Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Hallo ihr Lieben,
ich freue mich, dieses tolle Forum gefunden zu haben. Und ich habe auch schon gleich ein paar brennende Fragen, mit der Hoffnung, dass uns jemand helfen kann:
Meine Lebensgefährtin (Norwegerin) und ich (Deutscher), haben uns entschieden, unsere Wohnung in Berlin aufzugeben und nach Norwegen zu ziehen, wo wir bereits ein Haus haben.
Derzeit suche ich nach einer Möglichkeit, unseren ganzen Haushalt aus Berlin hierher zu bekommen. Unsere Wohnung haben wir zum 31. Juli gekündigt - es ist also noch ein bisschen Zeit, aber man sollte sicherlich jetzt schon anfangen zu planen.
Das Problem: Wir sind bereits in Norwegen und da meine Registrierung noch läuft (Polizei hat erst nächsten Monat einen Termin) bin ich mir wegen der Coronakrise nicht sicher, ob ich derzeit wieder nach Norwegen zurückkommen würde, wenn ich das Land erstmal verlassen habe. Soll heißen: Ich werde mich wohl vor Ort in Deutschland nicht selbst drum kümmern können.
Wie ich es sehe, haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder wir beauftragen eine Spedition, die in Berlin alle Sachen selber einpackt und nach Norwegen bringt. Oder wie fragen Freunde, für uns einzupacken - bräuchten dann aber dennoch die Spedition.
Die ersten Kostenvoranschläge von umzugsauktion . de (gehört zu immonet) liegen so bei 4.100 - 4.500 €. Inklusive Einpacken und Abbauen der Möbel in Deutschland. Mir wurde gesagt, dass selber einpacken lassen nur so 350€ sparen würde - das macht also den Braten nicht fett.
Ich will gar nicht sagen, dass das nicht gerechtfertigt ist. Immerhin ist das viel Arbeit und ein weiter Weg. Dennoch: Das sind schon wirklich hohe Kosten.
Habt ihr ähnliche Preiserfahrungen gesammelt oder gibt es auch einen viel günstigeren Weg? Kennt ihr eine Spedition, die ihr empfehlen könnt? Vielleicht gibt es ja auch einen Weg, wo eine Website wie oben als Vermittler gar nicht gebraucht wird und man sich so die Vermittlungsgebühr spart.
Wir sind für jeden Tip sehr dankbar!
ich freue mich, dieses tolle Forum gefunden zu haben. Und ich habe auch schon gleich ein paar brennende Fragen, mit der Hoffnung, dass uns jemand helfen kann:
Meine Lebensgefährtin (Norwegerin) und ich (Deutscher), haben uns entschieden, unsere Wohnung in Berlin aufzugeben und nach Norwegen zu ziehen, wo wir bereits ein Haus haben.
Derzeit suche ich nach einer Möglichkeit, unseren ganzen Haushalt aus Berlin hierher zu bekommen. Unsere Wohnung haben wir zum 31. Juli gekündigt - es ist also noch ein bisschen Zeit, aber man sollte sicherlich jetzt schon anfangen zu planen.
Das Problem: Wir sind bereits in Norwegen und da meine Registrierung noch läuft (Polizei hat erst nächsten Monat einen Termin) bin ich mir wegen der Coronakrise nicht sicher, ob ich derzeit wieder nach Norwegen zurückkommen würde, wenn ich das Land erstmal verlassen habe. Soll heißen: Ich werde mich wohl vor Ort in Deutschland nicht selbst drum kümmern können.
Wie ich es sehe, haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder wir beauftragen eine Spedition, die in Berlin alle Sachen selber einpackt und nach Norwegen bringt. Oder wie fragen Freunde, für uns einzupacken - bräuchten dann aber dennoch die Spedition.
Die ersten Kostenvoranschläge von umzugsauktion . de (gehört zu immonet) liegen so bei 4.100 - 4.500 €. Inklusive Einpacken und Abbauen der Möbel in Deutschland. Mir wurde gesagt, dass selber einpacken lassen nur so 350€ sparen würde - das macht also den Braten nicht fett.
Ich will gar nicht sagen, dass das nicht gerechtfertigt ist. Immerhin ist das viel Arbeit und ein weiter Weg. Dennoch: Das sind schon wirklich hohe Kosten.
Habt ihr ähnliche Preiserfahrungen gesammelt oder gibt es auch einen viel günstigeren Weg? Kennt ihr eine Spedition, die ihr empfehlen könnt? Vielleicht gibt es ja auch einen Weg, wo eine Website wie oben als Vermittler gar nicht gebraucht wird und man sich so die Vermittlungsgebühr spart.
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- NF-Stammbesucher
- Beiträge: 826
- Registriert: Fr, 26. Okt 2007, 9:08
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Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Wenn ich bedenke, daß ich vor über 10 Jahren in Deutschland für einen Umzug in den Nachbarort (inklusive Abbbau und Aufbau der Möbel - die Kisten haben wir selber rübergeschafft) knapp unter 1000€ bezahlt habe, dann kommt mir der Preis gar nicht so hoch vor.
Bei Norwegen kommt ja wohl auch noch die ganze Zollabfertigung hinzu.
Selber einpacken würde ich nicht, und zwar aus Versicherungsgründen, wenn etwas kaputt geht:
- Spedition packt ein -> Spedition muß Schaden ersetzen
- Du packst ein - > Spedition kann sagen, war halt mangelhaft eingepackt
Umgehung von Vermittlern: Gelbe Seiten -> Berlin -> Umzugsunternehmen
Bei Norwegen kommt ja wohl auch noch die ganze Zollabfertigung hinzu.
Selber einpacken würde ich nicht, und zwar aus Versicherungsgründen, wenn etwas kaputt geht:
- Spedition packt ein -> Spedition muß Schaden ersetzen
- Du packst ein - > Spedition kann sagen, war halt mangelhaft eingepackt
Umgehung von Vermittlern: Gelbe Seiten -> Berlin -> Umzugsunternehmen
Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
also ich habe vor 12 Jahren knapp 10.000 Euro bezahlt. War aber auch ein großer LKW und Anhänger voll. Würde ich heute nie wieder machen. Full service, d.h. abbauen, einpacken, aufstellen alles inklusive.
Auf die richtige Versicherung achten, wenn wertvolle Gegenstände dabei sind, da üblicherweise nur nach Gewicht versichert wird.
Insofern finde ich die 3.500 zwar viel Geld, aber trotzdem nicht zu teuer.
Auf die richtige Versicherung achten, wenn wertvolle Gegenstände dabei sind, da üblicherweise nur nach Gewicht versichert wird.
Insofern finde ich die 3.500 zwar viel Geld, aber trotzdem nicht zu teuer.
Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Hallo und willkommen im Forum,
Ich habe damals auch etwa 4000 Euro bezahlt, für etwa 40 Kubikmeter wenn ich das noch so halbwegs richtig in Erinnerung habe.
Das ist allerdings schon knapp 15 Jahre her, dafür war die Entfernung grösser.
Insofern finde ich 4100 bis 4500 auch einen wirklich akzeptablen Preis.
Ich habe damals auch etwa 4000 Euro bezahlt, für etwa 40 Kubikmeter wenn ich das noch so halbwegs richtig in Erinnerung habe.
Das ist allerdings schon knapp 15 Jahre her, dafür war die Entfernung grösser.
Insofern finde ich 4100 bis 4500 auch einen wirklich akzeptablen Preis.
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- NF-Stammbesucher
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- Registriert: Sa, 24. Aug 2002, 7:42
- Wohnort: Oslo
Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Wenn du noch keinen Aufenthaltstitel in Norwegen hast, sei dir angeraten in Norwegen zu bleiben.kgl hat geschrieben: Das Problem: Wir sind bereits in Norwegen und da meine Registrierung noch läuft (Polizei hat erst nächsten Monat einen Termin) bin ich mir wegen der Coronakrise nicht sicher, ob ich derzeit wieder nach Norwegen zurückkommen würde, wenn ich das Land erstmal verlassen habe. Soll heißen: Ich werde mich wohl vor Ort in Deutschland nicht selbst drum kümmern können.
Dass der Besuch der Lebensgefährtin allein als Grund nicht reicht, hat die Tage ein Niederländer auch erfahren müssen.
Den haben sie in Kristiansand an der Colorline abgefangen und in Gewahrsam genommen.
Er durfte einen Tag bei den Zöllnern verbringen, bis am nächsten Tag die nächste Fähre zurück nach Hirtshals ging.
Mvh
Christian
Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Genau so sehe ich das auch. Selbst nach erfolgreicher Registrierung scheint es nicht unbedingt garantiert zu sein, dass man wieder ins Land kommt. Man muss dann evtl. auch einen Miet- oder Arbeitsvertrag vorweisen. Die Dame von der UDI meinte, rechtlich gesehen sei man eigentlich nach der Registrierung in Norwegen safe, aber die Grenzer könnten das unter Umständen anders interpretieren. Schon alles ein wenig beängstigend...
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Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Nur am Rande.
Beängstigend ist da gar nix.
Beängstigend ist da gar nix.
Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Na dann ist ja gut.
Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
das kann ich Dir bestätigen. Habe es selber gestern in Oslo miterlebt. Jeder muss seinen Fall einzeln vortragen. Wenn es Zweifel gibt, reist Du nicht ein. Da haben sich echte Dramen abgespielt.kgl hat geschrieben:aber die Grenzer könnten das unter Umständen anders interpretieren. Schon alles ein wenig beängstigend...
Daher verstehe ich schon, dass es für Dich beängstigend wirkt.
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- Beiträge: 26
- Registriert: So, 22. Sep 2019, 13:38
- Wohnort: Sogn og Fjordane
Re: Umzugsspedition in Corona-Zeiten (Auswandern)
Hei!
Wir sind im Januar ausgewandert von Kiel nach Sunnfjord. Wir haben 4000€ bezahlt und selbst gepackt. Ich finde das ehrlicherweise einen guten Preis. Man muss ja auch die Zeit rechnen. Die brauchen ja mindestens 4 Tage und 2 Leute...
Wir waren sehr zufrieden mit „der schlaue Umzug“ aus Dresden. Das war ein 3,5 Tonner.
Viel Erfolg
Wir sind im Januar ausgewandert von Kiel nach Sunnfjord. Wir haben 4000€ bezahlt und selbst gepackt. Ich finde das ehrlicherweise einen guten Preis. Man muss ja auch die Zeit rechnen. Die brauchen ja mindestens 4 Tage und 2 Leute...
Wir waren sehr zufrieden mit „der schlaue Umzug“ aus Dresden. Das war ein 3,5 Tonner.
Viel Erfolg