"ein dunkles und kaltes land", das ist ja putzig.
aber ganz ehrlich: fuer eure eltern hab ich ueberhaupt gar kein verstændnis. die haben euch doch nicht als ihr persønliches eigentum in die welt gesetzt. auch die enkel sind kein eigentum. ihr seid alle selbststændig denkende wesen und frei zu gehen wohin ihr wollt. genaugenommen ist das ein menschenrecht und wie eltern darauf kommen, ein vorrecht zu haben dieses ihren kindern zu verweigern, wird mir ein ewiges geheimnis bleiben. da kønnen sie ja genausogut verlangen, dass ihr euch zu ihnen ins grab legt aus reiner solidaritæt.
und von norddeutschland aus sind schweiz und østerreich uebrigens auch nicht unbedingt næher.
entschuldige meinen ausbruch, aber sowas erregt bei mir immer starken widerwillen.
und was das schmackhaft machen angeht: wuerde es zum glueck eines vaters nicht ausreichen, zu wissen, dass es der tochter gut geht und sie gluecklich ist? dass sie in der lage ist, ihr leben selbst zu meistern und auch in schwierigen situationen alleine zurechtkommt? wir sind selbst eltern und zumindest nach unserem verstændnis ist das die essenz des eltern seins. normalerweise ist es ja so, dass die eltern vor den kindern sterben und bis dahin sollte man den kindern die rechten werkzeuge (bildung, etc.) fuer ein erfolgreiches leben mitgegeben haben.
selbst wenn ihr in ein paar jahren wieder zurueckkommt, ein bisschen auslandserfahrung hat noch keinem geschadet, egal in welchem alter.
leider weiss ich aus eigener erfahrung, dass bei manchen eltern der erfolg der kinder nur neid und eifersucht erregt, im extremfall wird das erreichte dann mutwillig zerstørt ("wenn dein tuermchen høher ist als meins, schubs ich es eben um"). krank und traurig, aber wahr. dazu kommt noch, dass es recht schmerzhaft ist, die eigenen eltern so zu erleben. aber letztendlich sind es eure (und unsere) kinder, die absolute prioritæt haben, der ball wird immer nur nach vorne weitergegeben. wer das nicht einsieht (das ist uebrigens auch eine sache von "ich will aber nicht"), der hat eben pech.
in diesem sinne: allen einen schønen sonntag.

