Bergwandern im September 2021
31.08 Peer-Gynt-Seterveg und Fahrt nach Spranget
Letzte Norwegenreise https://lofotenreise.jimdo.com
Gipfeltour auf den Storronden
Auf dem relativ locker gefüllten Spranget-Parkplatz haben wir noch unser Frühstück nachgeholt und ein paar Snacks eingepackt. Das hat bis ca. 11:00 Uhr gedauert, nicht die allerbeste Startzeit für eine längere Tour. Von der Hütte ist der Aufstieg und zurück mit 5,5 h veranschlagt. Da wir uns gegen Leihfahrräder entschieden hatten, mussten wir jetzt möglichst flinken Fußes die ersten knapp 6 km bis fast zur Rondvassbu zurücklegen. Das gab dann noch mal 2 Stunden mehr insgesamt.

Aus dem anfänglichen blauen Himmel war doch ein leicht verschleierter geworden, aber trotzdem hatte man tolle Farben, im Hintergrund noch Gletscher und der Rondvatnet kam auch in Sicht.



Rechts ist der Storronden-Gipfel, den ersten Teil des Pfads kann man gut sehen
Auf der gleichmäßig ansteigenden und gut geebneten Straße schaffen wir etwas über 5 km/h und sind genau nach einer Stunde am Abzweig zu den Gipfeln Rondslottet und Storronden. Man muss nicht erst zur Hütte runter und die Fahrräder abgeben und bezahlen, das hätte vermutlich auch noch 10 Minuten gebraucht (eine halbe Stunde hätte man schon sparen können).

Der Weg ist jetzt ein Pfad und dass da noch ein Bach in das Gelände eingeschnitten ist, hatte man von weitem nicht gesehen.


Einer der letzten Wegweiser, hier zweigt ein Pfad Richtung Furusjøn ab.
Danach wird es steil, aber noch ist ein Pfad zu erkennen.

Bald danach kommt der Abzweig zum Rondslottet (dem höchsten Rondane-Gipfel) und dann ist der Weg zwar immer noch sehr gut mit hochkant gestellten Steinplatten mit roten "T" markiert, aber man muss im Block-Gelände jeden Schritt konzentriert setzen und den nächsten Tritt suchen.

Das Gelände wird immer großblockiger, so eine merkwürdige durchgehende Struktur des Gesteins haben wir noch nie gesehen. An den Steilstufen, die sich immer mal mit etwas weniger steilen Abschnitten abwechseln, war das Gehen echt anstrengend und meine Frau war schon kurz davor, umzukehren. Wir mussten erstmal Pause machen.


Blick auf den nächsten Höhenrücken mit dem Rondslottet
Irgendwann sieht man dann den finalen Gipfelanstieg. Es waren übrigens noch mehr Wanderer unterwegs, an der Passage lief vor uns eine Frau allein, die uns bei der Pause überholt hatte.

Weiter oben kamen 2 Männer wieder vom Gipfel, die Einzelwanderin besprach sich mit ihnen und alle drei liefen dann den Weg bergab. So kurz vor dem Gipfel haben wir nicht schlappgemacht und waren dann wirklich nach 4:45 h oben.

Zur anderen Seite fällt der Gipfel steil ab, das muss von unten wie ein überdimensionaler Stapel riesiger Steinblöcke aussehen, so sieht es auch auf dem langgestreckten Gipfel aus.


Um die Dimensionen mal zu verdeutlichen, hier eine Bewegungsstudie:

Hier das Panorama erklärt (soll keine Werbung für die App sein):

Es gibt im Schatten auch einige steile Dauerschneefelder.

Wir waren ungefähr eine halbe Stunde auf dem Gipfel und die ganze Zeit allein.

Hier noch der Blick auf den nördlichen Teil des Rondane.

Auch der Rückweg erforderte konzentriertes Gehen, das strengte auf die Dauer sehr an. Mindest zweimal haben wir auch das nächste "T" aus den Augen verloren und mussten uns dann neu orientieren.


Mit noch 2 Pausen hatten wir dann nach 2,5 h Abstieg wieder die Straße erreicht, die wir natürlich auch zurücklaufen mussten. Das ging dann aber ziemlich automatisch, man konnte wieder mehr in die Gegend schauen zum Sonnenuntergang.

Insgesamt haben wir mit Pausen ungefähr 9 h für die Tour gebraucht, es sind ca. 22 km. Eine gewisse Erfahrung in alpinem Gelände und feste Schuhe sollte man schon haben. Wenn etwas Schnee liegt, ist der Weg vermutlich besser "markiert", denn die zähen Norweger rennen da sicher bei fast jedem Wetter hoch.


Aus dem anfänglichen blauen Himmel war doch ein leicht verschleierter geworden, aber trotzdem hatte man tolle Farben, im Hintergrund noch Gletscher und der Rondvatnet kam auch in Sicht.



Rechts ist der Storronden-Gipfel, den ersten Teil des Pfads kann man gut sehen
Auf der gleichmäßig ansteigenden und gut geebneten Straße schaffen wir etwas über 5 km/h und sind genau nach einer Stunde am Abzweig zu den Gipfeln Rondslottet und Storronden. Man muss nicht erst zur Hütte runter und die Fahrräder abgeben und bezahlen, das hätte vermutlich auch noch 10 Minuten gebraucht (eine halbe Stunde hätte man schon sparen können).

Der Weg ist jetzt ein Pfad und dass da noch ein Bach in das Gelände eingeschnitten ist, hatte man von weitem nicht gesehen.


Einer der letzten Wegweiser, hier zweigt ein Pfad Richtung Furusjøn ab.
Danach wird es steil, aber noch ist ein Pfad zu erkennen.

Bald danach kommt der Abzweig zum Rondslottet (dem höchsten Rondane-Gipfel) und dann ist der Weg zwar immer noch sehr gut mit hochkant gestellten Steinplatten mit roten "T" markiert, aber man muss im Block-Gelände jeden Schritt konzentriert setzen und den nächsten Tritt suchen.

Das Gelände wird immer großblockiger, so eine merkwürdige durchgehende Struktur des Gesteins haben wir noch nie gesehen. An den Steilstufen, die sich immer mal mit etwas weniger steilen Abschnitten abwechseln, war das Gehen echt anstrengend und meine Frau war schon kurz davor, umzukehren. Wir mussten erstmal Pause machen.


Blick auf den nächsten Höhenrücken mit dem Rondslottet
Irgendwann sieht man dann den finalen Gipfelanstieg. Es waren übrigens noch mehr Wanderer unterwegs, an der Passage lief vor uns eine Frau allein, die uns bei der Pause überholt hatte.

Weiter oben kamen 2 Männer wieder vom Gipfel, die Einzelwanderin besprach sich mit ihnen und alle drei liefen dann den Weg bergab. So kurz vor dem Gipfel haben wir nicht schlappgemacht und waren dann wirklich nach 4:45 h oben.

Zur anderen Seite fällt der Gipfel steil ab, das muss von unten wie ein überdimensionaler Stapel riesiger Steinblöcke aussehen, so sieht es auch auf dem langgestreckten Gipfel aus.


Um die Dimensionen mal zu verdeutlichen, hier eine Bewegungsstudie:

Hier das Panorama erklärt (soll keine Werbung für die App sein):

Es gibt im Schatten auch einige steile Dauerschneefelder.

Wir waren ungefähr eine halbe Stunde auf dem Gipfel und die ganze Zeit allein.

Hier noch der Blick auf den nördlichen Teil des Rondane.

Auch der Rückweg erforderte konzentriertes Gehen, das strengte auf die Dauer sehr an. Mindest zweimal haben wir auch das nächste "T" aus den Augen verloren und mussten uns dann neu orientieren.


Mit noch 2 Pausen hatten wir dann nach 2,5 h Abstieg wieder die Straße erreicht, die wir natürlich auch zurücklaufen mussten. Das ging dann aber ziemlich automatisch, man konnte wieder mehr in die Gegend schauen zum Sonnenuntergang.

Insgesamt haben wir mit Pausen ungefähr 9 h für die Tour gebraucht, es sind ca. 22 km. Eine gewisse Erfahrung in alpinem Gelände und feste Schuhe sollte man schon haben. Wenn etwas Schnee liegt, ist der Weg vermutlich besser "markiert", denn die zähen Norweger rennen da sicher bei fast jedem Wetter hoch.

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Re: Bergwandern im September 2021
Wow, was für ein Ausblick, da hat sich die Schinderei im Aufstieg ja gelohnt. Blockgestein ist die Hölle.
Und das mit den Fahrrädern habe ich richtig verstanden: Die stehen da einfach und man kann sie sich nehmen und in der Hütte dann bezahlen?
Ich mag dieses ganze System in den norwegischen Bergen, das nur auf Vertrauen basiert.
Und das mit den Fahrrädern habe ich richtig verstanden: Die stehen da einfach und man kann sie sich nehmen und in der Hütte dann bezahlen?
Ich mag dieses ganze System in den norwegischen Bergen, das nur auf Vertrauen basiert.
Re: Bergwandern im September 2021
In den vorigen Jahren gab es wohl erst ein System, dass jedem Fahrrad ein Nummerncode für das Schloß zugeordnet war und man erst in der Rondvassbu anrufen musste, um den zu erfahren. Aber dieses Jahr standen die Fahrräder unangeschlossen dort (ungefähr 100 Stück, da wären die mit dem Code übermitteln an Spitzentagen sowieso an ihre Grenzen gestoßen).Voronwe hat geschrieben:Wow, was für ein Ausblick, da hat sich die Schinderei im Aufstieg ja gelohnt. Blockgestein ist die Hölle.
Und das mit den Fahrrädern habe ich richtig verstanden: Die stehen da einfach und man kann sie sich nehmen und in der Hütte dann bezahlen?
Ich mag dieses ganze System in den norwegischen Bergen, das nur auf Vertrauen basiert.
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1.09.21 Ullafossen und auf nach Breheimen
Vom Abend davor gab es nicht mehr viel zu erzählen, wir waren hungrig und ziemlich geschafft. Deshalb sind wir wie so etwa 6 andere Camper auf dem Parkplatz stehen geblieben und haben gehofft, dass unser Wasser (vor 2 Tagen zuletzt aufgefüllt) noch für das dritte Mal Duschen ausreicht. Danach war es dann wirklich nahezu alle.
Nachts musste ich dann vom leichten Sommerschlafsack zum etwas dickeren wechseln, es war kalt und windig.
Früh sah man dann vom Rondane nicht mehr viel.

Wir sind deshalb gleich nach dem Aufstehen die 5 km nach Mysuseter zurückgefahren zum großen Parkplatz mit Ver-/Entsorgung und Toilette (mit Heizung!). Wir haben dann überlegt, was wir als nächstes aus dem Wanderführer aussuchen. Eigentlich wollte ich ja noch zentral ins Jotunheimen zur Leirvassbu und die Kyrkja besteigen. Aber für Jotunheimen waren in den Folgetagen Temperaturen von -1...5 °C angesagt und Windstärke bis 11. Das fiel dann wiedermal aus. An den nächsten Tagen sollte es aber weiter westlich schneller wieder aufklaren. Also war das nächste größere Ziel der alte Strynfjellweg und der Geirangerfjord. Als Zwischenziel stand im Wanderführer eine Talwanderung zur Mysubytt-Hütte im Breheimen (zwischen Jotunheimen und Strynfjell). Natürlich wieder über eine Mautstraße erreichbar.
Nach dem Frühstück klarte es etwas auf und wir machten noch den kleinen Spaziergang zum Ullafossen. Direkt hinter dem Ort fällt der Abfluss des Rondvatnet über mehrere Stufen. Es ist problemlos zu finden, deshalb mal keine Karte.



Dann ging es wieder die Serpentinen nach Otta hinab.

Dort gab es eine Tankstelle mit Dieselpreis unter 15 NOK und außerdem einen KIWI. Wir haben gleich mal geschaut, wie teuer so ein paar Grundnahrungsmittel für unsere Lieblingsgerichte so sind,


und waren sehr erstaunt, beides so um die 10 NOK, also total vergleichbar mit den Preisen der Packungen, die wir aus Deutschland mitgebracht hatten (vorsichtshalber, das Womo trägt es ja). Natürlich haben wir auch noch frische Lebensmittel gekauft.
In Otta gab es tatsächlich auch einen Geldautomaten und ich konnte die Barmittel noch etwas aufstocken. Dann ging es die Otta hinauf erstmal bis nach Lom. Hier waren wir 2013 schon mal. An der Stabkirche haben wir ein paar Fotos gemacht und eine kleine Runde gedreht.

Das Foto habe ich dann gleich mal meinen Söhnen geschickt, um zu testen, ob sie sich noch an die Reise 2013 erinnern. Der eine hat es einfach an die Google-Bildersuche geschickt (hat funktioniert), der andre hatte auch keine Erinnerung mehr an Namen oder Details.

Von der Brücke über die Otta aufgenommen
Vom Rest der Fahrt habe ich keine Bilder mehr. An der Dønfoss bru biegt man vom Tal der Ottaelva ab und erreicht irgendwann den Beginn des Solvegen (Maut 85 NOK). Die Mautschranke war abgebaut, ein Schild wies auf die Bezahlung entweder mit Vipps oder in der Hütte Sota Seter hin. Da wollten wir ja sowieso hin. Diese Schotterstraße war nicht im allerbesten Zustand und es staubte auch mächtig. Immerhin waren es 12 km bis zur Hütte, zum Glück mit wenig Verkehr.
Hier ist die gefahrene Route: https://www.plotaroute.com/route/1733867
In Sota Seter sieht es so aus:

Rechts ist die Hütte zu sehen. Ich habe dort bezahlt und wurde mit Kennzeichen in einem Buch ordentlich registriert. Das Bild ist vom nächsten Morgen, am Nachmittag war es dort eher grau. Trotzdem haben wir die Wanderschuhe geschnürt und Regenjacken eingepackt und konnten kurz vor 17:00 Uhr losgehen.
Nachts musste ich dann vom leichten Sommerschlafsack zum etwas dickeren wechseln, es war kalt und windig.
Früh sah man dann vom Rondane nicht mehr viel.

Wir sind deshalb gleich nach dem Aufstehen die 5 km nach Mysuseter zurückgefahren zum großen Parkplatz mit Ver-/Entsorgung und Toilette (mit Heizung!). Wir haben dann überlegt, was wir als nächstes aus dem Wanderführer aussuchen. Eigentlich wollte ich ja noch zentral ins Jotunheimen zur Leirvassbu und die Kyrkja besteigen. Aber für Jotunheimen waren in den Folgetagen Temperaturen von -1...5 °C angesagt und Windstärke bis 11. Das fiel dann wiedermal aus. An den nächsten Tagen sollte es aber weiter westlich schneller wieder aufklaren. Also war das nächste größere Ziel der alte Strynfjellweg und der Geirangerfjord. Als Zwischenziel stand im Wanderführer eine Talwanderung zur Mysubytt-Hütte im Breheimen (zwischen Jotunheimen und Strynfjell). Natürlich wieder über eine Mautstraße erreichbar.
Nach dem Frühstück klarte es etwas auf und wir machten noch den kleinen Spaziergang zum Ullafossen. Direkt hinter dem Ort fällt der Abfluss des Rondvatnet über mehrere Stufen. Es ist problemlos zu finden, deshalb mal keine Karte.



Dann ging es wieder die Serpentinen nach Otta hinab.

Dort gab es eine Tankstelle mit Dieselpreis unter 15 NOK und außerdem einen KIWI. Wir haben gleich mal geschaut, wie teuer so ein paar Grundnahrungsmittel für unsere Lieblingsgerichte so sind,


und waren sehr erstaunt, beides so um die 10 NOK, also total vergleichbar mit den Preisen der Packungen, die wir aus Deutschland mitgebracht hatten (vorsichtshalber, das Womo trägt es ja). Natürlich haben wir auch noch frische Lebensmittel gekauft.
In Otta gab es tatsächlich auch einen Geldautomaten und ich konnte die Barmittel noch etwas aufstocken. Dann ging es die Otta hinauf erstmal bis nach Lom. Hier waren wir 2013 schon mal. An der Stabkirche haben wir ein paar Fotos gemacht und eine kleine Runde gedreht.

Das Foto habe ich dann gleich mal meinen Söhnen geschickt, um zu testen, ob sie sich noch an die Reise 2013 erinnern. Der eine hat es einfach an die Google-Bildersuche geschickt (hat funktioniert), der andre hatte auch keine Erinnerung mehr an Namen oder Details.

Von der Brücke über die Otta aufgenommen
Vom Rest der Fahrt habe ich keine Bilder mehr. An der Dønfoss bru biegt man vom Tal der Ottaelva ab und erreicht irgendwann den Beginn des Solvegen (Maut 85 NOK). Die Mautschranke war abgebaut, ein Schild wies auf die Bezahlung entweder mit Vipps oder in der Hütte Sota Seter hin. Da wollten wir ja sowieso hin. Diese Schotterstraße war nicht im allerbesten Zustand und es staubte auch mächtig. Immerhin waren es 12 km bis zur Hütte, zum Glück mit wenig Verkehr.
Hier ist die gefahrene Route: https://www.plotaroute.com/route/1733867
In Sota Seter sieht es so aus:

Rechts ist die Hütte zu sehen. Ich habe dort bezahlt und wurde mit Kennzeichen in einem Buch ordentlich registriert. Das Bild ist vom nächsten Morgen, am Nachmittag war es dort eher grau. Trotzdem haben wir die Wanderschuhe geschnürt und Regenjacken eingepackt und konnten kurz vor 17:00 Uhr losgehen.
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Wanderung zur Mysubytt-Hütte
Die Wanderung zur Mysubytt-Hütte führt durch das Tal der Stilla und war im Kompass-Wanderführer mit einem Zwischenaufstieg zur Novi(Nosi) auf der linken Flanke des Tals empfohlen, aber bei den in den Wolken liegenden Bergen hatten wir das ausgelassen.

Von Sota führt ein Fahrweg am Hang entlang bis zur Mysubytt-Hütte, man kann den auch mit Extra-Maut-Zahlung befahren, die Schranke ist gleich hinter dem Parkplatz in Sota.
Die beschriebene Runde ist sogar mit Lehrtafeln zu Geschichte, Flora und Fauna ausgestattet. Wir haben uns für die Strecke auf dem Fahrweg bergauf entschieden, nur von diesem kann man auch den Aufstieg zur Novi erreichen.

Brücke über die Stilla

Unten direkt an den kleinen Seen verläuft der Rückweg


Hier an den Privathütten kurz vor der DNT-Hütte wechseln wir auf den Rückweg

Hier geht der sehr schmale und teils feuchte Rückweg direkt an der Stilla bzw. kleinen Seen los

Der Weg zieht sich immer am Fuß des Hanges in vielen Schleifen und ist relativ uneben.

Bestes Elchgelände, auch die Lehrtafeln weisen darauf hin

Leider lässt sich kein Elch sehen, nur dieser eindeutige Hinweis
Irgendwie ist der Weg aber ziemlich anstrengend, an einer Privathütte nehmen wir den viel besser präparierten Zugangsweg zur Fahrstraße zurück. Die Landschaft war durch das diesige Wetter nur eingeschränkt zu sehen, leider gab es auch keine Elche oder sonstige Tiere zu sehen. Bis zum Wendepunkt haben wir 1:15 h gebraucht, insgesamt dann doch 3 h für die 10 km mit einer Pause.

Von Sota führt ein Fahrweg am Hang entlang bis zur Mysubytt-Hütte, man kann den auch mit Extra-Maut-Zahlung befahren, die Schranke ist gleich hinter dem Parkplatz in Sota.
Die beschriebene Runde ist sogar mit Lehrtafeln zu Geschichte, Flora und Fauna ausgestattet. Wir haben uns für die Strecke auf dem Fahrweg bergauf entschieden, nur von diesem kann man auch den Aufstieg zur Novi erreichen.

Brücke über die Stilla

Unten direkt an den kleinen Seen verläuft der Rückweg


Hier an den Privathütten kurz vor der DNT-Hütte wechseln wir auf den Rückweg

Hier geht der sehr schmale und teils feuchte Rückweg direkt an der Stilla bzw. kleinen Seen los

Der Weg zieht sich immer am Fuß des Hanges in vielen Schleifen und ist relativ uneben.

Bestes Elchgelände, auch die Lehrtafeln weisen darauf hin

Leider lässt sich kein Elch sehen, nur dieser eindeutige Hinweis
Irgendwie ist der Weg aber ziemlich anstrengend, an einer Privathütte nehmen wir den viel besser präparierten Zugangsweg zur Fahrstraße zurück. Die Landschaft war durch das diesige Wetter nur eingeschränkt zu sehen, leider gab es auch keine Elche oder sonstige Tiere zu sehen. Bis zum Wendepunkt haben wir 1:15 h gebraucht, insgesamt dann doch 3 h für die 10 km mit einer Pause.
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Re: Bergwandern im September 2021
Wieder tolle Eindrücke, vielen Dank.
Re: Bergwandern im September 2021
Das ist Norwegen at this best !! Super tolle Wanderungen und eine grandiose Bergwelt. Und so ganz nebenbei fällt für mich auch noch der eine oder andere Tipp ab.
Danke Steffen

Danke Steffen

Re: Bergwandern im September 2021
Hey Steffen,
Bei meinem letzten Besuch hatte ich nen Pickup 6.7 Liter V10 mit knapp unter 400 Pferdchen!
Und bei pfleglicher Fahrweise waren sogar Werte von 15 Litern drin.Aber wer will das schon!
Damit bis du dann aber in der "unteren" Klasse!Ok, man braucht dann auch 3 L Hubraum und 300 PS und es fühlt sich nicht übermotorisiert an.

Bei meinem letzten Besuch hatte ich nen Pickup 6.7 Liter V10 mit knapp unter 400 Pferdchen!

Und bei pfleglicher Fahrweise waren sogar Werte von 15 Litern drin.Aber wer will das schon!

Re: Bergwandern im September 2021
Benzin?? Never ever! 25 L/100 km waren Durchschnitt. Da waren wir mit den 11 L Diesel beim Euro-Womo echt umweltschonend!Canadier hat geschrieben:Hey Steffen,
Und bei pfleglicher Fahrweise waren sogar Werte von 15 Litern drin.Aber wer will das schon!

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2.09.21 Wanderung von Sota zum Søttjønnin
Als wir morgens die Verdunklung hochschoben, gab es blauen Himmel! Das hatten wir nicht erwartet, die Wetterprognose sah eigentlich noch bis zum nächsten Tag Grau und Regen vorher. Die spezielle Lage schirmt wahrscheinlich das Schlechtwetter rundum etwas ab. Wir haben daraufhin beschlossen, gleich noch eine Wanderung mal wieder auf die Höhen zu machen.
Neben uns in einem Kastenwagen hatte auch ein Norweger übernachtet, er suchte schon am Morgen mit einem starken Fernglas die Höhen ab, ich dachte da erstmal an Bird-Watching.
Am Parkplatz gibt es natürlich auch ein paar Tafeln (hier ist ja Nationalpark), zum Lesen muss das hinterlegte Bilds stark gezoomt werden.

Daneben ist noch eine Tafel mit der Wanderung zum Søttjønnin, einem See oben hinter der Talkante in 1500 m Höhe. am See steht auch eine kleine, oft fotografierte Hütte und ein extra Klohäuschen...
9:30 Uhr waren wir aufgebrochen, der Weg ist gut markiert zuerst einmal durch die Waldzone.

Endlich sahen wir auch mal ein paar Tiere, vor denen wir auch Respekt hatten, weil sie auf unserem Weg standen.

Die Kühe in den Alpen sind aber meist noch etwas imposanter, da gehen wir nicht so nah wie hier ran. Die Vegetation wurde immer niedriger, man gewann schon etwas Ausblick.

Auch das Wohnmobil konnten wir dann fast immer im Blick behalten.

Und wir trafen auch noch mehr Tiere.

Beim Aufstieg in der Sonne wurde uns ganz schön warm, wie man sieht. Wir konnten auch gut in das obere Tal von unserer gestrigen Wanderung sehen.

Die Herbstfarben haben uns immer wieder begeistert, deshalb hier lieber ein paar Fotos mehr.


Weiter oben ändert sich der Weg, aber die Blockhalde ist von der Länge der Strecke her nicht vergleichbar mit dem Storronden.


Viele der Markierungen sind künstlerisch wertvoll
So sah dann das letzte Stück bis zum Grat aus.

Oben war das Wetter plötzlich ganz anders, stürmisch und eiskalt. Wir haben alle Jacken, die wir mithatten, Mützen und Handschuhe angezogen. Nach ein paar Fotos traten wir schnell wieder den Rückweg an, zur eigentlich angepeilten Hütte wollten wir bei der Kälte nicht weitergehen.



Søttjønnin mit Hütte weit hinten

Zum Glück ist alles vorbildlich markiert, der Blockhaldenabschnitt war in 10 Minuten geschafft. Danach war wieder Schauen über farbenfrohe Herbstlandschaft angesagt.

Man kann auch gut die Fahrstraße zur Mysubytt erkennen

Auf dem Rückweg kamen uns dann doch ein paar Leute entgegen, vorher waren wir allein unterwegs. Unter anderem sahen wir auch den Norweger vom Parkplatz wieder, mit einem Begleiter, der ein Jagdgewehr trug. Es ist also Zeit zur Rentierjagd.
Wir waren nach etwas mehr als 4 h ohne größere Pausen wieder am Wohnmobil, die Strecke beträgt nur 8 km hin und zurück, aber mit knapp 800 m Höhenunterschied.
Diese Wanderung hat uns schonwegen der tollen Aussicht bei herrlichem Licht viel mehr gefallen als die Tour durchs Tal am Vortag.
Neben uns in einem Kastenwagen hatte auch ein Norweger übernachtet, er suchte schon am Morgen mit einem starken Fernglas die Höhen ab, ich dachte da erstmal an Bird-Watching.

Am Parkplatz gibt es natürlich auch ein paar Tafeln (hier ist ja Nationalpark), zum Lesen muss das hinterlegte Bilds stark gezoomt werden.

Daneben ist noch eine Tafel mit der Wanderung zum Søttjønnin, einem See oben hinter der Talkante in 1500 m Höhe. am See steht auch eine kleine, oft fotografierte Hütte und ein extra Klohäuschen...
9:30 Uhr waren wir aufgebrochen, der Weg ist gut markiert zuerst einmal durch die Waldzone.

Endlich sahen wir auch mal ein paar Tiere, vor denen wir auch Respekt hatten, weil sie auf unserem Weg standen.

Die Kühe in den Alpen sind aber meist noch etwas imposanter, da gehen wir nicht so nah wie hier ran. Die Vegetation wurde immer niedriger, man gewann schon etwas Ausblick.

Auch das Wohnmobil konnten wir dann fast immer im Blick behalten.

Und wir trafen auch noch mehr Tiere.

Beim Aufstieg in der Sonne wurde uns ganz schön warm, wie man sieht. Wir konnten auch gut in das obere Tal von unserer gestrigen Wanderung sehen.

Die Herbstfarben haben uns immer wieder begeistert, deshalb hier lieber ein paar Fotos mehr.


Weiter oben ändert sich der Weg, aber die Blockhalde ist von der Länge der Strecke her nicht vergleichbar mit dem Storronden.


Viele der Markierungen sind künstlerisch wertvoll

So sah dann das letzte Stück bis zum Grat aus.

Oben war das Wetter plötzlich ganz anders, stürmisch und eiskalt. Wir haben alle Jacken, die wir mithatten, Mützen und Handschuhe angezogen. Nach ein paar Fotos traten wir schnell wieder den Rückweg an, zur eigentlich angepeilten Hütte wollten wir bei der Kälte nicht weitergehen.



Søttjønnin mit Hütte weit hinten

Zum Glück ist alles vorbildlich markiert, der Blockhaldenabschnitt war in 10 Minuten geschafft. Danach war wieder Schauen über farbenfrohe Herbstlandschaft angesagt.

Man kann auch gut die Fahrstraße zur Mysubytt erkennen

Auf dem Rückweg kamen uns dann doch ein paar Leute entgegen, vorher waren wir allein unterwegs. Unter anderem sahen wir auch den Norweger vom Parkplatz wieder, mit einem Begleiter, der ein Jagdgewehr trug. Es ist also Zeit zur Rentierjagd.

Wir waren nach etwas mehr als 4 h ohne größere Pausen wieder am Wohnmobil, die Strecke beträgt nur 8 km hin und zurück, aber mit knapp 800 m Höhenunterschied.

Diese Wanderung hat uns schonwegen der tollen Aussicht bei herrlichem Licht viel mehr gefallen als die Tour durchs Tal am Vortag.
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Re: Bergwandern im September 2021
Wow! Da ist ja eine Wanderung schöner als die andere. Ganz tolle Fotos mit Wahnsinns-Herbstfarben von grandiosen Landschaften. Und die Gesteinsformationen auf dem Gipfel - sehr interessant. Klasse Reisebericht!



Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
Re: Bergwandern im September 2021
Und wieder eine tolle Wanderung. Also: Gleich auf die Liste eigener Unternehmungen.
Die Herbstfarben sind sensationell. Eine tolle Reisezeit.
Danke
Die Herbstfarben sind sensationell. Eine tolle Reisezeit.
Danke

Re: Bergwandern im September 2021
Kann ich so nur bestätigen, wieder ganz tolle Bilder!
PS: In Kanada war das "natürlich" nen Diesel!
Ich war im Frühjahr 07 einer der ersten die bei "Traveland" die "kleinen" aufgemotzten Diesel auf MB-Sprinter testen durfte/konnte.

PS: In Kanada war das "natürlich" nen Diesel!
Ich war im Frühjahr 07 einer der ersten die bei "Traveland" die "kleinen" aufgemotzten Diesel auf MB-Sprinter testen durfte/konnte.
Re: Bergwandern im September 2021
Kann mich nur anschließen...ganz toll.