Hei, evtl. kann uns einer von euch weiter helfen. Wie sieht es aus, wenn man in D arbeitet und in N leben will, geht das rechtlich überhaupt???
Aber vielleicht schildere ich erst einmal die Situation:
Wir haben von Bekannten das Angebot bekommen ein relativ großes älteres Bauernhaus zu mieten, dort wäre genug Platz für einige Fremdenzimmer was im Sommer ein kleines Zubrot abwerfen sollte,
das könnte meine Frau managen, ich könnte meinen Job in Hamburg
behalten denn ich habe jeweils ein oder zwei Wochenschichten und habe dann jeweils ein bzw zwei Wochen frei und dank rayan air ist der Flug nach Sandefjord ja auch recht günstig zu haben, das würde ich solage machen wollen bis mein norsk einigermaßen perfekt ist und ich in meinem Beruf in N arbeiten kann.So nun meine Frage: Ist das in dieser Konstelation rechtlich überhaupt möglich..
Vielen dank für eure Bemühungen und frohe Ostern
In Norwegen leben und in Deutschland arbeiten......
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tina&chris
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Re: In Norwegen leben und in Deutschland arbeiten......
grundsætzlich kannst leben und arbeiten wo du willst, auch, wenn arbeit und aufenthalt nicht im selben land sind.tina&chris hat geschrieben:So nun meine Frage: Ist das in dieser Konstelation rechtlich überhaupt möglich..
wichtig ist, fuer N eine aufenthaltsgenehmigung zu bekommen; jedenfalls fuer deine frau - dafuer muss ein gewisses einkommen nachgewiesen werden.
das zubrot von der zimmervermietung wird dafuer nicht ausreichen.
wenn ich das richtig verstanden habe, bist du ja quasi nur auf besuch in N
ein ganz anderes thema ist der steuerliche gesichtspunkt - dafuer brauchts wohl einen steuerberater, der sich mit solchen konstellationen auskennt.
gruss, muheijo
"Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen."
(Napoléon I.)
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Apalliker
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Re: In Norwegen leben und in Deutschland arbeiten......
Eure Konstellation ist nicht so ganz einfach. Um z.B. Fremdenzimmer vermieten zu dürfen, bedarf es einiger kommunalen Zulassungen, wie z.B. Fluchtwege, Brandschutz, usw. Ausserdem müsstet Ihr dies bei dem skattekontoret als Gewerbe anmelden. Um aber als selbstständiger Unternehmer eine Aufenthaltsgenehmigung in Norwegen zu bekommen, bedarf es ein gewisses Startkapital. Als EU-Bürger darfst Du Dich selbst bis zu 6 Monate in Norwegen aufhalten, ansonsten müsstest Du um eine bosettningstillatelse ersuchen. Und diese gibt es auch nur, wenn man ausreichend Kapital oder Einkommen zur Verfügung hat. Desweiteren stellt sich die Frage, ob Dein Einkommen in Deutschland ausreicht, um damit in Norwegen leben zu können. Ich persönlich würde mir eine Festanstellung in Norwegen suchen und dann gemeinsam mit der Familie nach Norwegen ziehen. Dies geht dann als Familienzusammenführung. Somit seit Ihr auch gemeinsam beim norwegischen Staat versichert. Dann könntest Du halt auch Deine Frau beim Etablieren der Herberge in Deiner Freizeit mit unterstützen und würdest halt auch das Geld für das Pendeln sparen. Wie gesagt, das wäre mein Vorschlag. Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu gestalten, aber mit dem was Du schreibst, finde ich es nicht so ganz optimal.
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tina&chris
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Re: In Norwegen leben und in Deutschland arbeiten......
Hei Apalliker, es ist so natürlich nicht die beste Lösung und auch nur für den Anfang so gedacht, denn für meinen Job muß ich die Sprache schon ziehmlich gut können um ein gutes Angebot zu bekommen ( 2nd Manager in einem 150 Zimmer Hotel) und es ist zumindest ein relativ gutes gesichertes Einkommen. Im übrigen sollen die Gästezimmer nur ein Zubrot sein meine Frau will sich dann auch nach einer Stelle als Köchin umsehen, und ich finde mit einem festen Gehalt im Rücken lässt sich viel enspannter eine gute Stelle finden als wenn gezwungen ist des Geldes wegen jeden Job annehmen zu müssen. Oder sehe ich das falsch?
Gruß Chris
Gruß Chris
