Hallo, liebe Norwegen-Freunde,
ich suche Infos über den Rago Nasjonalpark/ geplanter Besuchszeitraum 2. Julihälfte 2006:
- Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln - gibt es einen Sommerbus?
- Entfernung der Hütten voneinander (Stunden/km)
- Übernachtungsmöglichkeiten - bekannt sind mir Ragohytta mit 2 Betten, also schnell vor und Storskogvasshytta mit 4 Betten -gibt es noch anderes?
- welche Wanderrouten und auch Gipfel würdet ihr vorschlagen?
Wenn möglich möchte ich auf die Mitnahme eines Zeltes verzichten - ist das realistisch?
Freue mich über Antworten und Erfahrungsberichte!
Hjertelig hilsen
Mary
Rago Nasjonalpark
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Re: Rago Nasjonalpark
Hallo Mary,
ich habe auf meiner Seite einige Informationen zum Park. Die Erfahrungen beruhen auf 2 Wanderungen 1995 und 1999.
Schau mal rein. Weitere Fragen beantworte ich gern.
Thomas
http://www.wildnis-des-nordens.de/
ich habe auf meiner Seite einige Informationen zum Park. Die Erfahrungen beruhen auf 2 Wanderungen 1995 und 1999.
Schau mal rein. Weitere Fragen beantworte ich gern.
Thomas
http://www.wildnis-des-nordens.de/
Ein Tag Urlaub, der nicht in Skandinavien verbracht wird, ist ein verlorener Tag. Das Fjell, die Menschen sowie allgemein das Leben in Norwegen und Schweden verzaubern meine Sinne immer wieder. Bitte erlöst mich nicht!
Re: Rago Nasjonalpark
Vielen Dank für den Link und die Angaben auf deiner Homepage!
Ein paar zusätzliche Fragen habe ich trotzdem noch:
Kannst du sagen, wie lang die jeweiligen Etappen etwa sind - bzgl. Gehzeit?
- Strecke Lakshola - Storskogvasshytta
- Storskogvasshytta - Ragohytta
Mit ist natürlich bewusst, dass die Gehzeit individuell unterschiedlich ist, aber ein kleiner Anhaltspunkt wäre recht.
Habt ihr andere Wanderer in der Region getroffen? Gibt es so was wie ein Nationalpark-Center?
Gibt es nennenswerten Autoverkehr zwischen E6 und Lakshola?
Viele Grüße,
Mary
Ein paar zusätzliche Fragen habe ich trotzdem noch:
Kannst du sagen, wie lang die jeweiligen Etappen etwa sind - bzgl. Gehzeit?
- Strecke Lakshola - Storskogvasshytta
- Storskogvasshytta - Ragohytta
Mit ist natürlich bewusst, dass die Gehzeit individuell unterschiedlich ist, aber ein kleiner Anhaltspunkt wäre recht.
Habt ihr andere Wanderer in der Region getroffen? Gibt es so was wie ein Nationalpark-Center?
Gibt es nennenswerten Autoverkehr zwischen E6 und Lakshola?
Viele Grüße,
Mary
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Re: Rago Nasjonalpark
Hallo,
Die Gehzeit auf beiden Etappen kannst Du mit mindestens 5 Stunden und mehr berechnen (bei Erlebniswandergeschwindigkeit). Mehr als 3 Kilometer pro Stunde solltest Du nicht ansetzen. Der Pfad vom Anfang zur Storskogvasshytta ist teilweise sehr anspruchsvoll. Ausgetretene Wege und ausgewaschene Wurzeln.
Der Pfad zur Ragohytta ist im Prinzip recht einfach, da vorwiegend auf steinigen Untergrund gewandert wird. Gelegentlich steigern die Felsabsätze den Schwierigkeitsgrad, in Verbindung mit dem Rucksackgewicht.
Ein Nationalparkzentrum gibt es nicht, zumindest damals nicht. Der Park ist sehr klein und abgelegen.
Wanderer waren damals fast keine im Park. Die große Wandermasse kennt den Park kaum.
Die Anfahrt ist recht einfach. Nimm den Bus von Fauske nach Narvik und sage dem Fahrer bescheid, wo Du aussteigen willst. Der Abzweig ist kein normaler Ausstieg. Das stellt aber in Norwegen kein Problem dar, die Fahrer halten bei besonderen Wünschen gerne.
Der Weg vom Abzweig zum Startpunkt ist nur bis zum Campingplatz gut befahren. Der liegt rund 1 Kilometer vom Abzweig entfernt. Danach wird es ruhiger. Auf eine Mitnahme per Anhalter würde ich nicht bauen. Rechne im Vorfeld die 7 Kilometer in die Tagesplanung mit ein. Rund 1 bis 2 Stunden. Vielleicht hast Du Glück und kommst per Anhalter mit.
Ich kann Dir auch meine Karte einscannen und zusenden, so bekommst Du einen guten Überblick über die Region.
Thomas
Die Gehzeit auf beiden Etappen kannst Du mit mindestens 5 Stunden und mehr berechnen (bei Erlebniswandergeschwindigkeit). Mehr als 3 Kilometer pro Stunde solltest Du nicht ansetzen. Der Pfad vom Anfang zur Storskogvasshytta ist teilweise sehr anspruchsvoll. Ausgetretene Wege und ausgewaschene Wurzeln.
Der Pfad zur Ragohytta ist im Prinzip recht einfach, da vorwiegend auf steinigen Untergrund gewandert wird. Gelegentlich steigern die Felsabsätze den Schwierigkeitsgrad, in Verbindung mit dem Rucksackgewicht.
Ein Nationalparkzentrum gibt es nicht, zumindest damals nicht. Der Park ist sehr klein und abgelegen.
Wanderer waren damals fast keine im Park. Die große Wandermasse kennt den Park kaum.
Die Anfahrt ist recht einfach. Nimm den Bus von Fauske nach Narvik und sage dem Fahrer bescheid, wo Du aussteigen willst. Der Abzweig ist kein normaler Ausstieg. Das stellt aber in Norwegen kein Problem dar, die Fahrer halten bei besonderen Wünschen gerne.
Der Weg vom Abzweig zum Startpunkt ist nur bis zum Campingplatz gut befahren. Der liegt rund 1 Kilometer vom Abzweig entfernt. Danach wird es ruhiger. Auf eine Mitnahme per Anhalter würde ich nicht bauen. Rechne im Vorfeld die 7 Kilometer in die Tagesplanung mit ein. Rund 1 bis 2 Stunden. Vielleicht hast Du Glück und kommst per Anhalter mit.
Ich kann Dir auch meine Karte einscannen und zusenden, so bekommst Du einen guten Überblick über die Region.
Thomas
Ein Tag Urlaub, der nicht in Skandinavien verbracht wird, ist ein verlorener Tag. Das Fjell, die Menschen sowie allgemein das Leben in Norwegen und Schweden verzaubern meine Sinne immer wieder. Bitte erlöst mich nicht!
Re: Rago Nasjonalpark
Hallo Thomas,
vielen Dank für die Hinweise. Ich habe auch die Fotos auf deiner Seite angeschaut und denke, da muss ich unbedingt hin. Die Gegend sieht fantastisch aus.
Ich kam letztes Jahr auf der Busfahrt von Sortland nach Fauske am Rago vorbei und sah die Berge, wenn auch bei Regen und etwas Nebel, aber da entstand die Idee, diesen Sommer ein paar Tage dort zu verbringen ...
Viele Grüße,
Mary
vielen Dank für die Hinweise. Ich habe auch die Fotos auf deiner Seite angeschaut und denke, da muss ich unbedingt hin. Die Gegend sieht fantastisch aus.
Ich kam letztes Jahr auf der Busfahrt von Sortland nach Fauske am Rago vorbei und sah die Berge, wenn auch bei Regen und etwas Nebel, aber da entstand die Idee, diesen Sommer ein paar Tage dort zu verbringen ...
Viele Grüße,
Mary