also nun doch? Oslo = Hannover?Grønn Demon hat geschrieben:Die Lautschrift orientiert sich i.d.R. am Oslo-Dialekt...
Interessierte Grüße, bgh
also nun doch? Oslo = Hannover?Grønn Demon hat geschrieben:Die Lautschrift orientiert sich i.d.R. am Oslo-Dialekt...
...Verständniszusatz zu meinem 19:11-posting! Das Hannoversche Deutsch hat auch keinen Dialekt.Harald96 hat geschrieben:...Norwegisch, ohne Dialekt, ist ungefaehr wie die Sprache gesprochen wird in der Umgebung von Oslo...
Wie gesagt: Die "Oslo-Sprache" ist ein Dialekt! Man hoert ja Unterschiede zwischen den verschiedenen Stadtteilen!bgh hat geschrieben:Hei,also nun doch? Oslo = Hannover?Grønn Demon hat geschrieben:Die Lautschrift orientiert sich i.d.R. am Oslo-Dialekt...
Interessierte Grüße, bgh


Im Ruhrgebiet kann man teilweise auch die hören, aus welchem Teil jemand kommt.Harald96 hat geschrieben:Wie gesagt: Die "Oslo-Sprache" ist ein Dialekt! Man hoert ja Unterschiede zwischen den verschiedenen Stadtteilen!

Bokmål und Nynorsk sind Schriftsprachen. Bokmål ist nach den Dänischen Schreibregeln normiert, Nynorsk ist auf der Basis vieler Mundarten in West-Norwegen und auch Trøndelag gebildet. Es gibt kein "Hoch-Norwegisch" wie das Hochdeutsche in Deutschland. Überall - ausser in den Nachrichtensendungen im Radio und Fernsehen und bei "Frøken ur" (die telefonische Zeitansage) - wird Dialekt/Mundart gesprochen - auch in Oslo.Grønn Demon hat geschrieben:Aussage meiner Ex-Freundin deckt sich mit Haralds: "Bokmål ist auch eine gesprochene Sprache, Nynorsk ist nur eine Schriftsprache."
Sie behauptet allerdings, in Oslo und Umgebung wuerde prinzipiell Dialekt gesprochen (sie wohnt på Nesodden... Bauernsprache da...).
Angeblich wuerde man in Kirkenes perfektes Bokmål sprechen.
Ob das stimmt...
Ja, es gibt (zu) viele Varianten. Aber man muss konsequent sein:camillchen hat geschrieben:Naja - heute gibt es so viele "freie Varianten" z.B in der Flexion (ei jente - jenta / en jente - jenten / ei jente - jenten / en jente - jenta), dass man heute vielleicht nicht mehr sagen kann, wo man am meisten bokmål-ähnlich spricht.
Einige Handelsreisender trafen sich in Trondheim mit einem Grosshaendler. Sie sprachen ueber norwegische Dialekte. Dann sagte der Grosshaendler: “Ja, æ e no gla’ for at æ itj snakk no’n diallækt, ja!” (Ich bin froh, dass ich keinen Dialekt spreche! (Er hat es aber auf Trondheim-Dialekt gesagt!))Erdmænnchen hat geschrieben:In Deutschland ist das irgendwie etwas lockerer, kann ja unter Umständen auch ganz lustig werden.

ja, das finde ich auch! ich bin sowieso einer der ei-sagerHarald96 hat geschrieben: Wenn man "en jente" sagt, kann man nicht "jenta" sagen, man muesste dann "jenten" sagen usw.!
wo er recht hat, hat er rechtHarald96 hat geschrieben: Ja, æ e no gla’ for at æ itj snakk no’n diallækt, ja!

Ich sage nie "ei", aber verwende ziemlich häufig a-Endungen.Harald96 hat geschrieben:Wenn man "en jente" sagt, kann man nicht "jenta" sagen, man muesste dann "jenten" sagen usw.! (Aber "en jente" sagt wohl heute kaum niemand, ich wuerde "en pike" oder "ei jente" sagen)
Es ist sehr altmodisch. So hat man vor 100 Jahren gesprochen. Bei Bjoernson, z. B., kommt es haeufig vor ("Fiskerjenten")!hobbitmädchen hat geschrieben:aber mir widerstrebt es irgendwie "en jente" zu sagen, das geht irgendwie nicht.
