Hallo,
mal rein interessehalber: Gibt es in Norwegen einen Beamtenstatus? Wenn ja, in welchen Bereichen wird üblicherweise noch verbeamtet? Bei Lehrern scheint das ja nicht der Fall zu sein.
Und inwiefern gibt es Pensionen, das heißt, gibt es sie z.B. wie in Deutschland für Politiker und diverse andere Berufsgruppen, oder beziehen quasi alle eine gesetzliche Rente? Das würde mich wirklich mal interessieren, vielleicht kann jemand was dazu sagen sagen,
Ich habe auch noch nie etwas darüber gelesen, ob es in Norge so etwas wie eine Bürgerversicherung gibt, bei der alle arbeitstätigen Personen in die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung einbezahlen, oder ob man sich diesem System z.B. ab einem gewissen Einkommen entziehen und stattdessen Rente und Krankenversicherung privat abschließen kann, wie es in Deutschland der Fall ist.
Viele Grüße an alle in diesem interessanten Forum
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Beamtenstatus in Norwegen?
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Schnettel
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Re: Beamtenstatus in Norwegen?
Hei.
Dann schau mal zum Beispiel hier und hier.
Ja, und sowas wie Beamte gibt es auch hier in Norwegen. Die nennen sich "statsansatte" - und umfassen "embedsmenn" (høhere Angestellte im Staatsdienst - vom Buerochef der Ministerien und darueber, Richter und Vogte, miltærische Fuehrungskræfte - der norwegische Staatskalender enthælt eine Liste alle Embedsmenn) und "tjenestemenn" (Professoren, Priester u.a.).
Es gibt auch ein Gesetz, wo vor allem Dinge zur "Verbeamtung" und zum Status und zum Arbeitsleben stehen...
Es gibt auch eine gesonderte Pension fuer staatlich Bedienstete (dazu zæhlen Arbeitnehmer im Staatsdienst mit mind. 14 Arbeitsstunden pro Woche, Lehrer mit mindestens 35%-Stelle, u.U. vom Ministerium festgelegte Beschæftigte ausserhalb des Staatsdienstes...). Dies ist auch in einem gesonderten Gesetz (Lov om statens pensjonskasse) geregelt.
Man kønnte das jetzt alles noch umfassender erlæutern... Aber fuer eine erste Info reicht das vielleicht?
Dann schau mal zum Beispiel hier und hier.
Ja, und sowas wie Beamte gibt es auch hier in Norwegen. Die nennen sich "statsansatte" - und umfassen "embedsmenn" (høhere Angestellte im Staatsdienst - vom Buerochef der Ministerien und darueber, Richter und Vogte, miltærische Fuehrungskræfte - der norwegische Staatskalender enthælt eine Liste alle Embedsmenn) und "tjenestemenn" (Professoren, Priester u.a.).
Es gibt auch ein Gesetz, wo vor allem Dinge zur "Verbeamtung" und zum Status und zum Arbeitsleben stehen...
Es gibt auch eine gesonderte Pension fuer staatlich Bedienstete (dazu zæhlen Arbeitnehmer im Staatsdienst mit mind. 14 Arbeitsstunden pro Woche, Lehrer mit mindestens 35%-Stelle, u.U. vom Ministerium festgelegte Beschæftigte ausserhalb des Staatsdienstes...). Dies ist auch in einem gesonderten Gesetz (Lov om statens pensjonskasse) geregelt.
Man kønnte das jetzt alles noch umfassender erlæutern... Aber fuer eine erste Info reicht das vielleicht?
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Wick1e
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Re: Beamtenstatus in Norwegen?
Die normale "rente" fuer jedermann heist pension, da diese vom staat gezahlt wird (finanziert durch steuermittel).
Auch die "krankenkasse" wird durch steuermittel finanziert. D.h. diese leistungen werden vom staat bezahlt (ausnahme: zahnarzt, dieser muss selbst bezahlt werden).
Auch die "krankenkasse" wird durch steuermittel finanziert. D.h. diese leistungen werden vom staat bezahlt (ausnahme: zahnarzt, dieser muss selbst bezahlt werden).
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Ulrike44
- NF-Stammbesucher

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Re: Beamtenstatus in Norwegen?
Was mich in dem Zusammenhang wundert: Warum kam noch niemand auf die Idee, für Zahnarzt und vlt auch Brillen und Hörgeräte eine private Zusatzversicherung anzubieten? Für meine Begriffe liegt das doch auf der Hand.Wick1e hat geschrieben:Die normale "rente" fuer jedermann heist pension, da diese vom staat gezahlt wird (finanziert durch steuermittel).
Auch die "krankenkasse" wird durch steuermittel finanziert. D.h. diese leistungen werden vom staat bezahlt (ausnahme: zahnarzt, dieser muss selbst bezahlt werden).
Auf Regierungsseite wird immer wieder diskutiert, die Zahnmedizin in die Grundversorgung mit aufzunehmen - aber bis jetzt blieb es bei der Diskussion.
... es ist, was es ist, sagt die Liebe
(Erich Fried)
(Erich Fried)