Ich habe mir Heute mal durchgelesen was ein Zimmermann in Norwegen
verdient,und was man beim Tomatenpflücken verdient.Da ich schon seit
9 Jahren jedes Jahr 5 Wochen in Farsund Urlaub auf dem Campingplatz
mache ist mir natürlich das meiste von dem Geschriebenen bekannt,
auch weiss ich was man zum Leben in Norwegen Monatlich braucht.
Da ich 60 Jahre alt bin und für mich keine möglichkeit besteht Auszuwandern möchte Euch nur den guten rat geben,seid zufrieden wenn
Ihr Arbeit habt,ich bin Sanitär und Heizungsmeister habe seit 8 Jahren
keinen Job mehr,meine letzte Arbeit war in Berlin für ein Rathaus die
gesamte Installation zu überwachen und die Lerlinge zu beaufsichtigen
dafür bekam ich 130,- NOK Überstunden wurden nicht bezahlt,davor
hatte ich 580 Wohnungen mit einer Kindertagesstätte für den gleichen Lohn,es wäre zuviel alle meine Baustellen in Berlin aufzuzählen aber
eins will ich Euch vermitteln,ich habe mein ganzes Leben ein Schweinegeld
verdient und hatte es nicht nötig Auszuwandern,mein Bruder 61 Jahre und sein Sohn 35 Jahre sind Dampfkesselspezialisten und alle drei sind wir
im Berlinerraum nicht vermittelbar,seit dem in Berlin die Mauer gefallen
ist und die Politiker es nicht geschaft haben für einen Gesamttarif in
Deutschland zu sorgen können sich die Unternehmen den billigsten
Facharbeiter aussuchen,da bekommt man schon einen Meister für 95,-NOK
und einen Rohrleger für 78,-NOKda ich noch eine kleine Unfallrente bekomme und meine Frau im Öffentdichendienst arbeitet habe ich es nach 92 Bewerbungen vorgezogen Hausmann zubleiben,was mir die ersten jahre sehr schwer gefallen ist,da habe ich so mansches mal Tränen verloren weil ich keine Arbeit hatte,Heute verliere ich Tränen wenn mir jemand Arbeit anbietet.
Also seit mit dem zufrieden was Ihr habt, den es kann auch einmal eine
andere Zeit kommen,und macht nicht den Fehler für einen Anschluss der
EU zustimmen,sonst müsst Ihr auch halb Europa mit durchfüttern.
Arbeiten und Leben in Norwegen
Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
Zuletzt geändert von gerd.pe am Sa, 26. Jan 2008, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
Hallo Wolle,
für uns kann es nicht schlechter werden.
Ich bin seid 2 Monaten arbeitslos (mache eine Weiterbildung) und mein Mann wird es im kommenden Jahr. Er ist leider auch schon etwas "alt" um schnell vermittelt zu werden.
Einige Bewerbungen hat er bereits laufen (alles Absagen, 1 steht noch aus) und trotzdem er noch in Arbeit ist, bekommt er keinen Job, obwohl es leichter sein soll, einen Job zu bekommen, wenn man noch arbeitet.
Wir geben uns damit nicht zufrieden, denn wir haben noch Kinder, die ein paar kleine Wünsche haben. Aber mit bald 2 Arbeitslosen ..... wird das wohl nichts. Das sollen nicht meine Kinder zu spüren bekommen.
Wie es bei mir nach der Weiterbildung weitergeht, weiss ich noch nicht. Aber ich kann deine Meinung nicht teilen
für uns kann es nicht schlechter werden.
Ich bin seid 2 Monaten arbeitslos (mache eine Weiterbildung) und mein Mann wird es im kommenden Jahr. Er ist leider auch schon etwas "alt" um schnell vermittelt zu werden.
Einige Bewerbungen hat er bereits laufen (alles Absagen, 1 steht noch aus) und trotzdem er noch in Arbeit ist, bekommt er keinen Job, obwohl es leichter sein soll, einen Job zu bekommen, wenn man noch arbeitet.
Wir geben uns damit nicht zufrieden, denn wir haben noch Kinder, die ein paar kleine Wünsche haben. Aber mit bald 2 Arbeitslosen ..... wird das wohl nichts. Das sollen nicht meine Kinder zu spüren bekommen.
Wie es bei mir nach der Weiterbildung weitergeht, weiss ich noch nicht. Aber ich kann deine Meinung nicht teilen
Med vennlig Hilsen, Anshy

Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
@wolle
Also ich bin der Meinung dass wenn jemand 8 Jahre arbeitslos ist, gute Gründe dafür vorliegen. Ein Meisterbrief ist kein Freischein und die Arbeitslosigkeit mit dem Mauerfall zu verbinden ist wohl auch eine Ausrede hinter der man sich verstecken will. Die Schuld auf die Politiker zu schieben ist auch der einfache Weg.
Ich kann sagen dass wenn man flexibel ist auch innerhalb von Deutschland Arbeit bekommt. Gerade mit deinen beruflichen Qualifikationen. Hier bei mir in der Gegend sucht ein Fachbetrieb seit Wochen immer wieder einen entsprechende Facharbeiter wie du es bist und die bekommen keinen. Seit genau 10 Wochen am Stück ist die gleiche Stellenanzeige drin.
Aus deinem Posting heraus meine ich erkennen zu können (Zitat: Heute verliere ich Tränen wenn mir jemand Arbeit anbietet....) dass du anscheinend höhere Gehaltsvorstellungen hast als die Arbeitgeber. Ich denke man sollte dahingehend auch Abstriche machen können. Ich kann aus Erfahrung sprechen als ich 2005 von meiner Heimat in Richtung Saarland abgewandert bin.
Also ich bin der Meinung dass wenn jemand 8 Jahre arbeitslos ist, gute Gründe dafür vorliegen. Ein Meisterbrief ist kein Freischein und die Arbeitslosigkeit mit dem Mauerfall zu verbinden ist wohl auch eine Ausrede hinter der man sich verstecken will. Die Schuld auf die Politiker zu schieben ist auch der einfache Weg.
Ich kann sagen dass wenn man flexibel ist auch innerhalb von Deutschland Arbeit bekommt. Gerade mit deinen beruflichen Qualifikationen. Hier bei mir in der Gegend sucht ein Fachbetrieb seit Wochen immer wieder einen entsprechende Facharbeiter wie du es bist und die bekommen keinen. Seit genau 10 Wochen am Stück ist die gleiche Stellenanzeige drin.
Aus deinem Posting heraus meine ich erkennen zu können (Zitat: Heute verliere ich Tränen wenn mir jemand Arbeit anbietet....) dass du anscheinend höhere Gehaltsvorstellungen hast als die Arbeitgeber. Ich denke man sollte dahingehend auch Abstriche machen können. Ich kann aus Erfahrung sprechen als ich 2005 von meiner Heimat in Richtung Saarland abgewandert bin.
Ha det,
Rainer
---------------------------------
Anders sein kann auch bedeuten, sich nicht jedes Mal zu häuten wenn der Wind sich einmal dreht, schmerzhaft ins Gesicht dir weht! (Eric Fish)
Rainer
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Anders sein kann auch bedeuten, sich nicht jedes Mal zu häuten wenn der Wind sich einmal dreht, schmerzhaft ins Gesicht dir weht! (Eric Fish)
Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
Um noch einmal auf mein schreiben ein zu gehen,ich wollte damit keinen
abschrecken der die Absicht hat auszuwandern,manschmal ist es auch der
letzte Ausweg,bei meiner letzten Überfahrt nach Norwegen habe ich jemand kennen gelernt der war auch im Kabel Fernsehen mein neues Leben,er hat auch zwei Kinder und ist LKW Fahrer in Deutschland muss
er für ein Butterbrot arbeiten,und nicht weil er zufaul ist oder wie ein
Vorschreiber geschrieben hat keine Lust zur Arbeit hat,ihm geht es eben
so wie mir er will sich von seiner Familie nicht trennen und will seinen Kindern fürs weitere Leben einen Grundstein legen,ausser dem haben
wir nicht nur das Problem der Politiker,wer so etwas in Rede stellt hat von
der Wirklichkeit keine Ahnung,es sind oft nicht nur die eignen Leute sondern auch die Massen von Ausländern die nach Deutschland kommen
und weit unter Tarif arbeiten.Ich hatte aber keine Lust soweit unter Tarif zu Arbeiten das ich davon mein Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kannn,natürlich hat man mir auf dem Arbeitsamt auch Arbeit in Österreich,Schweden,Holland und Norwegen angeboten,
aber wie ich schon beschrieben habe hatte ich etwas Ersparnisse und
meine Frau arbeitet im Öffentlichendienst dann kommt noch meine kleine
Unfallrente dazu,darum kam der Entschluss als Hausmann zu Hause zu
bleiben,das soll nicht heissen das ich keine lust zur Arbeit habe,wenn
man wie ich schon drei Häuser gebaut hat,steht ständig jemand an der
Tür der meine Hilfe braucht.Zum Schluss möchte ich allen Mut zusprechen
die wie viele auswandern müssen,weil sie von Harz 4 nicht leben wollen
und einen Beruf haben den wenn man die 45 Jahre noch nicht überschritten hat Lohnt es sich immer neu Anzufangen.
abschrecken der die Absicht hat auszuwandern,manschmal ist es auch der
letzte Ausweg,bei meiner letzten Überfahrt nach Norwegen habe ich jemand kennen gelernt der war auch im Kabel Fernsehen mein neues Leben,er hat auch zwei Kinder und ist LKW Fahrer in Deutschland muss
er für ein Butterbrot arbeiten,und nicht weil er zufaul ist oder wie ein
Vorschreiber geschrieben hat keine Lust zur Arbeit hat,ihm geht es eben
so wie mir er will sich von seiner Familie nicht trennen und will seinen Kindern fürs weitere Leben einen Grundstein legen,ausser dem haben
wir nicht nur das Problem der Politiker,wer so etwas in Rede stellt hat von
der Wirklichkeit keine Ahnung,es sind oft nicht nur die eignen Leute sondern auch die Massen von Ausländern die nach Deutschland kommen
und weit unter Tarif arbeiten.Ich hatte aber keine Lust soweit unter Tarif zu Arbeiten das ich davon mein Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kannn,natürlich hat man mir auf dem Arbeitsamt auch Arbeit in Österreich,Schweden,Holland und Norwegen angeboten,
aber wie ich schon beschrieben habe hatte ich etwas Ersparnisse und
meine Frau arbeitet im Öffentlichendienst dann kommt noch meine kleine
Unfallrente dazu,darum kam der Entschluss als Hausmann zu Hause zu
bleiben,das soll nicht heissen das ich keine lust zur Arbeit habe,wenn
man wie ich schon drei Häuser gebaut hat,steht ständig jemand an der
Tür der meine Hilfe braucht.Zum Schluss möchte ich allen Mut zusprechen
die wie viele auswandern müssen,weil sie von Harz 4 nicht leben wollen
und einen Beruf haben den wenn man die 45 Jahre noch nicht überschritten hat Lohnt es sich immer neu Anzufangen.
Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
Hei Leute,
auch ich will mal meinen Senf dazu geben. Handwerk ist nicht mehr Gold wert, jedenfalls nicht mehr in Deutschland, da die Deutschen einfach zu teuer sind (in Deutschland). Bin zwar kein Handwerker, aber in der Pflege und es ist nicht möglich bei 4 Mio. Arbeitslosen in Deutschland Personal zu finden. Das heisst für uns schlecht bezahlte Überstunden (wenn überhaupt bezahlt) und kaum Freizeit. In Deutschland kann man schon versauern, zumal wenn man älter ist, da hat man fast nix mehr zu erwarten und darum wollen wir weg, denn wir gehören noch nicht zum alten Eisen.
Hilsen Cori
auch ich will mal meinen Senf dazu geben. Handwerk ist nicht mehr Gold wert, jedenfalls nicht mehr in Deutschland, da die Deutschen einfach zu teuer sind (in Deutschland). Bin zwar kein Handwerker, aber in der Pflege und es ist nicht möglich bei 4 Mio. Arbeitslosen in Deutschland Personal zu finden. Das heisst für uns schlecht bezahlte Überstunden (wenn überhaupt bezahlt) und kaum Freizeit. In Deutschland kann man schon versauern, zumal wenn man älter ist, da hat man fast nix mehr zu erwarten und darum wollen wir weg, denn wir gehören noch nicht zum alten Eisen.
Hilsen Cori
Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
Hei Wolle,
Mut gehört jede Menge dazu. Schliesslich gibt man ne Menge auf, jedoch nur um Neues zu gewinnen. Wir sind noch unter 45 und wollen es wagen.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Hilsen Cori
Mut gehört jede Menge dazu. Schliesslich gibt man ne Menge auf, jedoch nur um Neues zu gewinnen. Wir sind noch unter 45 und wollen es wagen.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Hilsen Cori
Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
Heiwolle333 hat geschrieben: wenn man die 45 Jahre noch nicht überschritten hat Lohnt es sich immer neu Anzufangen.
also man sollte nur bis zum 45. Lebensjahr auswandern?
ich war schon über 45
und keinen Tag bereut.
hilsen Manfred
Re: Arbeiten und Leben in Norwegen
Nein, natürlich nicht
