Norwegen mit der Bahn 1994
Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Ein schöner Bericht und interessant zu sehen, dass ich in all den Jahren kaum etwas geändert hat. Wenn ich meine Fotos von Finse und der Fahrt von Myrdal nach Flåm betrachte, sehe ich keine gravierenden Unterschiede. Aber total interessant, diese Reise in die Vergangenheit.
Ich freue mich auf die Fortsetzung
Danke für's Teilen
Martin
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Moin,
gaaaanz toller Bericht. Und wenn man bedenkt wie viele Fotos Du gemacht hattest. Denn das waren doch Kleinbildfilme, oder?
Musik im Folkemuseum: Warum sehen Kinder eigentlich meistens so bedrückt aus, wenn sie was spielen?
Die Uniform und die Frisur der Schaffnerin: feeesch!
Die kleine Kirche habe ich leider in kirkesoek nicht gefunden, ebenso wenig die beiden nachgefragten Orte. Die Aussicht auf die beiden „Hügelberge“ müsste aber schon ein Wintersportort gewesen sein von der Bauweise der „Appartmenthäuser“ her. Wir waren ja 2007 mit der Bergenbahn gefahren, aber ich habe von der Gegend keine Fotos.
Nochmals vielen Dank!
Gruß
Ronald
gaaaanz toller Bericht. Und wenn man bedenkt wie viele Fotos Du gemacht hattest. Denn das waren doch Kleinbildfilme, oder?
Musik im Folkemuseum: Warum sehen Kinder eigentlich meistens so bedrückt aus, wenn sie was spielen?
Die Uniform und die Frisur der Schaffnerin: feeesch!
Die kleine Kirche habe ich leider in kirkesoek nicht gefunden, ebenso wenig die beiden nachgefragten Orte. Die Aussicht auf die beiden „Hügelberge“ müsste aber schon ein Wintersportort gewesen sein von der Bauweise der „Appartmenthäuser“ her. Wir waren ja 2007 mit der Bergenbahn gefahren, aber ich habe von der Gegend keine Fotos.
Nochmals vielen Dank!
Gruß
Ronald
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Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
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Voronwe
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Es sind Dias und ich habe damals ordentlich verballert. In meinen Notizen hatte ich festgestell, daß ich bis Flåm schon 5 Filme voll hatte, was damals ja schon vile war. Allerdings bin ich in der Bergenbahn in einen Fotorausch verfallen.Ronald hat geschrieben:Moin,
gaaaanz toller Bericht. Und wenn man bedenkt wie viele Fotos Du gemacht hattest. Denn das waren doch Kleinbildfilme, oder?
Was zur Folge hatte, daß ich mich später immer wieder auf die Suche nach Filmen machen musste, und die waren nicht billig.
Am Ende der Tour waren es ca. 600 Dias, was mein Rekord im vordigitalen Zeitalter war.
Aber andererseits sind es einfach schöne Erinnerungen.
Stimmt, ist mir jetzt beim Durchschauen auch aufgefallen. Vielleicht ist es nur Konzentration. Ich glaube, im Sommer sind da jeden Tag Vorführungen, ich weiß aber nicht, wie da so das System ist, ob die Leute in den Ferien da arbeiten oder ob es irgentwelche Trachtengruppen sind, die da dann auftreten?Ronald hat geschrieben: Musik im Folkemuseum: Warum sehen Kinder eigentlich meistens so bedrückt aus, wenn sie was spielen?
Die Uniform und die Frisur der Schaffnerin: feeesch!
Wäre mal eine Frage Wert beim nächsten Besuch.
[quote="Kumulus]
Ein schöner Bericht und interessant zu sehen, dass ich in all den Jahren kaum etwas geändert hat. Wenn ich meine Fotos von Finse und der Fahrt von Myrdal nach Flåm betrachte, sehe ich keine gravierenden Unterschiede. Aber total interessant, diese Reise in die Vergangenheit.
[/quote]
Wann bist du denn die Strecke gefahren? Würde mich interessieren, ob man die Fenster immer noch aufmachen kann.
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KaZi
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Vielen, vielen Dank für diesen super Bericht.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Norwegen noch gar nicht auf dem Schirm.
Kann ich mir heute gar nicht mehr erklären.
Dias habe ich damals auch noch gemacht und sie dann später digitalisiert. Leider waren da schon Einige (die noch 10 Jahre älter waren) leicht verblichen.
Ich finde es immer super spannend eine solche Zeitreise zu machen. Hoffentlich gehts bald weiter.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Norwegen noch gar nicht auf dem Schirm.
Dias habe ich damals auch noch gemacht und sie dann später digitalisiert. Leider waren da schon Einige (die noch 10 Jahre älter waren) leicht verblichen.
Ich finde es immer super spannend eine solche Zeitreise zu machen. Hoffentlich gehts bald weiter.
Gruß Karsten
https://www.kazis-seite.de
"Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer Kupferrüstung zu stehen und »SCHEISS GÖTTER!« zu rufen." (Terry Pratchett)
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volkermuenster
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Moinsen,
einfach nur VIELEN LIEBEN DANK für diesen Bericht und den Bilder! Und der Arbeit die du dir damit gemacht hast.
Wenn ich mir nun die Zeit anschaue und mein Alter - wir müssen ca. gleich alt sein - bedaure ich fast, dass ich reisen damals gar nicht auf dem Schirm hatte. Damals war Arbeit, Meisterschule etc. dran.
Nun bedaure ich es fast - Dazwischen war ja immer auch etwas Zeit da - aber naja.
Umso schöner diesen Bericht zu lesen - Klasse!
Ich hoffe, dass es bald weiter geht.
Gruß aus dem Rheinland.
Volker
einfach nur VIELEN LIEBEN DANK für diesen Bericht und den Bilder! Und der Arbeit die du dir damit gemacht hast.
Wenn ich mir nun die Zeit anschaue und mein Alter - wir müssen ca. gleich alt sein - bedaure ich fast, dass ich reisen damals gar nicht auf dem Schirm hatte. Damals war Arbeit, Meisterschule etc. dran.
Nun bedaure ich es fast - Dazwischen war ja immer auch etwas Zeit da - aber naja.
Umso schöner diesen Bericht zu lesen - Klasse!
Ich hoffe, dass es bald weiter geht.
Gruß aus dem Rheinland.
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"Man wird nie ein neues Land entdecken, wenn man immer das Ufer im Auge behält."
(Volksweisheit)
Unterwegs in meinem Theodor-Sunlight T60
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Voronwe
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Hallo volkermuenster.
Im Nachhinein ärgere ich mich auch, daß ich damals nicht länger weggeblieben bin und erst einmal versucht hätte, die Welt zu sehen.
Aber Interrail war halt damals das Ding um rauszukommen und etwas neues zu erleben. Ich denke, daß es in dem Alter auf jeden Fall wichtig ist, mal rauszukommen , etwas auf eigene Faust zu erleben und andere Kulturen kennenzulernen und daher freue ich mich auch, daß jetzt ja Interrailtickets verlost werden.
Ich hoffe, daß ich in ein paar Jahren, wenn meine Töchter in dem Alter sind auch rufen werde: "Raus mit dem A... in die Welt!"
Im Nachhinein ärgere ich mich auch, daß ich damals nicht länger weggeblieben bin und erst einmal versucht hätte, die Welt zu sehen.
Aber Interrail war halt damals das Ding um rauszukommen und etwas neues zu erleben. Ich denke, daß es in dem Alter auf jeden Fall wichtig ist, mal rauszukommen , etwas auf eigene Faust zu erleben und andere Kulturen kennenzulernen und daher freue ich mich auch, daß jetzt ja Interrailtickets verlost werden.
Ich hoffe, daß ich in ein paar Jahren, wenn meine Töchter in dem Alter sind auch rufen werde: "Raus mit dem A... in die Welt!"
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Voronwe
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
15.7.1994 - Nærøyfjord
Die Nacht hielt mehrere Gewitterschauer bereit, am Morgen war das aber überstanden. Nach einen provisorischen Frühstück (Kuchen und Jogurt aus dem Reiseproviant) machte ich mich auf dem Weg zum Fähranleger, um die frühe Fähre nach Gudvangen zu nehmen.


Außer mir waren nur wenige Passagiere an Bord als wir Flåm verließen

Ein Blick auf Flåm


Durch dem Regen letzte Nacht lag noch ein leichter Schleier über dem Fjord, der alles in pastellfarbendes Licht tauchte. Griegs Morgenstimmung passte hier wirklich perfekt.





In Aurland stiegen weitere Passagiere zu, unter anderem ein Amerikaner, den ich schon in Oslo in der JH kennengelernt hatte (klein ist die Welt). Außerdem lernte ich noch einen Australier kennen, der "Europa in zwei Monaten" machte.


Gemeinsam bestaunten wir die Landschaft. Allerdings waren wohl nicht alle Passagiere so ergriffen, denn in meinen Notizen steht folgendes:
Auf der Fähre habe ich es erlebt: Es gibt nichts schlimmeres als im Rudel auftretende bayrische Camper
Was genau war habe ich leider nicht geschrieben und es ist (glücklicherweise) in den Abgrund des Vergessens gefallen - ganz im Gegensatz zu der italienischen Schulklasse, die ich einige Jahre später im Salzbergwerk Hallein erleben durfte und die obrigen Satz Lügen strafte.


Undredal

Ziegen.

Morgenstimmung

Im Nærøyfjord







In Gudvangen ging es dann weiter mit dem Bus Richtung Voss. Der Bus fuhr über die alte Stalheimstraße hinauf, und das war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis. Und das nicht nur wegen des brausenden Wasserfalls.

Ein Blick zurück in's Tal.

Sehr steile und enge Straße. Und das mit Bus und Gegenverkehr.

Nur die Harten komm' in' Garten


Bei guten Wetter ging es dann nach Voss.

Der Abstecher mit Schiff und Bus hatte 105NOK gekostet und war das Geld allemal wert.
In Voss stieg ich wieder in die Bergenbahn. Diesmal ein modernerer Zug als am vorherigen Tag. Die Strecke besteht allerdings hauptsächlich aus Tunneln.
Im Zug lag eine Zeitung, in die ich mich vertiefte, vermutlich VG, ich habe nur die Überschrift notiert: "Begraved ved Frokostbordet". Welche Geschichte dahintersteckt weiß ich allerdings nicht mehr. Was ich allerdings noch weiß ist, daß es Kaiman Sammy auch in die norwegischen Zeitungen geschafft hatte.
----------------------------
Es wird natürlich weitergehen, Bergen steht jetzt an. Allerdings weiß ich nicht, wann, da bei mir im Haus erstmal Renovierungsarbeiten anstehen und ich nicht sagen kann, wann ich wieder zum schreiben komme.
Die Nacht hielt mehrere Gewitterschauer bereit, am Morgen war das aber überstanden. Nach einen provisorischen Frühstück (Kuchen und Jogurt aus dem Reiseproviant) machte ich mich auf dem Weg zum Fähranleger, um die frühe Fähre nach Gudvangen zu nehmen.


Außer mir waren nur wenige Passagiere an Bord als wir Flåm verließen

Ein Blick auf Flåm


Durch dem Regen letzte Nacht lag noch ein leichter Schleier über dem Fjord, der alles in pastellfarbendes Licht tauchte. Griegs Morgenstimmung passte hier wirklich perfekt.





In Aurland stiegen weitere Passagiere zu, unter anderem ein Amerikaner, den ich schon in Oslo in der JH kennengelernt hatte (klein ist die Welt). Außerdem lernte ich noch einen Australier kennen, der "Europa in zwei Monaten" machte.


Gemeinsam bestaunten wir die Landschaft. Allerdings waren wohl nicht alle Passagiere so ergriffen, denn in meinen Notizen steht folgendes:
Auf der Fähre habe ich es erlebt: Es gibt nichts schlimmeres als im Rudel auftretende bayrische Camper
Was genau war habe ich leider nicht geschrieben und es ist (glücklicherweise) in den Abgrund des Vergessens gefallen - ganz im Gegensatz zu der italienischen Schulklasse, die ich einige Jahre später im Salzbergwerk Hallein erleben durfte und die obrigen Satz Lügen strafte.


Undredal

Ziegen.

Morgenstimmung

Im Nærøyfjord







In Gudvangen ging es dann weiter mit dem Bus Richtung Voss. Der Bus fuhr über die alte Stalheimstraße hinauf, und das war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis. Und das nicht nur wegen des brausenden Wasserfalls.

Ein Blick zurück in's Tal.

Sehr steile und enge Straße. Und das mit Bus und Gegenverkehr.

Nur die Harten komm' in' Garten


Bei guten Wetter ging es dann nach Voss.

Der Abstecher mit Schiff und Bus hatte 105NOK gekostet und war das Geld allemal wert.
In Voss stieg ich wieder in die Bergenbahn. Diesmal ein modernerer Zug als am vorherigen Tag. Die Strecke besteht allerdings hauptsächlich aus Tunneln.
Im Zug lag eine Zeitung, in die ich mich vertiefte, vermutlich VG, ich habe nur die Überschrift notiert: "Begraved ved Frokostbordet". Welche Geschichte dahintersteckt weiß ich allerdings nicht mehr. Was ich allerdings noch weiß ist, daß es Kaiman Sammy auch in die norwegischen Zeitungen geschafft hatte.
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Es wird natürlich weitergehen, Bergen steht jetzt an. Allerdings weiß ich nicht, wann, da bei mir im Haus erstmal Renovierungsarbeiten anstehen und ich nicht sagen kann, wann ich wieder zum schreiben komme.
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Badener1972
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- Registriert: Mo, 18. Jun 2018, 18:25
- Wohnort: Großraum Karlsruhe
Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Wieder sehr schöne Bilder!
Ja, das mit den Schulklassen ist immer so eine Sache. Es kommt wohl so gut wie nie vor, das sich wirklich mal alle für das interessieren was der Museumsführer (oder wer auch immer) zu erzählen hat. Selbst habe ich das nur einmal erlebt, in München im Deutschen Museum. Der Museumsmitarbeiter hat das aber auch wirklich interessant erzählt.
Ja, das mit den Schulklassen ist immer so eine Sache. Es kommt wohl so gut wie nie vor, das sich wirklich mal alle für das interessieren was der Museumsführer (oder wer auch immer) zu erzählen hat. Selbst habe ich das nur einmal erlebt, in München im Deutschen Museum. Der Museumsmitarbeiter hat das aber auch wirklich interessant erzählt.
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Rapakiwi
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- Wohnort: Schleswig-Holstein
Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Ich komme jetzt erst dazu, deinen Bericht zu lesen. "Hm, so'n oller Reisebericht, mal gucken", startete ich nur mit einer geringen Erwartung. Weit gefehlt! Schon nach den ersten Sätzen und Bildern bin ich begeistert eingetaucht und habe es sehr genossen, den Bericht in einem durchzulesen. Toll! Vielen Dank, dass du dir die Zeit für die Aufarbeitung deiner Reise und Präsentation hier im Forum nimmst!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Ha det bra
Anja
Anja
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Andrea.t77
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- Wohnort: Magdeburg
Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Etwas erwartungsfreudiger als Anja war ich schon, denn meine erste Norwegenreise war zwei Jahre später, also 96. Auch als Abi-Reise, allerdings als große Nordlandkreuzfahrt. Das bedurfte nicht allzu viel Vorbereitung 
Und genau dies ist das Spannende an alten Reiseberichten, wie hat man sich vorbereitet, wie war man unterwegs, was gab es damals an Ausrüstung. Und natürlich die Fotos mit Frisuren und Klamotten
Also, ganz herzlichen Dank, dass du uns auf diese Zeitreise mitnimmst. Bisher kenne ich alle Stationen - von unterschiedlichen Reisen. Die Bergenbahn sind wir nur von Geilo bis Finse gefahren. Da kann ich dir also nicht weiter helfen. Ein spontanes Foto habe ich nur von dem Kinder-Toben-Bereich gefunden, dort gab es keine zu öffnenden Fenster (2012). Und erinnern kann ich mich nicht so recht.
Aber in der Flambahn konnte man die Fenster öffnen (2015), meine ich...
Jedenfalls gab es auch eine Zeit, in der ich nach Interrail recherchiert hatte (ich fahre ganz gerne Bahn) - da wir aber doch viel wandern wollten, wurde es 2001 bei der ersten richtigen Norwegenreise eine Autoreise. Aber mit der Bahn durch die Weite zu fahren, das reizt mich auch. Deshalb gab es ja auch den Ausflug Geilo - Finse - Geilo.
Ich freu mich auf die Fortsetzung.
Viele Grüße, Andrea
Und genau dies ist das Spannende an alten Reiseberichten, wie hat man sich vorbereitet, wie war man unterwegs, was gab es damals an Ausrüstung. Und natürlich die Fotos mit Frisuren und Klamotten
Also, ganz herzlichen Dank, dass du uns auf diese Zeitreise mitnimmst. Bisher kenne ich alle Stationen - von unterschiedlichen Reisen. Die Bergenbahn sind wir nur von Geilo bis Finse gefahren. Da kann ich dir also nicht weiter helfen. Ein spontanes Foto habe ich nur von dem Kinder-Toben-Bereich gefunden, dort gab es keine zu öffnenden Fenster (2012). Und erinnern kann ich mich nicht so recht.
Aber in der Flambahn konnte man die Fenster öffnen (2015), meine ich...
Jedenfalls gab es auch eine Zeit, in der ich nach Interrail recherchiert hatte (ich fahre ganz gerne Bahn) - da wir aber doch viel wandern wollten, wurde es 2001 bei der ersten richtigen Norwegenreise eine Autoreise. Aber mit der Bahn durch die Weite zu fahren, das reizt mich auch. Deshalb gab es ja auch den Ausflug Geilo - Finse - Geilo.
Ich freu mich auf die Fortsetzung.
Viele Grüße, Andrea
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Überwiegend als Familie: 3 Standortreisen, 2 Ferienhaus-Rundreisen, 2 Auto-Zelt-Rundreisen, 2 Kurztrips Oslo (Colorline, Hotel), 2 Kreuzfahrten
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Voronwe
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Danke für die schönen Kommentare. Freut mich, wenn es gefällt.
Dann wollen wir doch mal weiterfahren.
15. - 16.7.1994 - Bergen

Sah es in Voss noch so aus, als ob der Himmel aufklaren würde, so wurde ich schnell eines besseren belehrt. Bergen begrüßte mich mit seinem typischen Wetter: Regen. Und zwar richtig heftiger Regen. Aber nun ja, dafür ist Bergen ja schließlich bekannt.


Und man könnte meinen, sie hätten dem Regen ein Denkmal errichtet.

Aber man soll ja das beste daraus machen, also schaute ich mich erst einmal ein wenig in der Stadt um.





Und ich besuchte natürlich auch Bryggen.

Es ist interessant, die engen Gassen zu erforschen. Ich stelle mir aber vor, daß das Leben damals ziemlich trübsinnig gewesen sein muß: Das Wetter war mit Sicherheit nicht besser, und als Beleuchtung nur irgendwelche Funzeln - klingt nach guten Zutaten zu einer Depression.
Daß das Verhältnis zwischen den Hanseaten und der Bevölkerung nicht das beste war (um es vorsichtig auszudrücken) und viele Hanseaten Bergen als Strafe empfanden, erfuhr ich später im Hanseatischen Museum.



Big Elk is watching you.




Wie schon erwähnt: Das Hanseatische Museum (das rote Holzhaus): Wenn man ein Museum in Bergen gesehen haben muß, dann dieses. Am besten mit Führung (bzw. ich weiß gar nicht, ob es auch ohne geht). Man erfährt sehr viel über das Leben damals auf der "Tyske Bryggen" - ehrlich, ich hätte nicht tauschen wollen. Was mir besonders eindrücklich im Gedächtnis blieb sind die Schlafkojen der Lehrlinge, die man nur von außen öffnen konnte - sie wurden sozusagen nachts eingesperrt. Klaustrophobisch durfte man da nicht veranlagt sein - und mir stellte sich vor allem die Frage, was die gemacht haben, wenn sie nachts mal rausmussten?

Nachdem ich einige Schwierigkeiten hatte, den Bus zur Jugendherberge zu finden, kam ich schließlich doch an meinem Übernachtungsziel an.

Die JH liegt zwar ziemlich außerhalb, bietet aber einen fantastischen Blick auf Bergen.


Hier habe ich dann auch wieder mal ein richtiges Essen gehabt. (Es scheint, daß die Jugendherbergen inzwischen kein Abendessen mehr anbieten. Schade - war immer eine Möglichkeit sich halbwegs preiswert zu ernähren).
In meinem Zimmer treffe ich tatsächlich einen Niederländer, mit dem ich im selben Abteil im Nachtzug von Kopenhagen nach Oslo war - klein ist die Welt
Und nebenbei auch zwei spätkommende, laute und schnarchende Spanier.
Am nächsten Morgen mußte ich mir erst mal wieder Bargeld besorgen - per Auszahlung vom Postsparbuch.
Danach ein Fahrt mit der Fløibanen.



Oben konnte ich beobachten, wie schnell sich das Wetter ändern kann.



Da heute mein Sightseeingtag ist, fahre ich mit dem Bus Richtung Trollhaugen, mache aber zuerst einen Stop bei der Fantoft Stabkirche. Die war 1992 niedergebrannt. Verantwortlich dafür soll Varg Vikernes[/url] gewesen sein, ein Zeitgenosse, den man vielleicht nicht näher kennenlernen möchte, und bei dem einiges dafür spricht, daß ihm mehr als ein paar Tassen im mentalen Geschirrschrank fehlen - und nein, die meisten Metaller sind nicht so.
Der Weg durch den Regen zur Kirche stellte sich aber als vergebens heraus: Rekonstruktionsarbeiten sind nicht zu besichtigen.

Also weiter noch Trollhaugen, Griegs Wohnhaus. Und ja, ich muß sagen, das täte mir auch gefallen

Sein Komponierstübchen ist auch nicht schlecht, er hatte auf jeden Fall einen Blick für "schönes Wohnen"

Und eine schöne Aussicht.

Gegen Mittag bin ich wieder zurück in Bergen und komme per Zufall an der Feuerwehr vorbei.

Ein bißchen am Hafen herumgeguckt.



Und schließlich den Fischmarkt am Hafen besucht, was sich gleich mit einem Mittagessen verbinden ließ









Da es nicht wirklich weit war, hab ich noch die Håkonhall besichtigt - mir fällt auf, daß ich ganz schön viel besichtigt habe, aber man hatte ja schließlich die Bergen-Card - Heute würde ich das vermutlich auch ruhiger angehen lassen.

Schließlich fuhr ich noch nach Gamla Bergen, was aber ziemlich enttäuschen war, da alle Häuser zu waren. Aber immerhin klarte das Wetter zusehens auf und ich konnte noch ein paar Bilder machen.





Bei warten auf dem Bus zurück nach Bergen fiel mir die neuinstallierte Mautstation auf.

Da ich ja langsam einsehen musste, daß meine Filme nicht reichen würden, machte ich mich in Bergen auf die Suche und fand schließlich 2 für schlanke 80 Kronen, was damals ca. 20 DM waren. (ich meine mich zu erinnern, daß die damals in Deutschland so 6 DM das Stück gekostet haben - inklusive Entwicklung, die ich für die norwegischen ja auch nochmal extra zahlen musste.).
Nun gut schließlich ging es wieder zurück zu JH, in der Pizzaabend war. An diesem Abend wurde mir auch klar, warum ich schon mehrmals "norwegische Pizza" als Beispiel für etwas Absurdes gelesen hatte - nun gut, Hunger und Ketchup trieben es rein.
Und nebenbei lief im Fernsehen das Spiel um Platz 3: Schweden - Bulgarien. Schweden gewann 4:0 und rückblickend: Grattis till den gyllene ananasen.
Der Abend hatte aber mit dem Sonnenuntergang noch ein besonderes Highlight zu bieten.

Dann wollen wir doch mal weiterfahren.
15. - 16.7.1994 - Bergen

Sah es in Voss noch so aus, als ob der Himmel aufklaren würde, so wurde ich schnell eines besseren belehrt. Bergen begrüßte mich mit seinem typischen Wetter: Regen. Und zwar richtig heftiger Regen. Aber nun ja, dafür ist Bergen ja schließlich bekannt.


Und man könnte meinen, sie hätten dem Regen ein Denkmal errichtet.

Aber man soll ja das beste daraus machen, also schaute ich mich erst einmal ein wenig in der Stadt um.





Und ich besuchte natürlich auch Bryggen.

Es ist interessant, die engen Gassen zu erforschen. Ich stelle mir aber vor, daß das Leben damals ziemlich trübsinnig gewesen sein muß: Das Wetter war mit Sicherheit nicht besser, und als Beleuchtung nur irgendwelche Funzeln - klingt nach guten Zutaten zu einer Depression.
Daß das Verhältnis zwischen den Hanseaten und der Bevölkerung nicht das beste war (um es vorsichtig auszudrücken) und viele Hanseaten Bergen als Strafe empfanden, erfuhr ich später im Hanseatischen Museum.



Big Elk is watching you.




Wie schon erwähnt: Das Hanseatische Museum (das rote Holzhaus): Wenn man ein Museum in Bergen gesehen haben muß, dann dieses. Am besten mit Führung (bzw. ich weiß gar nicht, ob es auch ohne geht). Man erfährt sehr viel über das Leben damals auf der "Tyske Bryggen" - ehrlich, ich hätte nicht tauschen wollen. Was mir besonders eindrücklich im Gedächtnis blieb sind die Schlafkojen der Lehrlinge, die man nur von außen öffnen konnte - sie wurden sozusagen nachts eingesperrt. Klaustrophobisch durfte man da nicht veranlagt sein - und mir stellte sich vor allem die Frage, was die gemacht haben, wenn sie nachts mal rausmussten?

Nachdem ich einige Schwierigkeiten hatte, den Bus zur Jugendherberge zu finden, kam ich schließlich doch an meinem Übernachtungsziel an.

Die JH liegt zwar ziemlich außerhalb, bietet aber einen fantastischen Blick auf Bergen.


Hier habe ich dann auch wieder mal ein richtiges Essen gehabt. (Es scheint, daß die Jugendherbergen inzwischen kein Abendessen mehr anbieten. Schade - war immer eine Möglichkeit sich halbwegs preiswert zu ernähren).
In meinem Zimmer treffe ich tatsächlich einen Niederländer, mit dem ich im selben Abteil im Nachtzug von Kopenhagen nach Oslo war - klein ist die Welt
Und nebenbei auch zwei spätkommende, laute und schnarchende Spanier.
Am nächsten Morgen mußte ich mir erst mal wieder Bargeld besorgen - per Auszahlung vom Postsparbuch.
Danach ein Fahrt mit der Fløibanen.



Oben konnte ich beobachten, wie schnell sich das Wetter ändern kann.



Da heute mein Sightseeingtag ist, fahre ich mit dem Bus Richtung Trollhaugen, mache aber zuerst einen Stop bei der Fantoft Stabkirche. Die war 1992 niedergebrannt. Verantwortlich dafür soll Varg Vikernes[/url] gewesen sein, ein Zeitgenosse, den man vielleicht nicht näher kennenlernen möchte, und bei dem einiges dafür spricht, daß ihm mehr als ein paar Tassen im mentalen Geschirrschrank fehlen - und nein, die meisten Metaller sind nicht so.
Der Weg durch den Regen zur Kirche stellte sich aber als vergebens heraus: Rekonstruktionsarbeiten sind nicht zu besichtigen.

Also weiter noch Trollhaugen, Griegs Wohnhaus. Und ja, ich muß sagen, das täte mir auch gefallen

Sein Komponierstübchen ist auch nicht schlecht, er hatte auf jeden Fall einen Blick für "schönes Wohnen"

Und eine schöne Aussicht.

Gegen Mittag bin ich wieder zurück in Bergen und komme per Zufall an der Feuerwehr vorbei.

Ein bißchen am Hafen herumgeguckt.



Und schließlich den Fischmarkt am Hafen besucht, was sich gleich mit einem Mittagessen verbinden ließ









Da es nicht wirklich weit war, hab ich noch die Håkonhall besichtigt - mir fällt auf, daß ich ganz schön viel besichtigt habe, aber man hatte ja schließlich die Bergen-Card - Heute würde ich das vermutlich auch ruhiger angehen lassen.

Schließlich fuhr ich noch nach Gamla Bergen, was aber ziemlich enttäuschen war, da alle Häuser zu waren. Aber immerhin klarte das Wetter zusehens auf und ich konnte noch ein paar Bilder machen.





Bei warten auf dem Bus zurück nach Bergen fiel mir die neuinstallierte Mautstation auf.

Da ich ja langsam einsehen musste, daß meine Filme nicht reichen würden, machte ich mich in Bergen auf die Suche und fand schließlich 2 für schlanke 80 Kronen, was damals ca. 20 DM waren. (ich meine mich zu erinnern, daß die damals in Deutschland so 6 DM das Stück gekostet haben - inklusive Entwicklung, die ich für die norwegischen ja auch nochmal extra zahlen musste.).
Nun gut schließlich ging es wieder zurück zu JH, in der Pizzaabend war. An diesem Abend wurde mir auch klar, warum ich schon mehrmals "norwegische Pizza" als Beispiel für etwas Absurdes gelesen hatte - nun gut, Hunger und Ketchup trieben es rein.
Und nebenbei lief im Fernsehen das Spiel um Platz 3: Schweden - Bulgarien. Schweden gewann 4:0 und rückblickend: Grattis till den gyllene ananasen.
Der Abend hatte aber mit dem Sonnenuntergang noch ein besonderes Highlight zu bieten.

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Voronwe
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Nach langer Zeit geht es jetzt doch mal weiter
In letzter Zeit bin ich nicht dazu gekommen, bzw. habe erst einmal zwei aktuelle Wanderberichte geschrieben (allerdings nicht aus Norwegen).
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so geht es nun weiter.
17.7.1994 - Geilo
Dieser Tag sollte der erste von zwei Tagen sein, die ich hauptsächlich im Zug verbrachte, da ich weiter Richtung Norden wollte und Bergen da ja mit der Bahn nicht so viele Möglichkeiten bot.
Also ging es wieder zurück Richtung Oslo. Wie zum Hohn zeigt sich Bergen heute von seiner besten Seite: Sonnenschein.

Hier bietet die Jugendherberge eine wunderbare Aussicht auf die Stadt

Aber für mich ging es in den Zug und noch einmal über die Hardangervidda. Die Bilder sind schon auf der Hinfahrt gemacht, also genieße ich einfach die Landschaft - zusammen mit einer amerikanischen Reisegruppe auf Rundreise durch Skandinavien.
Schließlich ist mein Tagesziel Geilo erreicht, und ich steige aus. Es kommt mir sehr verschlafen vor - nun gut, es ist Sommer und auch noch Sonntag, was soll da in einem Wintersportort schon groß los sein
Aber der Sessellift fährt und so kann ich von oben einen Blick auf den Ort werfen.


Die Jugendherberge ist hauptsächlich mit norwegischen Familien belegt, außer mir nur noch zwei Ausländer (ein niederländischer Radfahrer und ein südafrikanischer Forstswirt).

Eine Besonderheit ist die Dusche, deren Temperatur man nicht einstellen konnte und die langsam immer heißer wurde - eine besondere Art, von langem Duschen abzuhalten.
Am Abend sitzen wir alle zusammen und schauen das WM-Finale Brasilien gegen Italien. Die Sympathie im Raum ist eindeutig bei den Brasilianern, die ja schließlich auch im Elfmeterschießen gewinnen.
In letzter Zeit bin ich nicht dazu gekommen, bzw. habe erst einmal zwei aktuelle Wanderberichte geschrieben (allerdings nicht aus Norwegen).
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so geht es nun weiter.
17.7.1994 - Geilo
Dieser Tag sollte der erste von zwei Tagen sein, die ich hauptsächlich im Zug verbrachte, da ich weiter Richtung Norden wollte und Bergen da ja mit der Bahn nicht so viele Möglichkeiten bot.
Also ging es wieder zurück Richtung Oslo. Wie zum Hohn zeigt sich Bergen heute von seiner besten Seite: Sonnenschein.

Hier bietet die Jugendherberge eine wunderbare Aussicht auf die Stadt

Aber für mich ging es in den Zug und noch einmal über die Hardangervidda. Die Bilder sind schon auf der Hinfahrt gemacht, also genieße ich einfach die Landschaft - zusammen mit einer amerikanischen Reisegruppe auf Rundreise durch Skandinavien.
Schließlich ist mein Tagesziel Geilo erreicht, und ich steige aus. Es kommt mir sehr verschlafen vor - nun gut, es ist Sommer und auch noch Sonntag, was soll da in einem Wintersportort schon groß los sein
Aber der Sessellift fährt und so kann ich von oben einen Blick auf den Ort werfen.


Die Jugendherberge ist hauptsächlich mit norwegischen Familien belegt, außer mir nur noch zwei Ausländer (ein niederländischer Radfahrer und ein südafrikanischer Forstswirt).

Eine Besonderheit ist die Dusche, deren Temperatur man nicht einstellen konnte und die langsam immer heißer wurde - eine besondere Art, von langem Duschen abzuhalten.
Am Abend sitzen wir alle zusammen und schauen das WM-Finale Brasilien gegen Italien. Die Sympathie im Raum ist eindeutig bei den Brasilianern, die ja schließlich auch im Elfmeterschießen gewinnen.
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Voronwe
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
18.7.1994 - Hamar
In der Tat eine ruhige Jugendherberge, ohne spät heimkehrende Zimmergenossen - und somit habe ich auch mal wieder gut geschlafen
Zunächst geht es weiter nach Oslo, wo ich erst einmal einkaufe und wieder mal bei der Post Geld hole - hierbei gefiehl der Kassiererin meine Unterschrift nicht und ich durfte erst einmal üben, die Unterschrift auf dem Ausweis nachzumachen, bis ich dan schließlich die Scheine in den Händen halten durfte.
Nun ging es nach Norden, bis Hamar. In der dortigen JH hatte ich ein 8-Bett-Zimmer unterm Dach.

Die Attraktion in Hamar war (und ist immer noch) das Vikingskipet. Damals noch ganz neu für die Olympischen Spiele errichtet



Ansonsten ein entspannter und ereignisloser Tag.
In der Tat eine ruhige Jugendherberge, ohne spät heimkehrende Zimmergenossen - und somit habe ich auch mal wieder gut geschlafen
Zunächst geht es weiter nach Oslo, wo ich erst einmal einkaufe und wieder mal bei der Post Geld hole - hierbei gefiehl der Kassiererin meine Unterschrift nicht und ich durfte erst einmal üben, die Unterschrift auf dem Ausweis nachzumachen, bis ich dan schließlich die Scheine in den Händen halten durfte.
Nun ging es nach Norden, bis Hamar. In der dortigen JH hatte ich ein 8-Bett-Zimmer unterm Dach.

Die Attraktion in Hamar war (und ist immer noch) das Vikingskipet. Damals noch ganz neu für die Olympischen Spiele errichtet



Ansonsten ein entspannter und ereignisloser Tag.
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KaZi
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Danke für die Fortsetzung. Der Fischmarkt war damals ja noch ein richtiger Fischmarkt.
Es ist ein tolle Zeitreise.
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Gruß Karsten
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"Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer Kupferrüstung zu stehen und »SCHEISS GÖTTER!« zu rufen." (Terry Pratchett)
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Voronwe
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Re: Norwegen mit der Bahn 1994
Ist er das heute nicht mehr? Ich war das letzte Mal 2000 in Bergen, und da war er noch wie hier beschriebenKaZi hat geschrieben:Danke für die Fortsetzung. Der Fischmarkt war damals ja noch ein richtiger Fischmarkt.![]()
Es ist ein tolle Zeitreise.