19 Tage Island - September 2015
Re: 19 Tage Island - September 2015
Moin,
interessante Stopps, coole Motive & Bilder.
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Schöne Jrooß
Uwe
Norwegen Bilder - https://www.flickr.com/photos/uwe_cani/ ... 7598018725
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CrazyHorse
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Dankeschön!
Bevor wir unsere Unterkunft in Hali erreicht hatten, haben wir am Jökulsárlón einen kurzen Stopp eingelegt, um zu schauen, ob es eine große Menge an Eisberge hat oder nicht...




...und es war klar, wenn das Wetter hält, kann der Abend noch richtig toll werden!
Also sind wir schnell zur Unterkunft, einchecken, einräumen, essen (lecker!) und dann gleich wieder zurück zur Gletscherlagune.

Aber ich muss erwähnen, dass es extrem witzig war, dass wir genau das gleiche Zimmer erhalten haben wie 2 Jahre zuvor...

Der Blick von Hali zum Gebirgsmassiv Öræfajökull mit den höchsten bergen von Island, die allesamt über 2000m hoch sind. Und es war klar, dass wir eine richtig tolle Abendstimmung erleben würden.

Es war einfach ein Traum!

Ich habe mit unterschiedlichen Grauverläufen gearbeitet, um unterschiedlich belichten zu können. Je länger man belichtet, ums intensiver kommen die Farben rüber. Aber bei dieser Gletscherlagune ist das nicht so einfach, weil die Eisberge ständig in Bewegung sind.



Es war einer der schönsten Abende, die ich jemals erlebt hatte. Vor allem, weil es auch am Tag meines Geburtstages war. Das war dann das i-Tüpfelchen.
Fortsetzung folgt!
Gruß Matthias
Bevor wir unsere Unterkunft in Hali erreicht hatten, haben wir am Jökulsárlón einen kurzen Stopp eingelegt, um zu schauen, ob es eine große Menge an Eisberge hat oder nicht...




...und es war klar, wenn das Wetter hält, kann der Abend noch richtig toll werden!
Also sind wir schnell zur Unterkunft, einchecken, einräumen, essen (lecker!) und dann gleich wieder zurück zur Gletscherlagune.

Aber ich muss erwähnen, dass es extrem witzig war, dass wir genau das gleiche Zimmer erhalten haben wie 2 Jahre zuvor...

Der Blick von Hali zum Gebirgsmassiv Öræfajökull mit den höchsten bergen von Island, die allesamt über 2000m hoch sind. Und es war klar, dass wir eine richtig tolle Abendstimmung erleben würden.

Es war einfach ein Traum!

Ich habe mit unterschiedlichen Grauverläufen gearbeitet, um unterschiedlich belichten zu können. Je länger man belichtet, ums intensiver kommen die Farben rüber. Aber bei dieser Gletscherlagune ist das nicht so einfach, weil die Eisberge ständig in Bewegung sind.



Es war einer der schönsten Abende, die ich jemals erlebt hatte. Vor allem, weil es auch am Tag meines Geburtstages war. Das war dann das i-Tüpfelchen.
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Da du leider keine Nr. oder Titel an deinen Bilder geschrieben hast.CrazyHorse hat geschrieben: Es war einfach ein Traum!
Aber das Bild unter diesem Text ist ein echt geiles Umsetzung der abendlichen Stimmung in der Gletscherlagune.
Tolle Farben die sich auch toll im Wasser spiegeln, schöne fließende Wolken (Zeit passt also
Ähnliches könnte ich auch für das letzte Bild schreiben, die Farbstimmung und das Wolkenbild sind etwas anders, abr genauso interessant.
Und daher glaube ich das zu 100% - würde bei mir auch - nicht nur fotografsich - Gänsehaut auslösen.CrazyHorse hat geschrieben:Es war einer der schönsten Abende, die ich jemals erlebt hatte
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Wahnsinnsschöne Bilder und eine tolle Beschreibung, Matthias. Der alte Bauernhof könnte wirklich prima als Filmkulisse dienen. Düster und schaurig-schön. Und ich denke, ganz soooo viele Touristen verirren sich nun doch nicht dorthin.
Ganz herzlichen Dank für deine zusätzlichen Informationen im Hinblick auf Transport, Übernachtung etc. und natürlich auch hier Hinweise zu speziellen Reiseanbietern. Mir ist natürlich bewusst, dass Island ein teures Urlaubsland ist und Übernachtungen unter 100 € kaum zu haben sind. Das halte ich persönlich noch für akzeptabel. Aber mir wurde von einem großen Veranstalter eine 19tägige Reise Mai/Juni für 5.000 € angeboten. Als Leistung war da nur ein VW Polo und die Unterkünfte in einfachster Kategorie. Das fand ich dann doch schon ein wenig "to much"! Mag aber auch daran liegen, dass ich mich selber noch mit den isländischen Preisen vertraut machen muss.
Auf alle Fälle noch einmal ein großes DANKE. Natürlich auch für deinen super Bericht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
Gruß aus Norddeutschland
Martin
Ganz herzlichen Dank für deine zusätzlichen Informationen im Hinblick auf Transport, Übernachtung etc. und natürlich auch hier Hinweise zu speziellen Reiseanbietern. Mir ist natürlich bewusst, dass Island ein teures Urlaubsland ist und Übernachtungen unter 100 € kaum zu haben sind. Das halte ich persönlich noch für akzeptabel. Aber mir wurde von einem großen Veranstalter eine 19tägige Reise Mai/Juni für 5.000 € angeboten. Als Leistung war da nur ein VW Polo und die Unterkünfte in einfachster Kategorie. Das fand ich dann doch schon ein wenig "to much"! Mag aber auch daran liegen, dass ich mich selber noch mit den isländischen Preisen vertraut machen muss.
Auf alle Fälle noch einmal ein großes DANKE. Natürlich auch für deinen super Bericht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Auch am nächsten Tag war das Wetter halbwegs in Ordnung. Stokksnes bei Höfn war Ausflugsziel angedacht, das aber am Weg liegt, wenn wir nach Lónsöræfi fahren wollen. Also wollten wir zuerst mal schauen, ob wir da hin kommen. Ich hatte versucht, im Netz herauszufinden, ob man die F-Piste befahrbar ist. Die entscheidenden Infos habe ich erst am Abend nach diesem Ausflug herausgefunden. Aber der Reihe nach...
Bis zum Vestrahorn bei Stokksnes war es leicht bewölkt, danach hatten wir fast wolkenlosen Himmel...

Das ist das Tal des Flusses Jökulsá i Lóni. Weiter hinten, wenn das Tal zu einer engen Schlucht wird, befindet sich Lónsöræfi. Man muss die F980 fahren, um dorthin zu gelangen.

Auf der Fahrt galt es mehrere Wasserläufe zu überqueren...

Immer wieder trifft man auf Schafe.

Es ist ein Traum, durch dieses Tal zu fahren...


Aber es gibt leider fast am Ende des breiten Tales eine problematische Stelle. Bis dahin waren die Flußdurchquerungen kein Problem. Aber ich habe auf der Fahrt gemerkt, dass die Streckenführung eine andere ist, als auf der Karte vermerkt. Da hatte ich schon eine böse Vorahnung. Die alte Strecke war wohl nicht mehr befahrbar. Die neue Strecke führte zum Fluß Skyndidalsá, wie dieser aus einem Seitental auf das breite Tal trifft. Diesen muss man nun von hinten reinfahren, ca. 50m befahren und weiter unten wieder raus. Kurz davor standen mehrere SUVs und Pickups, die da wohl abgestellt wurden, weil man mit denen nicht durchkommt. Wir haben gerade noch sehen können, wie ein Super-Jeep da durch den reißenden Fluß gefahren ist. Also machten wir kehrt... Erst am Abend hatte ich endlich die Internetseite der Hütte gefunden, die am Ende der Piste liegt. Dort steht es auch, dass man diesen Fluß nur mit höhergelegten Super-Jeeps durchfahren kann.

Trotzdem war die Fahrt interessant...

Das letzte Stück, bevor man wieder auf die Ringstraße gelangt.
Also steuerten wir Stokksnes an, aber da war das Wetter nicht ganz so optimal und ich habe wieder Pech wie in Sommer 2013, dass der Gipfel vom Vestrahorn erneut in Wolken einghüllt war...



Man kann vom Parklatz beim Cafe einen Weg um die Bucht herumlaufen, dann gelangt man zu einem Wikingerdorf, welches man als Filmkulisse aufgebaut hatte. Dieser Film wurde aber letztendlich nie gedreht und die Kulisse verfällt jetzt mit der Zeit...


Wir hatten ja noch massiv Zeit und fuhren nochmal zum Jökulsárlón, wobei ich da an den Strand wollte, um zu schauen, ob genug Eisbrocken am Strand liegen. Danach sollte es noch zum Jöklasel hinaufgehen. Aber das ist ein eigener Beitrag wert...
Fortsetzung folgt.
Gruß Matthias
Bis zum Vestrahorn bei Stokksnes war es leicht bewölkt, danach hatten wir fast wolkenlosen Himmel...

Das ist das Tal des Flusses Jökulsá i Lóni. Weiter hinten, wenn das Tal zu einer engen Schlucht wird, befindet sich Lónsöræfi. Man muss die F980 fahren, um dorthin zu gelangen.

Auf der Fahrt galt es mehrere Wasserläufe zu überqueren...

Immer wieder trifft man auf Schafe.

Es ist ein Traum, durch dieses Tal zu fahren...


Aber es gibt leider fast am Ende des breiten Tales eine problematische Stelle. Bis dahin waren die Flußdurchquerungen kein Problem. Aber ich habe auf der Fahrt gemerkt, dass die Streckenführung eine andere ist, als auf der Karte vermerkt. Da hatte ich schon eine böse Vorahnung. Die alte Strecke war wohl nicht mehr befahrbar. Die neue Strecke führte zum Fluß Skyndidalsá, wie dieser aus einem Seitental auf das breite Tal trifft. Diesen muss man nun von hinten reinfahren, ca. 50m befahren und weiter unten wieder raus. Kurz davor standen mehrere SUVs und Pickups, die da wohl abgestellt wurden, weil man mit denen nicht durchkommt. Wir haben gerade noch sehen können, wie ein Super-Jeep da durch den reißenden Fluß gefahren ist. Also machten wir kehrt... Erst am Abend hatte ich endlich die Internetseite der Hütte gefunden, die am Ende der Piste liegt. Dort steht es auch, dass man diesen Fluß nur mit höhergelegten Super-Jeeps durchfahren kann.

Trotzdem war die Fahrt interessant...

Das letzte Stück, bevor man wieder auf die Ringstraße gelangt.
Also steuerten wir Stokksnes an, aber da war das Wetter nicht ganz so optimal und ich habe wieder Pech wie in Sommer 2013, dass der Gipfel vom Vestrahorn erneut in Wolken einghüllt war...



Man kann vom Parklatz beim Cafe einen Weg um die Bucht herumlaufen, dann gelangt man zu einem Wikingerdorf, welches man als Filmkulisse aufgebaut hatte. Dieser Film wurde aber letztendlich nie gedreht und die Kulisse verfällt jetzt mit der Zeit...


Wir hatten ja noch massiv Zeit und fuhren nochmal zum Jökulsárlón, wobei ich da an den Strand wollte, um zu schauen, ob genug Eisbrocken am Strand liegen. Danach sollte es noch zum Jöklasel hinaufgehen. Aber das ist ein eigener Beitrag wert...
Fortsetzung folgt.
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Das ist wirklich ein Traum... .ein ganz großartiger Traum sogar, der bestimmt für immer unvergesslich bleibt.
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CrazyHorse
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Ja, es war schon tolles Erlebnis! Aber es folgte schon bald das nächste Erlebnis...
Über Höfn ging es nun zurück zur Gletscherlagune Jökulsárlón.

Die Wetterstimmung änderte sich ab Höfn mehrmals... und bei diesem Pferd mit der Ruine im Hintergrund musste ich einfach anhalten.


Das ist Island, wie ich es kenne und schätze...
Bei der Gletscherlagung Jökulsárlón sind wir zum Strand abgebogen, um zu schauen, ob da genug Eisbrocken zum Fotografieren da sind. Leider bot sich uns ein enttäuschendes Bild. Es waren zum einem wenige Eisbrocken da und vor allem waren diese nicht so groß.

Trotzdem habe ich versucht, Fotos zu machen, musste aber relativ nahe zum Wasser...

...so, dass ich auch mal richtig naß geworden bin...

Aber nach einer Weile hatte ich den Bogen raus und konnte noch ein paar schöne Aufnahmen machen.

Da die Kamera auch zuviel Wasser abbekommen hatte und nicht mehr richtig funktionierte, musste ich die Aktion abbrechen und zur Unterkunft zurückfahren, um die Kamera zu trocknen und zu säubern.
Als die Cam einigermaßen wieder ging (es dauerte noch ein paar Tage, bis die Kamera wieder ganz ohne kurze Aussetzer funktionierte), fuhren wir zur Piste F985, die zum Jöklasel führt.

Der Abzweig zur F985 befindet sich ungefähr auf halber Strecke zwischen Jökulsárlón und Höfn.

Es ist eine recht abenteuerlich Piste, die auch an einer tiefen Schlucht vorbeiführt.

Die Piste endet beim Restaurant Jöklasel auf 840m Höhe direkt am Gletscher Skalafellsjökull. Der Ausflug lohnt sich nur, wenn man halbwegs gute Sicht hat und die Wolken nicht so tief hängen. Zudem ist Jöklasel das höchstgelegene Restaurant in Island.

Von hier aus starten viele Ausflüge auf den Gletscher. Die muss man aber im voraus buchen...
Man kann ja auch etwas Zeit im Restaurant verbringen. Kuchen und Kaffee waren recht lecker.




Ansonsten habe ich meinen Spaß gehabt und diesen Ausflug genossen.

Von hier hat man auch einen schönen Blick in Richtung Höfn und auf Vestrahorn mit Stokksnes.
Dann hieß es wieder Koffer packen, da es am nächsten Tag nach Vik zu unseren nächsten Unterkunft ging.
Fortsetzung folgt!
Gruß Matthias
Über Höfn ging es nun zurück zur Gletscherlagune Jökulsárlón.

Die Wetterstimmung änderte sich ab Höfn mehrmals... und bei diesem Pferd mit der Ruine im Hintergrund musste ich einfach anhalten.


Das ist Island, wie ich es kenne und schätze...
Bei der Gletscherlagung Jökulsárlón sind wir zum Strand abgebogen, um zu schauen, ob da genug Eisbrocken zum Fotografieren da sind. Leider bot sich uns ein enttäuschendes Bild. Es waren zum einem wenige Eisbrocken da und vor allem waren diese nicht so groß.

Trotzdem habe ich versucht, Fotos zu machen, musste aber relativ nahe zum Wasser...

...so, dass ich auch mal richtig naß geworden bin...

Aber nach einer Weile hatte ich den Bogen raus und konnte noch ein paar schöne Aufnahmen machen.

Da die Kamera auch zuviel Wasser abbekommen hatte und nicht mehr richtig funktionierte, musste ich die Aktion abbrechen und zur Unterkunft zurückfahren, um die Kamera zu trocknen und zu säubern.
Als die Cam einigermaßen wieder ging (es dauerte noch ein paar Tage, bis die Kamera wieder ganz ohne kurze Aussetzer funktionierte), fuhren wir zur Piste F985, die zum Jöklasel führt.

Der Abzweig zur F985 befindet sich ungefähr auf halber Strecke zwischen Jökulsárlón und Höfn.

Es ist eine recht abenteuerlich Piste, die auch an einer tiefen Schlucht vorbeiführt.

Die Piste endet beim Restaurant Jöklasel auf 840m Höhe direkt am Gletscher Skalafellsjökull. Der Ausflug lohnt sich nur, wenn man halbwegs gute Sicht hat und die Wolken nicht so tief hängen. Zudem ist Jöklasel das höchstgelegene Restaurant in Island.

Von hier aus starten viele Ausflüge auf den Gletscher. Die muss man aber im voraus buchen...
Man kann ja auch etwas Zeit im Restaurant verbringen. Kuchen und Kaffee waren recht lecker.




Ansonsten habe ich meinen Spaß gehabt und diesen Ausflug genossen.

Von hier hat man auch einen schönen Blick in Richtung Höfn und auf Vestrahorn mit Stokksnes.
Dann hieß es wieder Koffer packen, da es am nächsten Tag nach Vik zu unseren nächsten Unterkunft ging.
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Hallo Matthias,
Du zeigst uns sehr schöne Islandbilder. Der dezente Einsatz von Filter und Nachbearbeitung gefällt mir gut.
Und September scheint mir die ideale Reisezeit zu sein.
Gruß,
Gerhard
Du zeigst uns sehr schöne Islandbilder. Der dezente Einsatz von Filter und Nachbearbeitung gefällt mir gut.
Und September scheint mir die ideale Reisezeit zu sein.
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Danke, Gerhard!
Das Wetter zeigte sich am nächsten Morgen von seiner besten Seite, als wir dann von Hali nach Vik gefahren sind. Zunächst...
#73
Die Ringstraße mit dem Blick auf Öræfajökull
#74
Die Siedlung Hof am Fuße des Öræfajökulls.
#75
Es lohnt sich immer, am Svinafellsjökull einen Stopp einzulegen.
#76
#77
#78
#79
Der Blick von der Ringstraße, rechts ist der Svinafellsjökull, links geht es in Richtung Skaftafell.
Als wir uns in Richtung Mýrdalsjökull genähert hatten, war es schon aus größerer Entfernnung zu sehen, dass es mit dem guten Wetter vorbei war...
Da wir gut in der Zeit waren, haben wir spontan beschlossen, einen Abstecher nach Þakgil zu machen. Þakgil ist ein kleines Tal am Rande des Mýrdalsjökull. Es führt zwar eine Schotterpiste in dieses Tal, die man aber auch mit normalen PKWs fahren darf.
#80
Der Fluß Múlakvisl, am Horizont sieht man den Inselberg Hjörleifshöfði, der sich am Rande des Mýrdalssandurs befindet.
#81
Man fährt durch eine ziemlich faszinierende Landschaft.
#82
Am Ende der Strecke gibt einen kleinen Campingplatz und einen parkplatz, von wo aus man die Wanderungen in die Umgebung starten kann. Ich habe eine kleine Wanderung durch die Þakgil-Schucht gemacht
#83
#84
#85
#86
Beim letzten Wasserfall in der Schlucht ist der Weg dann zu Ende. Da muss man den Weg wieder zurücklaufen.
#87
#88
#89
Auf dem Weg zurück zur Ringstraße
#90
Dann hatten wir am frühen Abend unsere Unterkunft erreicht, die nicht direkt in Vik war, sondern neben dem Berg Pétursey, nicht weit weg von der Zufahrt nach Dyrhólaey.
Fortsetzung folgt
Gruß Matthias
Okay, ab jetzt gibt es Nummern zu den Fotos, auch wenn wir jetzt schon am 6.Tag der Reise sind. Die vorigen Beiträge kann ich leider nicht mehr ändern.cani#68 hat geschrieben: Da du leider keine Nr. oder Titel an deinen Bilder geschrieben hast.
Das Wetter zeigte sich am nächsten Morgen von seiner besten Seite, als wir dann von Hali nach Vik gefahren sind. Zunächst...
#73Die Ringstraße mit dem Blick auf Öræfajökull
#74Die Siedlung Hof am Fuße des Öræfajökulls.
#75Es lohnt sich immer, am Svinafellsjökull einen Stopp einzulegen.
#76
#77
#78
#79Der Blick von der Ringstraße, rechts ist der Svinafellsjökull, links geht es in Richtung Skaftafell.
Als wir uns in Richtung Mýrdalsjökull genähert hatten, war es schon aus größerer Entfernnung zu sehen, dass es mit dem guten Wetter vorbei war...
Da wir gut in der Zeit waren, haben wir spontan beschlossen, einen Abstecher nach Þakgil zu machen. Þakgil ist ein kleines Tal am Rande des Mýrdalsjökull. Es führt zwar eine Schotterpiste in dieses Tal, die man aber auch mit normalen PKWs fahren darf.
#80Der Fluß Múlakvisl, am Horizont sieht man den Inselberg Hjörleifshöfði, der sich am Rande des Mýrdalssandurs befindet.
#81Man fährt durch eine ziemlich faszinierende Landschaft.
#82Am Ende der Strecke gibt einen kleinen Campingplatz und einen parkplatz, von wo aus man die Wanderungen in die Umgebung starten kann. Ich habe eine kleine Wanderung durch die Þakgil-Schucht gemacht
#83
#84
#85
#86Beim letzten Wasserfall in der Schlucht ist der Weg dann zu Ende. Da muss man den Weg wieder zurücklaufen.
#87
#88
#89Auf dem Weg zurück zur Ringstraße
#90Dann hatten wir am frühen Abend unsere Unterkunft erreicht, die nicht direkt in Vik war, sondern neben dem Berg Pétursey, nicht weit weg von der Zufahrt nach Dyrhólaey.
Fortsetzung folgt
Gruß Matthias
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Wunderschöne Aufnahmen
Re: 19 Tage Island - September 2015
Moin,
schöne Fortsetzung mit klasse Bilder, speziell die Þakgil-Schlucht gefällt mir.
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Dankeschön! Die Þakgil-Schlucht ist wirklich empfehlenswert. Man kann von dort aus auch größere Wanderungen am Rande des Mýrdalsjökulls machen. Zudem gibt es dort einen Campingplatz und Hütten kann man dort auch mieten, wenn man länger bleiben will.
Zum 7.Tag gibt es nur einen kurzen Beitrag. Dafür wird der 8.Tag umfangreicher...
In der Nacht vom 6. auf den 7.Tag der Reise kippte das Wetter endgültig. Sturm und Regen waren angesagt. Ich wollte von hier die Runde nach Landmannalaugar drehen, aber daran war im Moment nicht zu denken. Erst am Nachmittag hatte der Sturm nachgelassen. Also begnügten wir uns nur mit einem kleinen Ausflug zum Flugzeugwrack, der auf Sólheimarsandur liegt. 2015 konnte man noch mit dem Auto direkt zum Wrack fahren.
#91
Wir hatten ja viel Zeit und daher konnte ich immer warten, bis die anderen Leute weg waren, um dann alleine das Wrack fotografieren zu können...
#92
Zuerst war ein Hochzeitspaar da, das sich dort ablichten ließ... ich bin zur Seite gegangen und habe die machen lassen.
#93
...dann kamen ein paar Idioten, die sich zum Hampelmann machten...
#94
...aber am schlimmsten war eine große Gruppe, die vom Ufer her in mehreren Super-Jeeps angebraust kam. Die Gruppe schwärmte aus, ein paar Leute machten ein paar Sektflaschen auf, dann wurde ein bisschen Party gemacht, ein paar Schnappschüsse und dann rasten die alle wieder davon...
Ganz ehrlich? Ich kann die Landbesitzer verstehen, dass sie das Wrack nicht mehr für Fahrzeuge zugänglich gemacht haben und dass es jetzt nur noch zu Fuß zu erreichen ist.
Als wir am Abend wieder zurück in unserer Hütte waren, habe ich mir die Wettervorhersage für den nächsten Tag genau angeschaut. Ich wollte unbedingt nach Landmannalaugar. Für die Südküste war Regen angesagt, aber im südlichen Hochland Richtung Landmannalaugar/Fjiallabak sollte die Sonne ab und zu mal rauskommen. Also haben wir beschlossen, am nächsten Morgen zuerst mal über die Ringstraße nach Hella zu fahren und dann auf der 26 in Richtung Hochland, bis der Abzweig der F225 nach Landmannalaugar kommt. Ob wir von Landmannalaugar den gleichen Weg zurück fahren oder die F208 durch Fjallabak bis nach Osten hin durchfahren, wollten wir vom Wetter abhänging machen.
Fortsetzung folgt!
Gruß Matthias
Zum 7.Tag gibt es nur einen kurzen Beitrag. Dafür wird der 8.Tag umfangreicher...
In der Nacht vom 6. auf den 7.Tag der Reise kippte das Wetter endgültig. Sturm und Regen waren angesagt. Ich wollte von hier die Runde nach Landmannalaugar drehen, aber daran war im Moment nicht zu denken. Erst am Nachmittag hatte der Sturm nachgelassen. Also begnügten wir uns nur mit einem kleinen Ausflug zum Flugzeugwrack, der auf Sólheimarsandur liegt. 2015 konnte man noch mit dem Auto direkt zum Wrack fahren.
#91Wir hatten ja viel Zeit und daher konnte ich immer warten, bis die anderen Leute weg waren, um dann alleine das Wrack fotografieren zu können...
#92Zuerst war ein Hochzeitspaar da, das sich dort ablichten ließ... ich bin zur Seite gegangen und habe die machen lassen.
#93...dann kamen ein paar Idioten, die sich zum Hampelmann machten...
#94...aber am schlimmsten war eine große Gruppe, die vom Ufer her in mehreren Super-Jeeps angebraust kam. Die Gruppe schwärmte aus, ein paar Leute machten ein paar Sektflaschen auf, dann wurde ein bisschen Party gemacht, ein paar Schnappschüsse und dann rasten die alle wieder davon...
Ganz ehrlich? Ich kann die Landbesitzer verstehen, dass sie das Wrack nicht mehr für Fahrzeuge zugänglich gemacht haben und dass es jetzt nur noch zu Fuß zu erreichen ist.
Als wir am Abend wieder zurück in unserer Hütte waren, habe ich mir die Wettervorhersage für den nächsten Tag genau angeschaut. Ich wollte unbedingt nach Landmannalaugar. Für die Südküste war Regen angesagt, aber im südlichen Hochland Richtung Landmannalaugar/Fjiallabak sollte die Sonne ab und zu mal rauskommen. Also haben wir beschlossen, am nächsten Morgen zuerst mal über die Ringstraße nach Hella zu fahren und dann auf der 26 in Richtung Hochland, bis der Abzweig der F225 nach Landmannalaugar kommt. Ob wir von Landmannalaugar den gleichen Weg zurück fahren oder die F208 durch Fjallabak bis nach Osten hin durchfahren, wollten wir vom Wetter abhänging machen.
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Hallo Matthias,
Respekt! Ich lese Deinen Bericht mit großem Interesse und genieße die tollen Fotos...
Island war ja irgendwann auch einmal für uns als Ziel geplant, doch da ich nicht (mehr) gern im Flieger sitze, schiebe ich es erst einmal nach hinten. Insofern dankeschön auch für die Kostenangabe.
Dann bin ich auf die nächste Etappe gespannt
Grüße Astrid
Respekt! Ich lese Deinen Bericht mit großem Interesse und genieße die tollen Fotos...
Island war ja irgendwann auch einmal für uns als Ziel geplant, doch da ich nicht (mehr) gern im Flieger sitze, schiebe ich es erst einmal nach hinten. Insofern dankeschön auch für die Kostenangabe.
Dann bin ich auf die nächste Etappe gespannt
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Re: 19 Tage Island - September 2015
Danke!
Die Landmannalaugar/Fjallabaktour gibt es in zwei Teilen.
Die Wettervorhersage war zunächst korrekt, Dauerregen an der Südküste. Also hatten Skogafoss und Seljalandsfoss liegen gelassen.
#95
Je näher wir uns auf der 26 dem Hochland häher kamen, umso öfters kam die Sonne raus...
#96
Mittlerweile waren wir auf der Piste F225, die auch Landmannaleið genannt wird.
#97
#98
Die Fahrt hat mir ein Riesenspaß gemacht! Auch die kleinen Flußdurchquerungen waren kein Problem.
#99
Kurz vor dem Frostastaðavatn trifft die Piste F225 auf die F208, die von Norden herkommt.
#100
Auf einer kleinen Anhöhe zwischen Frostastaðavatn und dem Tal, welches nach Landmannalaugar führt, ist dieses Bild entstanden, welches zu meinen Lieblingsfotos gehört, die auf dieser Reise entstanden sind.
#101
Dann kam die große Pfütze vor Landmannalaugar. Es gibt extra nebenan einen Parkplatz für Fahrzeuge, für die diese Pfütze doch etwas zu groß ist. Dann kann man über eine Fußgängerbrücke nach Landmannalaugar rüber laufen. Das war ganz praktisch, so konnte ich meine Frau mit der Kamera vorgeschicken...
#102
Die meisten Touristen, die nach Landmannalaugar kommen, wandern zum Bláhnúkur hinauf. Hatte ich ursprünglich auch im Sinn gehabt. Da meine Frau aber keine großen Wanderungen mehr machen kann und nicht mitkommen konnte, aber auch zu lange auf mich warten müsste, habe ich mich entschieden eine kürzere Wanderung durch die Grænagil Schlucht zu machen.
#103
Es ist auf jeden Fall eine interessante Strecke!
#104
#105
Von hier aus sieht man die Route, die von hinten zum Bláhnúkur hinauf führt. Um dahin zu gelangen, muss man aber ein riesiges Lavafeld durchqueren. Das ist dann schon extrem anstrengend. Daher habe ich hier kehrtgemacht und bin die Schlucht wieder runter...
#106
#107
Es ist auf jeden Fall eine vielfältige Landschaft und ich habe mir geschworen, beim nächsten Islandaufenthalt hier ein paar Tage zu bleiben, um ein bißchen mehr Zeit zum Fotografieren zu haben.
Fortsetzung folgt!
Gruß Matthias
Die Landmannalaugar/Fjallabaktour gibt es in zwei Teilen.
Die Wettervorhersage war zunächst korrekt, Dauerregen an der Südküste. Also hatten Skogafoss und Seljalandsfoss liegen gelassen.
#95Je näher wir uns auf der 26 dem Hochland häher kamen, umso öfters kam die Sonne raus...
#96Mittlerweile waren wir auf der Piste F225, die auch Landmannaleið genannt wird.
#97
#98Die Fahrt hat mir ein Riesenspaß gemacht! Auch die kleinen Flußdurchquerungen waren kein Problem.
#99Kurz vor dem Frostastaðavatn trifft die Piste F225 auf die F208, die von Norden herkommt.
#100Auf einer kleinen Anhöhe zwischen Frostastaðavatn und dem Tal, welches nach Landmannalaugar führt, ist dieses Bild entstanden, welches zu meinen Lieblingsfotos gehört, die auf dieser Reise entstanden sind.
#101Dann kam die große Pfütze vor Landmannalaugar. Es gibt extra nebenan einen Parkplatz für Fahrzeuge, für die diese Pfütze doch etwas zu groß ist. Dann kann man über eine Fußgängerbrücke nach Landmannalaugar rüber laufen. Das war ganz praktisch, so konnte ich meine Frau mit der Kamera vorgeschicken...
#102Die meisten Touristen, die nach Landmannalaugar kommen, wandern zum Bláhnúkur hinauf. Hatte ich ursprünglich auch im Sinn gehabt. Da meine Frau aber keine großen Wanderungen mehr machen kann und nicht mitkommen konnte, aber auch zu lange auf mich warten müsste, habe ich mich entschieden eine kürzere Wanderung durch die Grænagil Schlucht zu machen.
#103Es ist auf jeden Fall eine interessante Strecke!
#104
#105Von hier aus sieht man die Route, die von hinten zum Bláhnúkur hinauf führt. Um dahin zu gelangen, muss man aber ein riesiges Lavafeld durchqueren. Das ist dann schon extrem anstrengend. Daher habe ich hier kehrtgemacht und bin die Schlucht wieder runter...
#106
#107Es ist auf jeden Fall eine vielfältige Landschaft und ich habe mir geschworen, beim nächsten Islandaufenthalt hier ein paar Tage zu bleiben, um ein bißchen mehr Zeit zum Fotografieren zu haben.
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