerzt, ist, das mich womöglich mein Stiefdad nicht besuchen kommen könnte! Er ist Asthmatiker, der ständig ein Sauerstoffgerät auf dem Rücken trägt. Fliegen darf er nicht, und den großen Sauerstofftank in den Kofferraum stellen und dann die Kilometer zurücklegen.........vielleicht macht er es ja mal. Ich wäre froh, sehr froh darüber!

LG Tina
Barney Bär
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von Barney Bär »

unser verwandten, soweit sie denn informiert waren, waren nicht gerade begeistert, haben es aber auch nicht schlechtgeredet. einige der bekannten heben es schlicht nicht geglaubt, dass wir das wirklich wahrmachen, bis es wirklich kurz davor war. danach waren sie tief beleidigt (LOL). andere haben uns untersteutzt. am ende ist es mein/unser leben. man kann sich doch nicht ewig nach den vorstellungen anderer richten mit dem gedanken "sonst enttæuschen wir die, weil die uns anders eingeplant haben". irgendwo hørts dann auf...
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von laurina&eike »

hallo...wir sind neu im forum und nun froh, daß das thema "auswandern und eltern" mal angesprochen wird..
bei uns knallte das nur so, als wir es erzählten. auch die argumente bzgl. schweiz, österreich, wir nehmen ihnen die enkelkinder weg, wir muten unseren kindern ein dunkles und kaltes land mit fremder sprache zu, wir werden dort sowieso scheitern usw...haben uns schon tief getroffen.
danach gab es nochmal ein gespräch, indem sie klar sagten, sie würden unser vorhaben nicht unterstützen, wird seitdem das thema totgeschwiegen. wir haben recht häufig kontakt miteinander, da wir nur 20km auseinander wohnen,aber kommt das thema norwegen irgendwie auf den tisch, steht mein vater auf und geht raus. die tochter mitsamt den enkeln loszulassen ist wohl sehr schwierig!
wir haben immer das gefühl, es ihnen irgendwie schmackhaft machen zu müssen und warscheinlich schüren sie auch zweifel und ängste, die man doch tief drinnen hat.
wie ihr seht, ist die situation schon recht schwierig.

über kommentare und erfahrungen würde ich mich freuen!
hilsen
motorkruizer
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Re: Wie dachten/denken eure Eltern + Verwandte übers auswandern?

Beitrag von motorkruizer »

Hei
Ein sehr interessantes Thema!!Uns schwebte das auswandern auch schon ein paar Jahre im Kopf.Mein Vater wurde aber schwer krank und so war das Thema gegessen.Nach seinem Tod im letzten Jahr war es natürlich schwer wieder mit dem Thema anzufangen!!Aber durch die immer grössere Unzufriedenheit im Job und die Chance eines Jobs in Norwegen haben wir das Thema auf den Tisch gebracht.Wir waren sehr von der Einstellung meiner Mutter überrascht,
die dem ganzen positiv (sie hat es wohl erst einmal nicht so ernst genommen) gegenüberstand und uns auch finanziell unterstützt hat.Wie der Zeitpunkt näher rückte,bekam sie doch Ängste,Aber durch Ihren grossen Bekanntenkreis der uns und Ihr jegliche Hilfe zugesichert hatte,haben wir den Schritt jetzt gemacht!!Na ja ,man ist ja auch nicht aus der Welt!!Alle anderen Bekannten,Verwandte standem dem ganzen eigentlich positiv gegenüber.Das ging von Bewunderung(das man sich das noch traut) über Skepsis(na ja,probiert es,zurück kannste; ja immer noch).
Wer von dem angemeldeten Besuch in Norge auf der Abschiedsparty(fast Alle von den 60 Leuten wollten kommen) letztendlich hier erscheint bleibt abzuwarten!..
Wir sind auf jeden Fall froh den Schritt gemacht zu haben.(Auch wenn hier nicht alles Gold ist was glänzt)darüber sollte man sich im klaren sein ,wenn man den Schritt ins Auge fasst.Aber das ist wohl auf der ganzen Welt so.
Fakt ist(für uns)das Leben ist hier auf jeden Fall entspannter und wir können uns nicht vorstellen hier noch einmal weg zu gehen!!!
Hilsen Jürgen
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