Die erfahrenen Skandireisenden werden es wissen, hier aber mal ein kronketes Beispiel, wie sich Faehrpreise entwickeln koennen:
Gebucht Stena Line Grenå-Varberg hin und Goeteborg-Frederikshavn retour, gebucht Anfang Januar und verglichen heute: Preisdifferenz Euro 276,00.
Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
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Pfalzcamper
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Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
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Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg!
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ChristianFriedrichs
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Re: Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
Ja das haben wir für die Color Line Kiel - Oslo auch schon festgestellt, obwohl es sich ja eigentlich nicht sinnvoll begründen lässt - genau wie die Preise an unterschiedlichen Tagen.
Re: Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
Die von mir bereits im November bei der Colorline für den 5. Juni mit der Superspeed 1 gebuchte Überfahrt von Hirtshals nach Kristiansand kostet jetzt auch 30 € mehr.

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uteligger
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Re: Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
Google doch mal mit Marktwirtschaft oder mit Angebot und Nachfrage.ChristianFriedrichs hat geschrieben:Ja das haben wir für die Color Line Kiel - Oslo auch schon festgestellt, obwohl es sich ja eigentlich nicht sinnvoll begründen lässt - genau wie die Preise an unterschiedlichen Tagen.
Hilsen Uteligger
Jeg vandrer ikke fordi jeg vil bli yngre – men fordi jeg vil bli eldre.
Hvor utgangspunktet er galest, er resultatet ofte orginalest
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Re: Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
Hallo ,
ich hatte am 10.03.12 die Minikreuzfahrt gebucht . Termin 5.Juni.2012 . Alles zusammen hat es mich 209,20 gekostet .
Wenn man heute zum 05.06.2012 buchen würde kostet es gleich stolze 50 Euro mehr , also 259,20 € !!!!!
Ist das irgendwie zu erklären , so nach dem Motto "Angebot und Nachfrage" oder "Frühbucherrabatt" oder gar "Treibstoffzulage"
Vielleicht schreibe ich mal eine Mail zur Colorline mit bitte um Aufklärung . Würde mich echt mal interessieren .
Beste Grüße - Ralph
ich hatte am 10.03.12 die Minikreuzfahrt gebucht . Termin 5.Juni.2012 . Alles zusammen hat es mich 209,20 gekostet .
Wenn man heute zum 05.06.2012 buchen würde kostet es gleich stolze 50 Euro mehr , also 259,20 € !!!!!
Ist das irgendwie zu erklären , so nach dem Motto "Angebot und Nachfrage" oder "Frühbucherrabatt" oder gar "Treibstoffzulage"
Vielleicht schreibe ich mal eine Mail zur Colorline mit bitte um Aufklärung . Würde mich echt mal interessieren .
Beste Grüße - Ralph
Re: Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
Die Nachfrage und die freien Kapazitäten bestimmen den Preis. So einfach ist die Erklärung. Colorline wird auch nichts anderes sagen.
Vom 5. bis 7. März haben zwei Freundinnen von mir gemeinsam die Minikreuzfahrt Kiel-Oslo gemacht - und das für "lau". Bei rechtzeitiger Buchung galt nämlich für Clubmitglieder an bestimmten Tagen der "Nulltarif". Allerdings nur für eine Innenkabine. Aber immerhin. Dahinter steckt natürlich die Erwartung von Colorline, dass alle anderen (kostenpflichtigen) "Angebote" auf dem Schiff in Anspruch genommen werden und so für eine gewisse Auslastung sorgen.
Vom 5. bis 7. März haben zwei Freundinnen von mir gemeinsam die Minikreuzfahrt Kiel-Oslo gemacht - und das für "lau". Bei rechtzeitiger Buchung galt nämlich für Clubmitglieder an bestimmten Tagen der "Nulltarif". Allerdings nur für eine Innenkabine. Aber immerhin. Dahinter steckt natürlich die Erwartung von Colorline, dass alle anderen (kostenpflichtigen) "Angebote" auf dem Schiff in Anspruch genommen werden und so für eine gewisse Auslastung sorgen.

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hobbitmädchen
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- Registriert: Di, 10. Aug 2004, 14:56
Re: Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
Man sollte sich dabei aber auch darueber im Klaren sein, dass die ColorLine wohl auch zwischen Minikreuzfahrten bzw. Fussgængerpassagier und Autopassagieren unterscheidet. Am 25.12. z.B. sind wir fuer wenig Geld und sehr viel Platz auf dem Autodeck von Oslo nach Kiel gegondelt, wæhrenddessen sehr viele Minikreuzfahrer an Bord waren.
Høyr ikkje på om dei skrik du er feig. Om kruna di skjelv, så er rota di seig.
Lat fredstanken fylle ditt heile sinn, og lat ikkje tvilen få trengje seg inn.
Gåte
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EuraGerhard
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- Wohnort: Uppsala
Re: Rechtzeitige Faehrbuchung kann Geld sparen
Hallo!
Anfangs, wenn auf einer bestimmten Fährüberfahrt noch alle Plätze frei sind, sind die Tickets am billigsten. Je mehr Plätze nun gebucht werden, desto knapper werden die noch freien Plätze, das Angebot, da ja die Anzahl der Plätze auf einem Schiff begrenzt ist und nicht einfach noch ein zweites dazugestellt werden kann. Je knapper das Angebot, desto höher der Preis für die noch verbliebenen Plätze. Je näher also der Abfahrtstermin rückt, desto teurer wird eine Buchung.
Naturgemäß füllen sich sehr beliebte Abfahrten, z.B. am Wochenende, schneller als weniger beliebte. Somit steigen auch die Preise für die beliebten Termine schneller als für die weniger beliebten. Die Erwartung ist nun, dass diejenigen Kunden, die beim Reisetermin flexibel sind, durch dieses Preisgefälle dazu motiviert werden, auf die weniger beliebten Abfahrten auszuweichen und somit die Auslastung ("Yield") gleichmäßiger verteilt wird. Und diejenigen, die nicht so flexibel sind, müssen halt entweder frühzeitig buchen, oder in den sauren Apfel beißen und den höheren Preis eingehen.
Ich persönlich stehe diesem Konzept mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber: Einerseits kann ich verstehen, dass die Fährgesellschaften ihre Abfahrten möglichst gleichmäßig auslasten wollen. Denn ob ein Schiff (oder Flugzeug) voll ausgebucht ist, oder nur halb, oder fast leer, macht von den Kosten her (fast) keinen Unterschied, von den Einnahmen her jedoch einen ganz erheblichen. Andererseits macht es für mich als Kunden natürlich Preisvergleiche erheblich schwerer, da jede Preisanfrage nur für eine ganz bestimmte Abfahrt und auch nur zum Zeitpunkt der Abfrage gültig ist.
MfG
Gerhard
Das Ganze nennt sich auch Yield Management, es ist ein Konzept, das ursprünglich aus der Luftfahrt kommt, und es funktioniert in etwa so:Raschumi hat geschrieben:Ist das irgendwie zu erklären , so nach dem Motto "Angebot und Nachfrage" oder "Frühbucherrabatt" oder gar "Treibstoffzulage"
Anfangs, wenn auf einer bestimmten Fährüberfahrt noch alle Plätze frei sind, sind die Tickets am billigsten. Je mehr Plätze nun gebucht werden, desto knapper werden die noch freien Plätze, das Angebot, da ja die Anzahl der Plätze auf einem Schiff begrenzt ist und nicht einfach noch ein zweites dazugestellt werden kann. Je knapper das Angebot, desto höher der Preis für die noch verbliebenen Plätze. Je näher also der Abfahrtstermin rückt, desto teurer wird eine Buchung.
Naturgemäß füllen sich sehr beliebte Abfahrten, z.B. am Wochenende, schneller als weniger beliebte. Somit steigen auch die Preise für die beliebten Termine schneller als für die weniger beliebten. Die Erwartung ist nun, dass diejenigen Kunden, die beim Reisetermin flexibel sind, durch dieses Preisgefälle dazu motiviert werden, auf die weniger beliebten Abfahrten auszuweichen und somit die Auslastung ("Yield") gleichmäßiger verteilt wird. Und diejenigen, die nicht so flexibel sind, müssen halt entweder frühzeitig buchen, oder in den sauren Apfel beißen und den höheren Preis eingehen.
Ich persönlich stehe diesem Konzept mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber: Einerseits kann ich verstehen, dass die Fährgesellschaften ihre Abfahrten möglichst gleichmäßig auslasten wollen. Denn ob ein Schiff (oder Flugzeug) voll ausgebucht ist, oder nur halb, oder fast leer, macht von den Kosten her (fast) keinen Unterschied, von den Einnahmen her jedoch einen ganz erheblichen. Andererseits macht es für mich als Kunden natürlich Preisvergleiche erheblich schwerer, da jede Preisanfrage nur für eine ganz bestimmte Abfahrt und auch nur zum Zeitpunkt der Abfrage gültig ist.
MfG
Gerhard
Früher war (fast) alles schlimmer.