Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
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fred081273
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- Registriert: Mi, 09. Jan 2008, 13:10
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Moin zusammen,
wir sind seit 3 Tagen in Norwegen und ich möchte gerne kurz meine Eindrücke zu diesem Thema wiedergeben:
Es gibt hier sehr viel Möglichkeiten, zu Ver- und Entsorgen. Ein freihes Plätzchen für die Nacht zu finden, ist auch nicht schwer, OHNE jemanden zu stören.
Wir meiden Campingplätze deshalb, weil sie uns keinen Mehrwert bieten. In Lysebotn sind wir gestern trotzdem auf einen gefahren. Wir haben für eine Wiese 230 NOK bezahlt und es gab noch nicht mal die Möglichkeit sein Brauchwasser und WC zu entsorgen, also nur Frischwasser und ein Stückchen Wiese. Das finde ich persönlich übertrieben. Heute stehen wir in Sand am Museum direkt am Fjord. Dafür würde ich bezahlen, denn hier bekomme ich etwas geboten.
Verbotsschilder auf Rastplätzen kann ich allerdings nachvollziehen. Direkt an der Straße würden wir aber sowieso nicht schlafen wollen.
Bevor wir losgefahren sind, hatte ich wirklick bedenken, dass es hier sehr voll wird. Diesen Eindruck habe ich aber jetzt nicht mehr. Man kann entspannt fahren und LKWs hab ich auch noch nicht viele gesehen.
Ich bin jedenfalls begeistert und freue mich auf die nächsten Tage, auch wenn das Wetter schlecht werden soll.
LG,
Fred
wir sind seit 3 Tagen in Norwegen und ich möchte gerne kurz meine Eindrücke zu diesem Thema wiedergeben:
Es gibt hier sehr viel Möglichkeiten, zu Ver- und Entsorgen. Ein freihes Plätzchen für die Nacht zu finden, ist auch nicht schwer, OHNE jemanden zu stören.
Wir meiden Campingplätze deshalb, weil sie uns keinen Mehrwert bieten. In Lysebotn sind wir gestern trotzdem auf einen gefahren. Wir haben für eine Wiese 230 NOK bezahlt und es gab noch nicht mal die Möglichkeit sein Brauchwasser und WC zu entsorgen, also nur Frischwasser und ein Stückchen Wiese. Das finde ich persönlich übertrieben. Heute stehen wir in Sand am Museum direkt am Fjord. Dafür würde ich bezahlen, denn hier bekomme ich etwas geboten.
Verbotsschilder auf Rastplätzen kann ich allerdings nachvollziehen. Direkt an der Straße würden wir aber sowieso nicht schlafen wollen.
Bevor wir losgefahren sind, hatte ich wirklick bedenken, dass es hier sehr voll wird. Diesen Eindruck habe ich aber jetzt nicht mehr. Man kann entspannt fahren und LKWs hab ich auch noch nicht viele gesehen.
Ich bin jedenfalls begeistert und freue mich auf die nächsten Tage, auch wenn das Wetter schlecht werden soll.
LG,
Fred
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Ich bin nun auch schon seit gut 4 Wochen hier in Südnorwegen mit dem Wohnmobil unterwegs undmöchte – obwohl ich grad nicht alle Seiten des Freds durchgelesen habe – meine Beobachtungen und Erfahrungen zum besten geben ….
Also – Wohnnmobilfahrer werden gerne ausgegrenzt. Sie bekommen Stellplätze die stadtfern sind, oder werden auf Campingplätze verwiesen, die für sie völlig ungeeignet sind. Denn – wenn ein Campingplatz 3 oder 5 km ausserhalb der Stadt liegt, in die ich gerne möchte, wie soll ich da bitteschön hinkommen, wenn ich grad nicht den Mut habe, mein Leben auf viel zu engen Strassen mit dem Fahrrad zu riskieren oder nicht wie eine gebadete Ratte dort ankommen mag, weil es wieder wie aus Kübeln schüttet? Außerdem hat ein Wohnmobil normal „alles“ dabei und braucht die Infrastruktur eines Campingplatzes normalerweise nicht.
Hingegen: Bootsfahrer – denen baut man mitten in den Orten die prächtigsten Marinas, mit Duschen, Wcs, mit Versorgungseinrichtungen, stellt ihnen Schilder hin, auf denen man sie herzlich willkommen heisst – und – man lese mal die Preisschilder – da erstarrt Wohnmobilfahrer schier – da kostet oft der erste Tag nix und die anderen mal 50 oder 100 oder 150 Kronen. Und – Augenreib und so erlebt in Stavern – Wohnmobilfahrer steht am Parkplatz im Hafen, geschottert, im Regen dreckig, vermüllt, weil nichtmal ein Abfalleimer rumsteht – dann kommt jemand von der Kommune und hebt auch noch für NULLL GEGENLEISTUNG 200 nok ein, denn das Parken für Wohnmobile sei hier sowieso verboten – und die Leute, die die Häuser etwas oberhalb bewohnen, mögen den Anblick nicht. Wie bitte? Bekommen die eine Art Schweigegeld von meinen Parkgebühren – oder wie leitet man das dann ab? Und wie ertragen sie den Anblick der Boote, die auf dem Parkplatz mit oft zerrissenen Persennings auf diesem Platz über Moante den ganzen Winter vor sich hingammeln? Bekommen sie dann auch Schweigegeld, um diesen Misstand zu ertragen?
Der Phantasie der Wohnmobilhasser ist wirklich keine Grenze gesetzt. Man tut gut, solche Orte einfach auszuklammern und dort keine einzige Krone zu lassen. (Ja, wir sind so blöd und gehen auch immer noch in die sauteure und schlechte Gastronomie) Wenn man bedenkt, dass sich anderswo ganze Regionen wohnmobilfreundlich präsentieren und ganz gut von dieser Klientel leben. In Frankreich zB, auch in Deutschland natürlich. Aber es gibt auch gute Ansätze, die hoffen lassen. In Lista am Borhaug-Hafen hat man einen Wohnmobilstellplatz gebaut, der unsereiner völlig kostenlos stehen lässt. Es gibt sogar ein Häuschen mit Dusche und WC und Entsorgungsmöglichkeit, Strom und Wasser, alles kostenlos und das genau neben den Booten im Hafen. DAS ist doch mal ein richtig guter Ansatz. Bleibt nur abzuwarten, bis unsereiner Kollegen das missbrauchen und verunstalten und dann auch wieder Massnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden. Auch in Sandefjord hat man die Zeichen der Zeit erkannt und einen schönen Wohnmobilstellplatz am Hafen errichtet, der für 150 NOK auch Ver-und Entsorgung bietet. In anderen Orten (wir haben immer gefragt) duldet man die Wohnmobile im Hafen gegen die normale Pkw-Parkgebühr bzw. kostenloses Parken. Diese Orte sucht man dann doch gerne auf?! Und man ist auch gerne bereit, dort für die vielen bunten Broschüren,d ie man aus den allgegenwärtigen Tourismusbüros holt, einiges an Kronen im Ort zu lassen. SO funktioniert zumindest Tourismus in Europa – es sollte in Norwegen doch nicht anders sein ---- oder täusche ich mich?
Also – Wohnnmobilfahrer werden gerne ausgegrenzt. Sie bekommen Stellplätze die stadtfern sind, oder werden auf Campingplätze verwiesen, die für sie völlig ungeeignet sind. Denn – wenn ein Campingplatz 3 oder 5 km ausserhalb der Stadt liegt, in die ich gerne möchte, wie soll ich da bitteschön hinkommen, wenn ich grad nicht den Mut habe, mein Leben auf viel zu engen Strassen mit dem Fahrrad zu riskieren oder nicht wie eine gebadete Ratte dort ankommen mag, weil es wieder wie aus Kübeln schüttet? Außerdem hat ein Wohnmobil normal „alles“ dabei und braucht die Infrastruktur eines Campingplatzes normalerweise nicht.
Hingegen: Bootsfahrer – denen baut man mitten in den Orten die prächtigsten Marinas, mit Duschen, Wcs, mit Versorgungseinrichtungen, stellt ihnen Schilder hin, auf denen man sie herzlich willkommen heisst – und – man lese mal die Preisschilder – da erstarrt Wohnmobilfahrer schier – da kostet oft der erste Tag nix und die anderen mal 50 oder 100 oder 150 Kronen. Und – Augenreib und so erlebt in Stavern – Wohnmobilfahrer steht am Parkplatz im Hafen, geschottert, im Regen dreckig, vermüllt, weil nichtmal ein Abfalleimer rumsteht – dann kommt jemand von der Kommune und hebt auch noch für NULLL GEGENLEISTUNG 200 nok ein, denn das Parken für Wohnmobile sei hier sowieso verboten – und die Leute, die die Häuser etwas oberhalb bewohnen, mögen den Anblick nicht. Wie bitte? Bekommen die eine Art Schweigegeld von meinen Parkgebühren – oder wie leitet man das dann ab? Und wie ertragen sie den Anblick der Boote, die auf dem Parkplatz mit oft zerrissenen Persennings auf diesem Platz über Moante den ganzen Winter vor sich hingammeln? Bekommen sie dann auch Schweigegeld, um diesen Misstand zu ertragen?
Der Phantasie der Wohnmobilhasser ist wirklich keine Grenze gesetzt. Man tut gut, solche Orte einfach auszuklammern und dort keine einzige Krone zu lassen. (Ja, wir sind so blöd und gehen auch immer noch in die sauteure und schlechte Gastronomie) Wenn man bedenkt, dass sich anderswo ganze Regionen wohnmobilfreundlich präsentieren und ganz gut von dieser Klientel leben. In Frankreich zB, auch in Deutschland natürlich. Aber es gibt auch gute Ansätze, die hoffen lassen. In Lista am Borhaug-Hafen hat man einen Wohnmobilstellplatz gebaut, der unsereiner völlig kostenlos stehen lässt. Es gibt sogar ein Häuschen mit Dusche und WC und Entsorgungsmöglichkeit, Strom und Wasser, alles kostenlos und das genau neben den Booten im Hafen. DAS ist doch mal ein richtig guter Ansatz. Bleibt nur abzuwarten, bis unsereiner Kollegen das missbrauchen und verunstalten und dann auch wieder Massnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden. Auch in Sandefjord hat man die Zeichen der Zeit erkannt und einen schönen Wohnmobilstellplatz am Hafen errichtet, der für 150 NOK auch Ver-und Entsorgung bietet. In anderen Orten (wir haben immer gefragt) duldet man die Wohnmobile im Hafen gegen die normale Pkw-Parkgebühr bzw. kostenloses Parken. Diese Orte sucht man dann doch gerne auf?! Und man ist auch gerne bereit, dort für die vielen bunten Broschüren,d ie man aus den allgegenwärtigen Tourismusbüros holt, einiges an Kronen im Ort zu lassen. SO funktioniert zumindest Tourismus in Europa – es sollte in Norwegen doch nicht anders sein ---- oder täusche ich mich?
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
ich bin kein WoMo fahrer, möchte aber trotzdem meine meinung hier nochmal einbringen. ein paar seiten weiter vorne hab ich es ja schon mal versucht.
- dass die bootfahrer bevorzugt werden, kann durchaus daran liegen, dass die mit ihren booten keinen stau auf norwegens strassen machen. man kann übrigens auch von busshaltestellen aus tolle urlaubsfotos machen und muss dafür nicht einen stau produzieren.
- wer sich über die entfernung der campingplätze / WoMo stellplätze zu den städten ärgert, sollte sich vielleicht mal gedanken über seine wünsche machen. anekdote dazu : vor kurzem konnte ich hier in bergen einen WoMo ehepaar helfen, den nächstgelegenen campingplatz (nestun camping) schneller zu finden. auf meine fragen, welche erwartungen sie denn hätten, kam genau diese reihenfolge : stadtnah, naturschön gelegen, günstig bei vollem service. leider gibt es solche campingplätze in bergen nicht. also mussten die beide ein paar abtsriche machen.
- wer norwegen verändern und für WoMo touristen besser erschließen möchte, sollte sich hier zum könig wählen lassen oder wahlweise einen norwegische prinzessen/in heiraten. die politischen parteien haben scheinbar keine lust auf solche veränderungen.
- wer hier listen von ländern aufführt, in denen es (alles) viel besser als in norwegen ist, soll doch bitte dorthin fahren.
- dass die bootfahrer bevorzugt werden, kann durchaus daran liegen, dass die mit ihren booten keinen stau auf norwegens strassen machen. man kann übrigens auch von busshaltestellen aus tolle urlaubsfotos machen und muss dafür nicht einen stau produzieren.
- wer sich über die entfernung der campingplätze / WoMo stellplätze zu den städten ärgert, sollte sich vielleicht mal gedanken über seine wünsche machen. anekdote dazu : vor kurzem konnte ich hier in bergen einen WoMo ehepaar helfen, den nächstgelegenen campingplatz (nestun camping) schneller zu finden. auf meine fragen, welche erwartungen sie denn hätten, kam genau diese reihenfolge : stadtnah, naturschön gelegen, günstig bei vollem service. leider gibt es solche campingplätze in bergen nicht. also mussten die beide ein paar abtsriche machen.
- wer norwegen verändern und für WoMo touristen besser erschließen möchte, sollte sich hier zum könig wählen lassen oder wahlweise einen norwegische prinzessen/in heiraten. die politischen parteien haben scheinbar keine lust auf solche veränderungen.
- wer hier listen von ländern aufführt, in denen es (alles) viel besser als in norwegen ist, soll doch bitte dorthin fahren.
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Hallo,Isa.I. hat geschrieben:In Lista am Borhaug-Hafen hat man einen Wohnmobilstellplatz gebaut, der unsereiner völlig kostenlos stehen lässt. Es gibt sogar ein Häuschen mit Dusche und WC und Entsorgungsmöglichkeit, Strom und Wasser, alles kostenlos und das genau neben den Booten im Hafen. DAS ist doch mal ein richtig guter Ansatz.
meinst Du diesen? http://maps.google.de/maps?q=Borhaug,+N ... 3,,0,24.73
Danke, wurde direkt in unsere Liste aufgenommen...
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Moin Womofahrer u. -Gegner,
habt ihr euch eigentlich mal Gedanken darüber gemacht warum es immer mehr Einschränkungen gibt? Fahrt mal mit offenen Augen durch die Gegend und bewundert außer der herrlichen Landschaft mal die Plätze wo sich einige Zeitgenossen hinstellen. Manchmal empfinde ich das schlicht als Frechheit, außerdem finde ich diese Geiz-ist-Geil-Mentalität zum k..en, man gibt tausende Euronen für sein Wohnmobil aus uns weil´s so teuer war darf die Übernachtung nichts mehr kosten - "hab ja schließlich alles dabei" - toll - und dann stellt man 100 Meter vor die Einfahrt eines Campingplatzes. Was glaubt Ihr eigentlich wovon der Campingplatzbetreiber lebt, vor allem in Skandinavien wo der Sommer nun nicht wirklich all zu lange dauert? - von den paar Kronen die für die Entsorgung gezahlt werden? Alle paar Tage mal auf einen Campingplatz fahren zum Duschen, Entsorgen und Bunkern - möglicherweise ist dieser Platz nächstes Jahr schon Geschichte.
Was habt ihr gegen Campingplätze - zu teuer? Kleine Beispiel gefällig? Bei unserer Rückfahrt diese Jahr haben wir noch zwei Übernachtungen au Fehmarn eingeplant und fuhren einen Stellplatz an, der vor einer Schranke am Campingplatz war. Stellplatz kostete 10 Euro, Hund 2 Euro, Dusche 1 Euro/pro Person, Strom 2 Euro, V/E 2 Euro = 18 Euro. Dafür steht man da so dicht dass man die Tür fast nicht aufbekommt. Der Campingplatz hinter der Schranke, groß, Wiese, parzelliert, mit Wasser und Strom, all inclusive kostete 15 Euro (ACSI-Card) Hallo - für 15 Euro zu sparen stell ich mich doch nicht wie ein Zigeuner auf irgendeinen Parkplatz oder versteck mich wie ein Strauchdieb hinter den Hecken. Wir haben auf unsere diesjährigen Tour viele schöne Campingplätze gesehen und standen meistens in der ersten Reihe mit Meerblick, und wer schon mal einen Überfall mitbekommen hat und einem Zweiten gerade so entgangen ist (in Norwegen) lernt auch Sicherheit eines Campingplatzes kennen. Ich wünsche keinem dass er das mal mitmachen muss - aber für viele Freihsteher wäre es heilsam.
Mit wohnmobilfreundlichen Grüßen
Maxe
habt ihr euch eigentlich mal Gedanken darüber gemacht warum es immer mehr Einschränkungen gibt? Fahrt mal mit offenen Augen durch die Gegend und bewundert außer der herrlichen Landschaft mal die Plätze wo sich einige Zeitgenossen hinstellen. Manchmal empfinde ich das schlicht als Frechheit, außerdem finde ich diese Geiz-ist-Geil-Mentalität zum k..en, man gibt tausende Euronen für sein Wohnmobil aus uns weil´s so teuer war darf die Übernachtung nichts mehr kosten - "hab ja schließlich alles dabei" - toll - und dann stellt man 100 Meter vor die Einfahrt eines Campingplatzes. Was glaubt Ihr eigentlich wovon der Campingplatzbetreiber lebt, vor allem in Skandinavien wo der Sommer nun nicht wirklich all zu lange dauert? - von den paar Kronen die für die Entsorgung gezahlt werden? Alle paar Tage mal auf einen Campingplatz fahren zum Duschen, Entsorgen und Bunkern - möglicherweise ist dieser Platz nächstes Jahr schon Geschichte.
Was habt ihr gegen Campingplätze - zu teuer? Kleine Beispiel gefällig? Bei unserer Rückfahrt diese Jahr haben wir noch zwei Übernachtungen au Fehmarn eingeplant und fuhren einen Stellplatz an, der vor einer Schranke am Campingplatz war. Stellplatz kostete 10 Euro, Hund 2 Euro, Dusche 1 Euro/pro Person, Strom 2 Euro, V/E 2 Euro = 18 Euro. Dafür steht man da so dicht dass man die Tür fast nicht aufbekommt. Der Campingplatz hinter der Schranke, groß, Wiese, parzelliert, mit Wasser und Strom, all inclusive kostete 15 Euro (ACSI-Card) Hallo - für 15 Euro zu sparen stell ich mich doch nicht wie ein Zigeuner auf irgendeinen Parkplatz oder versteck mich wie ein Strauchdieb hinter den Hecken. Wir haben auf unsere diesjährigen Tour viele schöne Campingplätze gesehen und standen meistens in der ersten Reihe mit Meerblick, und wer schon mal einen Überfall mitbekommen hat und einem Zweiten gerade so entgangen ist (in Norwegen) lernt auch Sicherheit eines Campingplatzes kennen. Ich wünsche keinem dass er das mal mitmachen muss - aber für viele Freihsteher wäre es heilsam.
Mit wohnmobilfreundlichen Grüßen
Maxe
Ein weiser Mensch sucht nicht was ihm fehlt, sondern genießt was er hat
"Raymond Smullyn"
"Raymond Smullyn"
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Dem kann ich so nur in Teilen zustimmen. Deiner Meinung nach soll ich also auch, wenn ich zuhause eine Eigentumswohnung habe, dann trotzdem in einem Hotel schlafen, weil der Hotelier ja auch von was leben muß? Das kann es ja nicht ganz sein. Wovon der Campingplatzbesitzer in Norwegen leben will, darüber hat er sich hoffentlich Gedanken gemacht. I.d.R. klappt das auch ganz gut und das freut mich auch für sie. Ich selbst gebe mein Geld in Norwegen aber lieber für Essen und sonstige Sachen aus. Und wenn ich essen gehe und nur ein Rentierschnitzel und ein Glas Bier möchte, suche ich mir das dafür passende Restaurant und gehe nicht ein eines, wo ich für ein 3-Gänge-Menü, Live-Musiker und eine Nackenmassage am Tisch bezahlen muß. Das hat nichts mit Geiz zu tun, obwohl das 3-Gänge-Restaurant auch von etwas leben will.Maxe hat geschrieben:(...) außerdem finde ich diese Geiz-ist-Geil-Mentalität zum k..en, man gibt tausende Euronen für sein Wohnmobil aus uns weil´s so teuer war darf die Übernachtung nichts mehr kosten - "hab ja schließlich alles dabei" - toll - und dann stellt man 100 Meter vor die Einfahrt eines Campingplatzes. Was glaubt Ihr eigentlich wovon der Campingplatzbetreiber lebt, vor allem in Skandinavien wo der Sommer nun nicht wirklich all zu lange dauert? - von den paar Kronen die für die Entsorgung gezahlt werden?
Das Problem ist doch, daß fast ausschließlich ein sehr hochwertiges Produkt angeboten wird, die Kunden aber auch ein Produkt mit wesentlich geringerer "Ausstattung" nachfragen, das jedoch nicht angeboten wird. Viele nehmen dann halt notgedrungen das teurere Produkt, andere verzichten aber darauf und greifen auf eine eigene Lösung zurück.
Wenn das Stehen (nicht das campen) 100m vor einem Campingplatz legal wäre, was spricht rechtlich dagegen? Allerdings käme zumindest ich persönlich nicht auf die Idee, weil ich das einfach beknackt finde. Genauso sehe ich das bei vielen Stellen in der freien Landschaft, wo ich mich auch schon ab und an gefragt habe, wie schmerzfrei man sein muß, um sich da hinzustellen. Allerdings befürchte ich, daß solche Leute auch da stehen würden, wenn in der Nähe kostenlose Stellplätze zur Verfügung stünden.
Dusche brauche ich nicht, Strom brauche ich nicht, Wasser und Abwasser brauche ich nur sporadisch mal. Warum also soll ich also pauschal dafür zahlen? Für Wasser/Abwasser zahle ich gerne, dafür reicht mir aber eine einfache Ver-/Entsorgungsstation. Das Problem ist doch schlicht und einfach, daß Angebot und Nachfrage nicht übereinstimmen. Ich will nichts geschenkt, aber ich will auch nicht für etwas zahlen, was ich nicht brauche.Was habt ihr gegen Campingplätze - zu teuer? Kleine Beispiel gefällig? Bei unserer Rückfahrt diese Jahr haben wir noch zwei Übernachtungen au Fehmarn eingeplant und fuhren einen Stellplatz an, der vor einer Schranke am Campingplatz war. Stellplatz kostete 10 Euro, Hund 2 Euro, Dusche 1 Euro/pro Person, Strom 2 Euro, V/E 2 Euro = 18 Euro. Dafür steht man da so dicht dass man die Tür fast nicht aufbekommt. Der Campingplatz hinter der Schranke, groß, Wiese, parzelliert, mit Wasser und Strom, all inclusive kostete 15 Euro (ACSI-Card) Hallo - für 15 Euro zu sparen stell ich mich doch nicht wie ein Zigeuner auf irgendeinen Parkplatz oder versteck mich wie ein Strauchdieb hinter den Hecken.
Hast Du ein Problem mit Zigeunern? Die haben sicher ein freieres Leben als so mancher "Spießbürger" bei uns. Und sich hinter Hecken zu "verstecken" ist doch auch nicht so verkehrt, ich muß mich ja nicht rotzfrech mitten in die Landschaft pflanzen.
Ich weiß ja nicht, wie Du Deine Stellplätze aussuchst, aber Deine Überfallgeschichten klingen ganz nach den klassischen Touristenrouten bzw. irgendwelchen dubiosen Ecken in einer Großstadt? Und auch auf einem Campingplatz bist Du nicht viel sicherer. Da schlagen die Diebe halt zu, wenn das Fahrzeug verlassen ist. Und ich vermute mal, es wurden in Norwegen schon mehr Menschen auf Campingplätzen bestohlen, als auf anderen Plätzenund wer schon mal einen Überfall mitbekommen hat und einem Zweiten gerade so entgangen ist (in Norwegen) lernt auch Sicherheit eines Campingplatzes kennen.
Es ist doch im Prinzip wie bei den Motorradfahrern: die einen sind etwas ruhiger mit ihrem Chopper unterwegs (bzw. suchen die Vollversorgung am Campingplatz), die anderen mit eher sportlichen Maschinen (bzw. sind mit einer Mindestversorgung zufrieden). Beide Gruppen jedoch so, daß sie im legalen Bereich sind oder zumindest niemanden stören. Und dann gibt es die kleine dritte Gruppe, die denken, die Straße gehöre ihnen und Gesetze sind nur Empfehlungen. Und genau diese kleine Gruppe führt dann zu Repressalien (Streckensperrungen etc.). Zu dieser Gruppe zähle ich übrigens auch den WoMo-Verlag mit seiner Buchreihe "Mit dem Wohnmobil durch xxx". Ich hatte mal den Führer für Südschweden mit teils unverschämten Tips (Absperrung umfahren, um auf ein Privatgrundstück zu kommen!!!). Solche Bücher in Verbindung mit mangelndem Respekt bzw. Taktgefühl führt leider Verstärkt zu diesen Auswüchsen, wo Schilder ignoriert werden (auch in dem Buch empfohlen) bzw. hemmungslos an offensichtlich ungeeigneten Plätzen gecampt wird.
Die Frage ist, was kann man gegen diese dritte Gruppe der rotzfrechen Camper machen? Sie anzusprechen macht keinen Sinn, ist zumindest meine eigene Erfahrung. Den Streß/Ärger tue ich mir im Urlaub nicht (mehr) an. Ich für meinen Teil bin dazu übergegangen, "Müllsammler" zu werden. Habe ich wirklich mal einen Stellplatz, an dem etwas Müll rumliegt, wird dieser Platz am nächsten Morgen sauber sein. Ist halt mein kleiner Beitrag zu diesem Thema. Und wenn ich Frischwasser brauche bzw. Abwasser loswerden will, gehe ich auch schon mal auf einen Campingplatz. Dort frage ich und zahle natürlich auch dafür, und bisher wurde es mir auch noch nie verwehrt. Im Gegenteil, 2x hätte ich nichts bezahlen müssen. Das kommt aber für mich nicht in Frage. Und dem einen, der vollkommen hartnäckig das Geld verweigert hat, habe ich dann halt zwei Flaschen Bier dagelassen, womit er offenkundig sehr zufrieden war
Viele Grüße
Clemens
Zuletzt geändert von wayko am Fr, 22. Jul 2011, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Na, da hat es Isa doch tatsächlich geschafft, bei mir ein dezentes Kopfschütteln auszulösen. Ein kleines bisschen undifferenziert, dein Beitrag.
Weißt du, nach Norwegen fährt i.d.Regel niemand zu Citytrips, sondern vielmehr um dessen Schönheit aufgrund der genialen Lage und Beschaffenheit des Landes zu bewundern. Wenn du also in einer Stadt urlauben möchtest, was hindert dich daran, mit dem Auto anzureisen und ein Hotelzimmer zu buchen?
Und außerdem schreibst du es doch selbst: Sie haben ein Wohnmobil. Dann bringen die Damen und Herren Wohnmobilisten ihr Gefährt bitteschön in Bewegung, parken auf einem ausgewiesenen Parkplatz, besuchen die Stadt, um anschließend wieder hübsch auf den Campingplatz zu rollen, auf den sie "verwiesen" wurden.
Und überhaupt, wer macht schon Urlaub in einem Land, in dem es ständig wie aus Kübeln schüttet? Da stimme ich Tyskenser zu wenn er sagt, dass die Wohnmobilisten dann ganz vielleicht doch lieber dort Urlaub machen sollten, wo man euch besser behandelt und wo die Sonne scheint.
Weißt du, ich gehöre zu diesem båtfolk. Wir zahlen im Jahr mehrere tausend Kronen für den Hafenplatz und die Einrichtungen ringsherum. Und da kann ich doch wohl erwarten dürfen, dass ich diese Infrastruktur auch nutzen kann, oder?
Wenn mir und anderen Bootsbesitzern dann diese weißen Monster auf Rädern nun Tag für Tag nicht nur die Zufahrt zum Hafen sondern auch noch die Parkplätze blockieren, fängt man irgendwann an, die Nase zu rümpfen.
Komme ich dann zum Hafen und sehe, wie einige der Herrschaften ungeniert unsere Mülltonne mit ihrem Unrat füllen und sich von Kaimauer aus in das Hafenbecken erleichtern (ich dachte, ihr Wohnmobilisten habt die nötige Infrastruktur an Bord?!), dann reicht es. Denn wir haben dafür bezahlt, ihr nicht!
Auch wenn es natürlich eine Minderheit ist, die sich derart verhält, so untermauert und zementiert diese euren eh schon schlechten Ruf ganz erheblich.
Da brauchen die Wohnmobilisten sich nicht zu wundern, wenn die einheimische Bevölkerung, abgesehen vom Tourismusbüro & den gastronomischen Gewerbetreibenden, sie eben nicht im Zentrum sehen will und entsprechende Maßnahmen ergreift.
Bei uns hat die småbåtforening im Bereich der Parkzone begonnen, "no camping"-Schilder aufzustellen, gleiches hat die NSB auf der gegenüber liegenden Wegseite getan, wo die Camper an den Aufgängen zum Bahnsteig immer schön ihre Wäscheleinen spannen konnten.
Aber was hilft es? Nichts!
Die Wohnmobilisten werden im Gegenteil eher trotzig und platzieren ihre Klapptische und -stühle nun sogar schon in Richtung Fahrbahn. Muss das sein?
Mich wundert es da nicht mehr wirklich, dass Bürger teilweise zur Selbstjustiz greifen, indem sie diese "Außeneinrichtungen" mit dem Pickup einfach mal wegschieben oder nachts ein Hupkonzert abhalten. Dass dies genauso wenig okay ist, versteht sich von selbst.
Wenn es letztere waren, dann sicher nicht, um Wohnmobilisten ein kostenloses Paradies zu bieten.
War es die Kommune, hat sie Kosten ohne Ende für den Bau und die Unterhaltung der Infrastruktur und bietet euch diesen Service dann kostenlos an?
Eine ganz schön dumme Kommune, wenn ihr mich fragt. Aber ok, das ist Politik, und die dies zu verantworten haben, wurden von den eigenen Bürgern gewählt.
Aber hier werden verdammt noch mal Leistungen angeboten, für die der Verbraucher zu zahlen hat. Oder worin besteht eure Gegenleistung?
Sich eine Nacht dort breit zu machen, den Ausblick zu genießen und nach dem Urlaub Freunden ggüb. in höchsten Tönen davon zu schwärmen ist ganz sicher nicht ausreichend im Sinne der Kommune. Hier soll und muss der Touristen-Rubel rollen, damit sich so etwas überhaupt ein bisschen rentiert.
Tourismus funktioniert jedenfalls nicht so, wie Isa ihn sich vorstellt.
Ihr Womo-Fahrer seid also wirklich zu bedauern, ihr Armen werdet also ausgegrenzt.Isa.I. hat geschrieben:Also – Wohnnmobilfahrer werden gerne ausgegrenzt. Sie bekommen Stellplätze die stadtfern sind, oder werden auf Campingplätze verwiesen, die für sie völlig ungeeignet sind. Denn – wenn ein Campingplatz 3 oder 5 km ausserhalb der Stadt liegt, in die ich gerne möchte, wie soll ich da bitteschön hinkommen, wenn ich grad nicht den Mut habe, mein Leben auf viel zu engen Strassen mit dem Fahrrad zu riskieren oder nicht wie eine gebadete Ratte dort ankommen mag, weil es wieder wie aus Kübeln schüttet?
Weißt du, nach Norwegen fährt i.d.Regel niemand zu Citytrips, sondern vielmehr um dessen Schönheit aufgrund der genialen Lage und Beschaffenheit des Landes zu bewundern. Wenn du also in einer Stadt urlauben möchtest, was hindert dich daran, mit dem Auto anzureisen und ein Hotelzimmer zu buchen?
Und außerdem schreibst du es doch selbst: Sie haben ein Wohnmobil. Dann bringen die Damen und Herren Wohnmobilisten ihr Gefährt bitteschön in Bewegung, parken auf einem ausgewiesenen Parkplatz, besuchen die Stadt, um anschließend wieder hübsch auf den Campingplatz zu rollen, auf den sie "verwiesen" wurden.
Und überhaupt, wer macht schon Urlaub in einem Land, in dem es ständig wie aus Kübeln schüttet? Da stimme ich Tyskenser zu wenn er sagt, dass die Wohnmobilisten dann ganz vielleicht doch lieber dort Urlaub machen sollten, wo man euch besser behandelt und wo die Sonne scheint.
Die Tatsache, dass Norwegen schon aufgrund seiner ellenlangen Küstenlinie ein Land für "båtfolk" ist, hast du sicher bislang geschafft, völlig zu ignorieren.Hingegen: Bootsfahrer – denen baut man mitten in den Orten die prächtigsten Marinas, mit Duschen, Wcs, mit Versorgungseinrichtungen, stellt ihnen Schilder hin, auf denen man sie herzlich willkommen heisst – und – man lese mal die Preisschilder – da erstarrt Wohnmobilfahrer schier – da kostet oft der erste Tag nix und die anderen mal 50 oder 100 oder 150 Kronen. Und – Augenreib und so erlebt in Stavern – Wohnmobilfahrer steht am Parkplatz im Hafen, geschottert, im Regen dreckig, vermüllt, weil nichtmal ein Abfalleimer rumsteht – dann kommt jemand von der Kommune und hebt auch noch für NULLL GEGENLEISTUNG 200 nok ein, denn das Parken für Wohnmobile sei hier sowieso verboten – und die Leute, die die Häuser etwas oberhalb bewohnen, mögen den Anblick nicht. Wie bitte?
Weißt du, ich gehöre zu diesem båtfolk. Wir zahlen im Jahr mehrere tausend Kronen für den Hafenplatz und die Einrichtungen ringsherum. Und da kann ich doch wohl erwarten dürfen, dass ich diese Infrastruktur auch nutzen kann, oder?
Wenn mir und anderen Bootsbesitzern dann diese weißen Monster auf Rädern nun Tag für Tag nicht nur die Zufahrt zum Hafen sondern auch noch die Parkplätze blockieren, fängt man irgendwann an, die Nase zu rümpfen.
Komme ich dann zum Hafen und sehe, wie einige der Herrschaften ungeniert unsere Mülltonne mit ihrem Unrat füllen und sich von Kaimauer aus in das Hafenbecken erleichtern (ich dachte, ihr Wohnmobilisten habt die nötige Infrastruktur an Bord?!), dann reicht es. Denn wir haben dafür bezahlt, ihr nicht!
Auch wenn es natürlich eine Minderheit ist, die sich derart verhält, so untermauert und zementiert diese euren eh schon schlechten Ruf ganz erheblich.
Da brauchen die Wohnmobilisten sich nicht zu wundern, wenn die einheimische Bevölkerung, abgesehen vom Tourismusbüro & den gastronomischen Gewerbetreibenden, sie eben nicht im Zentrum sehen will und entsprechende Maßnahmen ergreift.
Bei uns hat die småbåtforening im Bereich der Parkzone begonnen, "no camping"-Schilder aufzustellen, gleiches hat die NSB auf der gegenüber liegenden Wegseite getan, wo die Camper an den Aufgängen zum Bahnsteig immer schön ihre Wäscheleinen spannen konnten.
Aber was hilft es? Nichts!
Die Wohnmobilisten werden im Gegenteil eher trotzig und platzieren ihre Klapptische und -stühle nun sogar schon in Richtung Fahrbahn. Muss das sein?
Mich wundert es da nicht mehr wirklich, dass Bürger teilweise zur Selbstjustiz greifen, indem sie diese "Außeneinrichtungen" mit dem Pickup einfach mal wegschieben oder nachts ein Hupkonzert abhalten. Dass dies genauso wenig okay ist, versteht sich von selbst.
Die wenigsten Womo-Camper, die sich hier und woanders für eine Nacht in die Stadt stellen, lassen doch überhaupt eine Krone im Ort. Und schon mal gar nicht in den Touri-Infos, dort wird nur zusammengerafft, was kostenlos ist. Das gilt natürlich für alle, nicht nur Womo-Reisende.Man tut gut, solche Orte einfach auszuklammern und dort keine einzige Krone zu lassen. (Ja, wir sind so blöd und gehen auch immer noch in die sauteure und schlechte Gastronomie)
Wo bitteschön ist das ein guter Ansatz? Und wer hat dort diese Einrichtungen gebaut? Die Kommune oder die Hafenbetreiber?In Lista am Borhaug-Hafen hat man einen Wohnmobilstellplatz gebaut, der unsereiner völlig kostenlos stehen lässt. Es gibt sogar ein Häuschen mit Dusche und WC und Entsorgungsmöglichkeit, Strom und Wasser, alles kostenlos und das genau neben den Booten im Hafen. DAS ist doch mal ein richtig guter Ansatz. Bleibt nur abzuwarten, bis unsereiner Kollegen das missbrauchen und verunstalten und dann auch wieder Massnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden.
Wenn es letztere waren, dann sicher nicht, um Wohnmobilisten ein kostenloses Paradies zu bieten.
War es die Kommune, hat sie Kosten ohne Ende für den Bau und die Unterhaltung der Infrastruktur und bietet euch diesen Service dann kostenlos an?
Eine ganz schön dumme Kommune, wenn ihr mich fragt. Aber ok, das ist Politik, und die dies zu verantworten haben, wurden von den eigenen Bürgern gewählt.
Aber hier werden verdammt noch mal Leistungen angeboten, für die der Verbraucher zu zahlen hat. Oder worin besteht eure Gegenleistung?
Sich eine Nacht dort breit zu machen, den Ausblick zu genießen und nach dem Urlaub Freunden ggüb. in höchsten Tönen davon zu schwärmen ist ganz sicher nicht ausreichend im Sinne der Kommune. Hier soll und muss der Touristen-Rubel rollen, damit sich so etwas überhaupt ein bisschen rentiert.
Tourismus funktioniert jedenfalls nicht so, wie Isa ihn sich vorstellt.

Ruut-wieß kritt mer ahnjeboore, en die Weech erinnjelaat,
wer en dä Südkurv opjewaaße, dä blieht ruut-wieß bess en et Jraav.
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Genau das meine ich mit der Minderheit, die den Ruf kaputt macht. Da kann ich so Reaktionen wie Selbstjustiz schon verstehen. Irgendwann sind die Betroffenen halt so gernervt, daß sich das so entlädt. Natürlich ist das auch nicht ok, aber zumindest nachvollziehbar.Karsten hat geschrieben: Wenn mir und anderen Bootsbesitzern dann diese weißen Monster auf Rädern nun Tag für Tag nicht nur die Zufahrt zum Hafen sondern auch noch die Parkplätze blockieren, fängt man irgendwann an, die Nase zu rümpfen.
Komme ich dann zum Hafen und sehe, wie einige der Herrschaften ungeniert unsere Mülltonne mit ihrem Unrat füllen und sich von Kaimauer aus in das Hafenbecken erleichtern (ich dachte, ihr Wohnmobilisten habt die nötige Infrastruktur an Bord?!), dann reicht es. Denn wir haben dafür bezahlt, ihr nicht!
Auch wenn es natürlich eine Minderheit ist, die sich derart verhält, so untermauert und zementiert diese euren eh schon schlechten Ruf ganz erheblich.
Da brauchen die Wohnmobilisten sich nicht zu wundern, wenn die einheimische Bevölkerung, abgesehen vom Tourismusbüro & den gastronomischen Gewerbetreibenden, sie eben nicht im Zentrum sehen will und entsprechende Maßnahmen ergreift.
Bei uns hat die småbåtforening im Bereich der Parkzone begonnen, "no camping"-Schilder aufzustellen, gleiches hat die NSB auf der gegenüber liegenden Wegseite getan, wo die Camper an den Aufgängen zum Bahnsteig immer schön ihre Wäscheleinen spannen konnten.
Aber was hilft es? Nichts!
Die Wohnmobilisten werden im Gegenteil eher trotzig und platzieren ihre Klapptische und -stühle nun sogar schon in Richtung Fahrbahn. Muss das sein?
Mich wundert es da nicht mehr wirklich, dass Bürger teilweise zur Selbstjustiz greifen, indem sie diese "Außeneinrichtungen" mit dem Pickup einfach mal wegschieben oder nachts ein Hupkonzert abhalten. Dass dies genauso wenig okay ist, versteht sich von selbst.
Das sehe ich auch so. Das sind auf den ersten Blick ganz normale PKW-Stellplätze. Und kostenlos Strom?Wo bitteschön ist das ein guter Ansatz? Und wer hat dort diese Einrichtungen gebaut? Die Kommune oder die Hafenbetreiber?In Lista am Borhaug-Hafen hat man einen Wohnmobilstellplatz gebaut, der unsereiner völlig kostenlos stehen lässt. Es gibt sogar ein Häuschen mit Dusche und WC und Entsorgungsmöglichkeit, Strom und Wasser, alles kostenlos und das genau neben den Booten im Hafen. DAS ist doch mal ein richtig guter Ansatz. Bleibt nur abzuwarten, bis unsereiner Kollegen das missbrauchen und verunstalten und dann auch wieder Massnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden.
Wenn es letztere waren, dann sicher nicht, um Wohnmobilisten ein kostenloses Paradies zu bieten.
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pippilotta
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- Registriert: Fr, 12. Mär 2010, 17:54
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Jo, wenn ich das nächste mal mit PKW in eine Stadt fahre und einen Freiluftparklatz in zentrumsnaher Lage zur Kassen gebeten werden, argumentiere ich auch mit null Gegenleistung der Kommune, will ja schließlich auch nur parkenWohnmobilfahrer steht am Parkplatz im Hafen, geschottert, im Regen dreckig, vermüllt, weil nichtmal ein Abfalleimer rumsteht – dann kommt jemand von der Kommune und hebt auch noch für NULLL GEGENLEISTUNG 200 nok ein
Interessant, solange es was kosten soll auf dem CP fühlst du dich autark, hast ja alles dabei, bist auf CP-Infrastruktur nicht angewiesen. Aber wenn es die Annehmlichkeiten für lau gibt, dann ist es also ein guter Ansatz und wird gern genommen, oder wie!?! Du zementierst gerade die negative Seite meines Eindrucks von Wohnmobilfahrern....gut für den großen Rest, dass ich auch andere kenne.Aber es gibt auch gute Ansätze, die hoffen lassen. In Lista am Borhaug-Hafen hat man einen Wohnmobilstellplatz gebaut, der unsereiner völlig kostenlos stehen lässt. Es gibt sogar ein Häuschen mit Dusche und WC und Entsorgungsmöglichkeit, Strom und Wasser, alles kostenlos und das genau neben den Booten im Hafen. DAS ist doch mal ein richtig guter Ansatz.
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fred081273
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Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Moin,
bin gerade auf der Fähre zurueck nach Dänemark und möchte meine Erfahrungen der letzten drei Wochen schildern:
Wir haben häufig auf "Parkplätzen" uebernachtet und uns entsprechend verhalten, also keine Tische und Markise raus usw.
Wir haben viele Norweger getroffen, die alle sehr nett waren und es ähnlich gemacht haben. Der Unterschied war nur, dass sich die Norweger fast immer ausgebreitet haben, teilweise sogar gegrillt, bei z.T, "Camping verboten" Schildern. Wir haben bei solchen Schildern immer erst gefragt, ob man dort ueber Nacht "parken" darf.
Was mir aufgefallen ist: Es gibt einige Gemeinden, die auf jedem Parkplatz, selbst vor dem Supermarkt, Verbotsschilder fuer Womos aufgestellt haben, in Eidfjord z.B. Wie soll man denn da noch einkaufen gehen? Da fahr ich dann lieber weiter,....
Wir haben uebrigens sehr viel Geld im Land gelassen, obwohl wir hauptsächlich frei gestanden haben und werden auf jeden Fall wiederkommen.
LG,
Fred
bin gerade auf der Fähre zurueck nach Dänemark und möchte meine Erfahrungen der letzten drei Wochen schildern:
Wir haben häufig auf "Parkplätzen" uebernachtet und uns entsprechend verhalten, also keine Tische und Markise raus usw.
Wir haben viele Norweger getroffen, die alle sehr nett waren und es ähnlich gemacht haben. Der Unterschied war nur, dass sich die Norweger fast immer ausgebreitet haben, teilweise sogar gegrillt, bei z.T, "Camping verboten" Schildern. Wir haben bei solchen Schildern immer erst gefragt, ob man dort ueber Nacht "parken" darf.
Was mir aufgefallen ist: Es gibt einige Gemeinden, die auf jedem Parkplatz, selbst vor dem Supermarkt, Verbotsschilder fuer Womos aufgestellt haben, in Eidfjord z.B. Wie soll man denn da noch einkaufen gehen? Da fahr ich dann lieber weiter,....
Wir haben uebrigens sehr viel Geld im Land gelassen, obwohl wir hauptsächlich frei gestanden haben und werden auf jeden Fall wiederkommen.
LG,
Fred
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Wir waren in diesem Jahr 5 Wochen in Norwegen und Schweden und haben die Annehmlichkeiten kostenloser guter Sanitäreinrichtungen gern in Anspruch genommen. Danke an die Verantwortlichen. Denn ein Anrecht auf diesen Service haben sicher nicht.
Viele Grüße Gudrun
Viele Grüße Gudrun
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Harry132
- NF-Stammbesucher

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- Registriert: Di, 07. Jul 2009, 17:28
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Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Hallo zusammen,
nachfolgend möchte auch ich meine Meinung zu dem Thema abgeben:
- ich fuhr längere Zeit immer wieder mit Pkw nach Norwegen, wo ich dann fast jede Nacht auch d´rin schlief, das Fahrzeug zumeist wild abgestellt
- ich war 2003 fünf Monate mit VW T4-Transporter dort, mit Feldbett und Porta-Potti, ohne für auch nur eine Nacht einen Campingplatz anzufahren
- seit 2005 mit dem Reisrad, bis zu je 4 Monate am Stück. Und dabei fast ausschließlich in einem kleinen 2-Personen-Zelt (Hilleberg Nallo2) nachts wild zeltend. Und nur zum duschen und Wäsche waschen für eine Nacht einen Campingplatz anfahrend. Z.T. sogar nur zum duschen und Wäsche waschen, halt auch gegen Gebühr.
In all diesen Fällen habe auch immer wieder so ab ca. 19/20 Uhr Rastplätze angefahren. Mich mit dem Auto auch auf einem Parkplatz vor Lebensmittelladen aufgestellt. Und in Städten auf normalen Straßen ebenso, insbesondere im Winter (wegen Schneeräumung dieser.....).
Dabei hatte ich nie Tische oder Stühle dabei. Selbst gekocht hatte ich in der Regel woanders, draußen vor dem Auto. Lebensmittel habe ich auch auf den Autoreisen zum großen Teil im Lande gekauft.
Ich bin der Meinung, diese Art der Nutzung sollte weiterhin möglich sein. Befürchte aber sie wird weitter eingeschränkt werden. Warum:
- Weil immer mehr meinen dieses Jedermannrecht berechtige sich wirklich überall niederzulassen, dabei sich so verhaltend (Tische, Stühle, Lärm) als ob man auf einem Campingplatz wäre
- weil immer mehr außer dem Benzin/Diesel kaum mehr etwas im ach so teuren Lande kaufen, ja selbst die Fjord-Fähren wegen des Geldes möglichst aussparen
- sich womöglich noch unweit von Campingplätzen aufstellen (da kann man ja vielleicht sogar kostenlos ´mal so eben Toilette und ggf. Dusche mitbenutzen....)
Diese immer größer werdende Antipathie gegenüber Wohnmobilisten ist also besonders von denen (in der Regel Ausländern inkl. Deutschen)) verursacht, die meinen allzu kostengünstig im Lande umherreisen zu müssen. Weil, man hat ja schon genug Geld für das teure Wohnmobil ausgegeben.....
Dass aber auch Norweger ihren Müll manchmal auf den Plätzen und neben den Straßen hinterlassen, nun das scheint diesen leider wenig bewußt zu sein. Ich denke da nur an die vielen Einweggrills die ich nun auch in D und A immer wieder auf diesen Plätzen liegen sehe
Also, es liegt an uns die wir gerne diese Plätze anfahren wohin sich das in Zukunft entwickelt.
Mein Tipp: Zeigt den Norwegern dass auch Wohnmobilisten Geld im Lande lassen! Und auch Campingplatzinhaber davon profitieren.
Gruß
Harry
P.S.. In den letzten beiden Jahren habe ich, unterwegs mit dem Reiserad, in Deutschland, Österreich und Italien wild gezeltet. In all diesen Ländern ist das eigentlich nicht erlaubt. Davongejagt hat mich nie einer, ggf. ´mal nachgesehen wer denn da am Fischteich sein Zelt aufgeschlagen hat.........
nachfolgend möchte auch ich meine Meinung zu dem Thema abgeben:
- ich fuhr längere Zeit immer wieder mit Pkw nach Norwegen, wo ich dann fast jede Nacht auch d´rin schlief, das Fahrzeug zumeist wild abgestellt
- ich war 2003 fünf Monate mit VW T4-Transporter dort, mit Feldbett und Porta-Potti, ohne für auch nur eine Nacht einen Campingplatz anzufahren
- seit 2005 mit dem Reisrad, bis zu je 4 Monate am Stück. Und dabei fast ausschließlich in einem kleinen 2-Personen-Zelt (Hilleberg Nallo2) nachts wild zeltend. Und nur zum duschen und Wäsche waschen für eine Nacht einen Campingplatz anfahrend. Z.T. sogar nur zum duschen und Wäsche waschen, halt auch gegen Gebühr.
In all diesen Fällen habe auch immer wieder so ab ca. 19/20 Uhr Rastplätze angefahren. Mich mit dem Auto auch auf einem Parkplatz vor Lebensmittelladen aufgestellt. Und in Städten auf normalen Straßen ebenso, insbesondere im Winter (wegen Schneeräumung dieser.....).
Dabei hatte ich nie Tische oder Stühle dabei. Selbst gekocht hatte ich in der Regel woanders, draußen vor dem Auto. Lebensmittel habe ich auch auf den Autoreisen zum großen Teil im Lande gekauft.
Ich bin der Meinung, diese Art der Nutzung sollte weiterhin möglich sein. Befürchte aber sie wird weitter eingeschränkt werden. Warum:
- Weil immer mehr meinen dieses Jedermannrecht berechtige sich wirklich überall niederzulassen, dabei sich so verhaltend (Tische, Stühle, Lärm) als ob man auf einem Campingplatz wäre
- weil immer mehr außer dem Benzin/Diesel kaum mehr etwas im ach so teuren Lande kaufen, ja selbst die Fjord-Fähren wegen des Geldes möglichst aussparen
- sich womöglich noch unweit von Campingplätzen aufstellen (da kann man ja vielleicht sogar kostenlos ´mal so eben Toilette und ggf. Dusche mitbenutzen....)
Diese immer größer werdende Antipathie gegenüber Wohnmobilisten ist also besonders von denen (in der Regel Ausländern inkl. Deutschen)) verursacht, die meinen allzu kostengünstig im Lande umherreisen zu müssen. Weil, man hat ja schon genug Geld für das teure Wohnmobil ausgegeben.....
Dass aber auch Norweger ihren Müll manchmal auf den Plätzen und neben den Straßen hinterlassen, nun das scheint diesen leider wenig bewußt zu sein. Ich denke da nur an die vielen Einweggrills die ich nun auch in D und A immer wieder auf diesen Plätzen liegen sehe
Also, es liegt an uns die wir gerne diese Plätze anfahren wohin sich das in Zukunft entwickelt.
Mein Tipp: Zeigt den Norwegern dass auch Wohnmobilisten Geld im Lande lassen! Und auch Campingplatzinhaber davon profitieren.
Gruß
Harry
P.S.. In den letzten beiden Jahren habe ich, unterwegs mit dem Reiserad, in Deutschland, Österreich und Italien wild gezeltet. In all diesen Ländern ist das eigentlich nicht erlaubt. Davongejagt hat mich nie einer, ggf. ´mal nachgesehen wer denn da am Fischteich sein Zelt aufgeschlagen hat.........
Meine Diaschau "Norwegen - mit dem Rad zum Nordkap": http://www.Heinz-Knapp.de
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Hotte-der-Norweger
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Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Nach dieser Sommersaison kann ich verstehen wenn immer mehr Kommunen aber auch Privatleute "Verbotsschilder" aufstellen!!! Heute im Hardanger Folkeblad stand auch wieder ein nettes Beispiel, letzte Freitagmorgen meinte man das es in Odda noch einen Campingplatz gibt und zwar mitten im Ort. Sechs Zelte standen im kleinen Park an der Kirche und obwohl auf dem Campinglplatz noch genuegend frei war. Ganz ehrlich dafuer muss man kein Verstaendnis haben.
In dem Artikel kritisieren auch die Betreieber des Campingplatzes Wohnmobilfahrer die ausserhalb des Campingplatzes sich hinstellen, die aber Toiletten, Duschen sowie die Kueche des Platzes nutzen ohne dafuer zu bezahlen. Die Betreiber sind der Meinung das diese Touristen den Respekt haben sollten und auch fuer die Nutzung zahlen sollten, wie die die sich auf dem Platz ihr Zelt oder ihr Wohnmobil stellen.
Auch am Kai in Odda, dort wo man auch seine Toilette entladen kann und Frischwasser aufnehmen kann..stehen seit Mai jeden Tag Wohmmobile wie an einer Kette gereiht. Eigentlich ist das nur ein Parkplatz...aber zur Zeit sieht das nicht aus.
Mittlerweile ueberlegt die Kommune extra Wohnmobilstellplaetze zu machen, zumal an dem Kai in den kommenden naechsten Jahren neu gebaut werden soll. Dort soll eine neue Wohnsiedlung hin!!!
Gruss Gisela
In dem Artikel kritisieren auch die Betreieber des Campingplatzes Wohnmobilfahrer die ausserhalb des Campingplatzes sich hinstellen, die aber Toiletten, Duschen sowie die Kueche des Platzes nutzen ohne dafuer zu bezahlen. Die Betreiber sind der Meinung das diese Touristen den Respekt haben sollten und auch fuer die Nutzung zahlen sollten, wie die die sich auf dem Platz ihr Zelt oder ihr Wohnmobil stellen.
Auch am Kai in Odda, dort wo man auch seine Toilette entladen kann und Frischwasser aufnehmen kann..stehen seit Mai jeden Tag Wohmmobile wie an einer Kette gereiht. Eigentlich ist das nur ein Parkplatz...aber zur Zeit sieht das nicht aus.
Mittlerweile ueberlegt die Kommune extra Wohnmobilstellplaetze zu machen, zumal an dem Kai in den kommenden naechsten Jahren neu gebaut werden soll. Dort soll eine neue Wohnsiedlung hin!!!
Gruss Gisela
http://www.norwegenfee.jimdo.com (Homepage mit Infos zum Hardanger, Odda uvm.)
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Und die ganz Frechen bauen sich auf dem Parkplatz vorm Campingplatz auf und uebernachten dort, ohne zu bezahlen. Heute frueh erlebt.
In der ganzen Diskussion frage ich mich immer wieder, warum sollen die Wohnmobilisten eigene Plætze bekommen? Dann kønnen auch die Zeltler ihre eigenen Plætze fordern, um nicht auf die Campingplætze zu muessen. Die Wohnmobilisten wollen lediglich eine marginale Infrastruktur (Frischwasser, Entsorgungsmøglichkeit), mehr (Frischwasser, Entsorgungsmøglichkeit) benøtigen auch viele Zeltler nicht. Also, gleiches Recht fuer alle oder ist hier nur wieder jemand gleicher?
Wer soll uebrigens die marginale Infrastruktur bezahlen, es scheint mir immer wieder, dass sich diejenigen, die diese fordern, nicht darueber im Klaren sind, was die "Herstellung" dieser Infrastruktur kostet. Mit den wenigen Kronen, die diese dann dafuer bereit sind zu bezahlen, lassen sich die Kosten nicht "verdienen".
In der ganzen Diskussion frage ich mich immer wieder, warum sollen die Wohnmobilisten eigene Plætze bekommen? Dann kønnen auch die Zeltler ihre eigenen Plætze fordern, um nicht auf die Campingplætze zu muessen. Die Wohnmobilisten wollen lediglich eine marginale Infrastruktur (Frischwasser, Entsorgungsmøglichkeit), mehr (Frischwasser, Entsorgungsmøglichkeit) benøtigen auch viele Zeltler nicht. Also, gleiches Recht fuer alle oder ist hier nur wieder jemand gleicher?
Wer soll uebrigens die marginale Infrastruktur bezahlen, es scheint mir immer wieder, dass sich diejenigen, die diese fordern, nicht darueber im Klaren sind, was die "Herstellung" dieser Infrastruktur kostet. Mit den wenigen Kronen, die diese dann dafuer bereit sind zu bezahlen, lassen sich die Kosten nicht "verdienen".
Re: Immer mehr Einschränkungen auf Parkplätzen für Bobil's
Hallo Gisela,Hotte-der-Norweger hat geschrieben:Auch am Kai in Odda, dort wo man auch seine Toilette entladen kann und Frischwasser aufnehmen kann..stehen seit Mai jeden Tag Wohmmobile wie an einer Kette gereiht. Eigentlich ist das nur ein Parkplatz...aber zur Zeit sieht das nicht aus.
Mittlerweile ueberlegt die Kommune extra Wohnmobilstellplaetze zu machen, zumal an dem Kai in den kommenden naechsten Jahren neu gebaut werden soll. Dort soll eine neue Wohnsiedlung hin!!!
Gruss Gisela
meinst Du diesen Platz am Roldalsvegen? http://maps.google.de/maps?q=Odda,+Norw ... 94,,0,9.74 Der hat doch (wohl absichtlich) extra breite Parktaschen markiert, und rein zufällig steht am Beginn der Odda Grillen... Vor zwei Jahren hatten wir dort auch hervorragend übernachtet, am Ende, wo auch, wenn man den Street View vorwärts fährt, das letzte WoMo steht. Wohl durchdacht stehen dahinter auf dem Hafengelände auch mehrere Container...