Auswandern

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Dirk i norge
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Re: Auswandern

Beitrag von Dirk i norge »

FamilieGreiner hat geschrieben: ... dann frage ich mich, wieso es nicht reicht, eine theoretische Prüfung zu machen, um seinen Führerschein zu bekommen?
das wird nicht funktionieren. Genauso wenig wie man sich nur "theoretisch" auf das Auswandern vorbeireiten kann.
Unter einer guten Vorbereitung verstehe ich nicht, dass man Buecher ueber das Auswandern liest.

Eine "praktische" und gute Vorbereitung ist etwas ganz anderes. Ich spreche da nicht vom bestaunen deutscher Dokumentationen im Fernsehen in dem die Betroffenen sich ( und meiner Meinung nach auch alle anderen Deutschen ) stellenweise zu absoluten Idioten machen .

Ein guter und wichtiger Schritt in Sachen auswandern ist doch schonmal getan wenn mann hier im Forum mit diskutiert. Das gehørt aber eher zur "theoretischen" Vorbereitung die, wie schon gesagt, nicht ausreicht.
Dirk i norge
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Re: Auswandern

Beitrag von Dirk i norge »

Barney Bär hat geschrieben:Jetzt kriegt euch mal wieder ein!
:lol: Hier will sich ja niemand streiten. Wir diskutieren ja nur . Hier hat ja niemand gesagt, dass es besser ist wenn einer vor geht.
Wir, die es anders gemacht haben, wollen ja nur mal Bescheid geben, dass es halt auch so klappen kønnte ohne das die Familie monate lang getrennt ist.
Barney Bär
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Re: Auswandern

Beitrag von Barney Bär »

Eben, Dirk,

und deshalb ist ja u.U. sinnvoll erst mal ein familienmitglied zum leben und arbeiten hinzuschicken.
wir hätten kein geld für einen kompletten familienurlaub in No gehabt, ausserdem hat urlaub nix mit alltagsleben zu tun, deshalb finde ich den hier gängigen rat, doch erts mal zum urlaub in sein wunschland zu fahren fast schon gefährlich.
in bahrain urlaub machen is bestimmt schön, aber dort als frau leben ist auch nicht jederfraus sache... :lol:

lg
Barney Bär
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Re: Auswandern

Beitrag von Barney Bär »

hach, wie schade, dass ich ich die zitat-funktion net auf den appel kriege, bin halt ein computer-doofi...

aber wenn mich nicht alles täuscht isses doch so, dass wenn alle gleichzeitig rüberwollen/sollen, dass man dann schon einiges auf der hohen kante haben sollte.

und da in D derzeit nun mal alles schlecht is :roll: tauchen halt immer mehr leute auf, die sich das so nicht leisten können.

lg
muheijo
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Re: Auswandern

Beitrag von muheijo »

Barney Bär hat geschrieben:hach, wie schade, dass ich ich die zitat-funktion net auf den appel kriege, bin halt ein computer-doofi...
@barney bär:

das mit dem zitieren ist ganz einfach: du klickst statt auf "antworten" auf "zitat" in dem beitrag, den du zitieren willst. dann steht der ganze text zwischen zwei markierungen:
quote="Barney Bär" (bzw. der name des zu zitierenden)
/quote
beide haben eckige klammern drum rum, die stehen bleiben müßen! den text dazwischen kannst du nach belieben kürzen, wenn du z.b. nur 1 satz zitieren willst.
probier's mal!

zum thema:

natürlich kann es sinnvoll oder sogar notwendig sein, zeitlich versetzt nach N auszuwandern.
ich wollte nur darauf hinweisen, daß das getrennte auswandern auch probleme mit sich bringt, die man nicht unterschätzen sollte:
doppelte haushalte, kommunikationskosten, reisekosten, steuerliche aspekte, sich nicht zusammensetzen können, usw. usw.

wir haben das unterschätzt, und deshalb wollte ich es nur zu bedenken geben. beim nächsten klappt das prima, deshalb ist das natürlich KEINE allgemeingültige empfehlung. jeder wie er will...o.k.?

ich hatte mich bei dirk's erstem posting nur ganz konkret wiedergefunden, deshalb meine zustimmung zu seinen vorstellungen. (wenn es denn möglich ist)

gruß, muheijo
Barney Bär
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Re: Auswandern

Beitrag von Barney Bär »

muheijo hat geschrieben: ich wollte nur darauf hinweisen, daß das getrennte auswandern auch probleme mit sich bringt, die man nicht unterschätzen sollte:
doppelte haushalte, kommunikationskosten, reisekosten, steuerliche aspekte, sich nicht zusammensetzen können, usw. usw.
das ist richtig, aber das schlimmste von allem ist das getrennt sein.

deshalb sag ich ja, dass man selber prüfen muss, welche möglichkeiten man hat.
und warum seid ihr getrennt gegangen? als vorsichtsmassnahme oder weil es nicht anders ging?*neugier*

damit wären dann ja auch mal einige konkrete vor- und nachteile aufgezählt, vielleicht fällt noch jemand was ein.

lg
Barney Bär
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Re: Auswandern

Beitrag von Barney Bär »

ha, vielen dank, muheijo,

na endlich...irgendwie bin ich nie drauf gekommen das quote stehenzulassen... :oops: :kopfmauer:

lg
muheijo
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Re: Auswandern

Beitrag von muheijo »

Barney Bär hat geschrieben:und warum seid ihr getrennt gegangen? als vorsichtsmassnahme oder weil es nicht anders ging?*neugier*
DAS ist eine lange geschichte....sagen wir mal so, es war eine mischung aus sicherheitsdenken, etwas unentschlossenheit und unvorhergesehener umstände.

gruß, muheijo
Barney Bär
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Re: Auswandern

Beitrag von Barney Bär »

hehehe, das klingt nach ner guten mischung...
manchmal isses auch von vorteil, wenn einem das schicksal in den hintern tritt...

lg
Sannel
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Re: Auswandern

Beitrag von Sannel »

Barney Bär hat geschrieben:manchmal isses auch von vorteil, wenn einem das schicksal in den hintern tritt...

lg
...das sollte mir mal passieren!!!! :kopfmauer:


lg Sannel
Wassermann
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Eventuell hilfreiche Infos für Euch

Beitrag von Wassermann »

Hallo Volker und Yvonne,

wir wollen ebenfalls auswandern und haben uns daher schon eingehend vorab informiert, was einem wann und wie zusteht.

Wenn Ihr beide zur Zeit Empfänger von Hartz IV sein solltet, dann sind folgende Infos hilfreich für Euch und erleichtern Euch den Schritt, da man doch etwas Unterstützung vom Arbeitsamt erhält:

Erstens: Übergangsbeihilfe, das ist ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis max. EUR 1.000,00, zurückzubezahlen nach dem zweiten Monat der Arbeitsaufnahme in 10 Raten à EUR 100,00.
Zweitens: Reisekostenbeihilfe bis max. EUR 300,00 abhängig je nach Familiengröße.
(Wenn Frau und Familie (Verheiratet oder Bedarfsgemeinschaft) in Deutschland bleiben muß, dann gibt es eine Trennungsbeihilfe von EUR 260,00 bis zu sechs Monaten, Hartz IV Zahlung entfällt hierbei).
Drittens: Hat man ein Vorstellungsgespräch und weist dieses schriftlich nach, so erhält man EUR 130,00 für Benzin (Tankquittungen aufheben) oder Vorweis von Bahnkarte oder Flugticket.
Viertens: Übernachtungskosten für den ersten Monat bis zum ersten Gehalt von mind. EUR16,00 bis max. EUR 60,00 (Also Hilton-Hotel ist nicht drin)
Die Preise richten sich nach Absprache mit der ARGE.
Viertens: Außerdem wird der Umzug bis max. EUR 4.500,00 finanziert, bis zu einer Nachlaufzeit von zwei Jahren. Zunächst müssen aber zwei Kostenvoranschläge bei der ARGE eingereicht werden.

Sehr hilfreich sind auch die Informationsblätter über Norwegen von der Bundesagentur für Arbeit, da diese auf viele wichtige Fragen, Förmlichkeits- und Verhaltensregeln eine Antwort geben.

Nur leider geben Sie nicht alle. EURES und andere Vertreter leider genausowenig, was die Suche oder Vermittlung nach einer Arbeitsstelle angeht.

Mit dem Budget von Hartz IV wird es einem ja auch nicht einfach gemacht selber vor Ort suchen zu können, es sei denn man erfüllt o.g. Voraussetzungen und da ist nunmal von hier aus schwer dranzukommen.

Das ist das einzige Manko.

Wir bleiben auf jeden Fall am Ball und suchen intensiv weiter.
Eventuell hat ja Jemand hier im Forum hilfreiche Tipps für uns, wo Maler-und Lackierer mit langjähriger Bauerfahrung auch im Trocken-Akustikbereich und Bauzeichner mit Bauerfahrung ob und überhaupt gesucht werden?

Wir hoffen Euch weitergeholfen zu haben und wünschen Euch viel Glück und schreib uns bei Lust und Laune zurück! :D

Wir senden viele Grüße aus NRW


Alex und Micha
Barney Bär
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Re: Eventuell hilfreiche Infos für Euch

Beitrag von Barney Bär »

Wassermann hat geschrieben:
Erstens: Übergangsbeihilfe, das ist ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis max. EUR 1.000,00, zurückzubezahlen nach dem zweiten Monat der Arbeitsaufnahme in 10 Raten à EUR 100,00.
Zweitens: Reisekostenbeihilfe bis max. EUR 300,00 abhängig je nach Familiengröße.
(Wenn Frau und Familie (Verheiratet oder Bedarfsgemeinschaft) in Deutschland bleiben muß, dann gibt es eine Trennungsbeihilfe von EUR 260,00 bis zu sechs Monaten, Hartz IV Zahlung entfällt hierbei).
Drittens: Hat man ein Vorstellungsgespräch und weist dieses schriftlich nach, so erhält man EUR 130,00 für Benzin (Tankquittungen aufheben) oder Vorweis von Bahnkarte oder Flugticket.
Viertens: Übernachtungskosten für den ersten Monat bis zum ersten Gehalt von mind. EUR16,00 bis max. EUR 60,00 (Also Hilton-Hotel ist nicht drin)
Die Preise richten sich nach Absprache mit der ARGE.
Viertens: Außerdem wird der Umzug bis max. EUR 4.500,00 finanziert, bis zu einer Nachlaufzeit von zwei Jahren. Zunächst müssen aber zwei Kostenvoranschläge bei der ARGE eingereicht werden.
Alex und Micha
:shock: :!: :kopfmauer: :evil:

...haben es irgendwie nie geschafft, den behörden für unser "privatvergnügen umzug" geld aus dem kreuz zu leiern. :roll:
jeder hat immer nur gesagt "tut mir leid, da kann ich ihnen nicht helfen".

lg
FamilieGreiner
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Re: Eventuell hilfreiche Infos für Euch

Beitrag von FamilieGreiner »

Wassermann hat geschrieben:Wenn Ihr beide zur Zeit Empfänger von Hartz IV sein solltet, dann sind folgende Infos hilfreich für Euch und erleichtern Euch den Schritt, da man doch etwas Unterstützung vom Arbeitsamt erhält
Zusatz:
1)
Das Arbeitsamt zahlt nischt bei Hartz IV! Das macht die Komune. Ansprechpartner ist da unter Anderem der Fallmanager.

2)
Zuschläge gibt's nur dann, wenn man NICHT in Arbeit steht!
Klingt komisch - ist aber so!
Mein Fall: Ich hatte einen Fulltime-Job, und Wohngeld beantragt. Der wurde auch gewährt! Nach einigen Monaten kam ich (!!!) auf den Gedanken, mal nachzuhaken, wo denn wohl das untere Existensminimum sei!
Daraufhin (und erst daraufhin!!) sagte man mir, ich könne einen Zuschuss auf meinen Lohn bekommen, da ich rechnerisch unter'm Satz läge - müsse aber dafür Wohngeld stornieren!

Hab ich gemacht!

Als ich nun endlich die Möglichkeit hatte, nach Norge zu kommen, um dort zu arbeiten, habe ich freundlichst mal nachgefragt, wie es denn nun aussähe mit einer Beihilfe. Schließlich war ich ja noch "Abhängig" von der Gesellschaft und man mußte mir monatlich einen Betrag im Rahmen von Hartz 4 überweisen. Was sich auf Dauer natürlich läppert!

Da ist aber nix mit Beihilfe, weil
a) Ich in einem Arbeitsverhältnis stand, egal, wieviel man nun verdient und
b) .. man generellen Anspruch auf Beihilfe nur nach dem SGB III bekommt - und der greift bei AG 1 (§ 53 Mobilitätshilfen).
Bei Hartz IV (also AG 2) greift da das SGB II - und da steht nix von Beihilfen - zumindest nicht im direkten Sinne.

Achja.
3)
Irgendwie kann der Fallmanager von Fall zu Fall selber entscheiden, ob es Kohle gibt oder nicht! Je nach Sachlage.

Trotz alle dem:
Ich bin froh, dies alles OHNE fremde Zuschüsse zu bewältigen - so spare ich mich nachher auch ein "Danke, Deutschland" !
http://www.FamGreiner.de - wir wandern aus!
Kleene
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Re: Auswandern

Beitrag von Kleene »

Was es angent, vom Amt Geld zu bekommen: Nicht im jeden Fall bekommt man jeglichen Zuschuss für Umzug etc. pp. Es kommt darauf an, was man verdient und danach wird es berechnet. Verdient man zuviel, bekommt man auch nichts.

Es gibt also keine Faustregel, dass man Starthilfe, Umzugskosten etc. vom Amt bekommt.

Des weiteren ist - wie Michael schon sagen - es auch eine Ermessensache des Sachbearbeiters, ob ma überhaupt Geld bekommt und wenn wieviel. Denn wenn der Pott leer ist, gibts auch nichts mehr.

Am besten ist es immer, selber was auf die hohe Kante zu legen (wenns möglich ist).
"lacht darüber, wenns zum weinen nicht langt!"
kokkmarko
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Re: Auswandern

Beitrag von kokkmarko »

wie oft muß man diese bekloppten diskussionen noch lesen über zuschläge vom amt, das rumgeheule ob das amt bezahlt oder nicht.....................und wenn zum schluß irgendwas nicht klappt ist auch das "amt" schuld.
Wer sich auf andere verlässt ist verlassen.
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