Ich möchte mich für das kommende Frühjahr um ein Praktikum in Norwegen bewerben (irgendetwas Sprachliches wie Sprachrat, Verlag für Fremdsprachenlehrbücher, Zeitungen, Schulen, Deutschlektorate...), um meinem Studium von DaF und Skandinavistik mal etwas Praxis "einzuhauchen".
Würde ich mich um einen Job bewerben, würde ich nun alle meine deutschen Zeugnisse übersetzen lassen, aber ich bin derzeit nicht in Deutschland, habe kein tolles deutsch-norwegisches Wörterbuch im Umkreis von mehreren hundert Kilometern verfügbar und weder Lust noch Mittel, einen Übersetzer zu bezahlen. Außerdem bin ich dank eines Stipendiums nicht auf Lohn angewiesen, sodass das Unternehmen/die Institution praktisch nichts zu verlieren hat. Weiterhin sind Deutschkenntnisse in Norwegen meines Wissens recht verbreitet, vor allem sicherlich in den von mir genannten mit Sprache arbeitenden Institutionen.
Daher meine Frage: Meint ihr, ich muss das alles übersetzen? Oder kann ich das auch so schicken? Oder sollte ich die relevanten Teile (wie Abinote, nicht jedoch jeden einzelnen Kurstitel) übersetzen und als zusätzliches Dokument beilegen?
Und: Wie hoch ist schätzungsweise die Akzeptanz für Jobbintervju per Telefon und den Satz "Referenzen auf Anfrage"? All das ist von hier aus mit meinen derzeitigen Verpflichtungen nämlich auch etwas schwieriger als für den ortsansässigen Norweger.
Takk schon mal für jede Antwort.
